Das jüdische Echo
- Journal
- Das jüdische Echo
- Volume
- 14 (1927)
- Issue
- 17 (29.4.1927)
- Date
- 1927-04-29
- Page
- Seite 278 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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278 Das Jüdische Echo Nr. 17 München. Der Vorsitzende des Landesverbandes der jüdischen Metzgermeister in Bayern, Max Levi, Metzgermeister in München, wurde als Vertreter der Zwangsinnung der Münchener Metzgerinnung als Delegierter zum Verbandstag des Bezirksvereins Bayern im Deutschen Fleischerverband gewählt. Nürnberg. Ostjüdische Sektion der Zionistischen Ortsgruppe. Ein wirklich gelungener Abend! Die Herren am Klavier machten ihre Sache recht gut, Herr Fisch las aus Scholem Alechem vor und in bester Stimmung verließen die Gäste die Veranstaltung. Nürnberg. Hebräischer Sprachverein Chowewe - Iwrith Nürnberg - Fürth. Die jetzt auf Mittwoch verlegten hebräischen Abende erfreuen sich weiterhin reger Anteilnahme von seiten des hebräischen Publikums. Der Vortrag des Herrn Dr. Alfons Löwenthal vom 13. April 1927 über: „Das pharisäische Judentum“ beleuchtete eingehend die sozialen Verhältnisse zur Zeit des 2. Tempels und man gewann aus den Worten des Redners einen Einblick in die Streitigkeiten zwischen Saduccäern, Pharisäern und Essäern. In der darauffolgenden Woche, am 20. April 1927, sprach Herr Fritz Fraenkel über: „Die sozialistische Bewegung im Zionismus“. Die fortschreitende Proletarisierung des deutschen Judentums führt in der jüdischen Jugend zur Weckung des proletarischen jüdischen Bewußtseins. Diese jüdische Jugend sympatisiert mit der palästinischen Arbeiterschaft. Der kommende Kongreß wird zu einer Scheidung der Geister führen und es ist anzunehmen, daß die Poale Zion in Deutschland anwachsen. Fürth. In der hiesigen Zionistischen Jugendgruppe sprach am 25. d. M. Herr Fritz Fraenkel über: „Der deutsche Zionismus vor der Entscheidun g“. Nachdem er das Wirtschaftsleben der jüdischen Gesellschaft vor dem Kriege mit der wirtschaftlichen Lage der Juden von heute verglichen hatte, stellte er fest, daß sich im deutschen Judentum immer stärker eine Trennung der bürgerlichen von der proletarischen Klasse vollziehe; auch der Zionismus, der in Deutschland ein überklassenmäßiges Aussehen hat, kann an dieser Klassenscheidung nicht Vorbeigehen. Auch in Palästina wird der Klassenkampf stärker und stärker und so steht der Zionismus vor der Entscheidung für eine der beiden Klassen. Kauft bei den Inserenten des „Jüdischen Echos“ Private kaufmännische Kurse Fernruf 23 699 Q Gegriindet1879 RUDOLF DUKUl MÜNCHEN Inhaber und Leiter Diplom-Kaufmann R. Bürck. Jeden Monat beginnen neue Kurse. Beste Referenzen. Auskunft und Anmeldung Prinz-Ludwig-Str. Nr. 3/1, neben der Tonhalle KEREN KAJEMETH LEJISRAEL Postscheck- Konto München 10442 Nürnberg 24565 Fernsprecher München 56199 Nürnberg 92 26 Zentrale für Deutschland Berlin W 15 Meinekestraße Nr. io Spendenausweis des Nürnberger Büros vom 22. April 1927 S p e n d e n b u c h. Herr und Frau Adolf Schuhmann anl. Verlobung ihrer Tochter 20.—, Herr und Frau J. Kissinger anl. Verlobung ihres Sohnes 20.—, Fa. Offenstadt & Sommerhäuser (Fürth) anl. 25jähr. Geschäftsjubiläum 10.—. Bäume. Für Hermann Liebstädter-Garten. Dr. Ludwig Mayer u. Frau grüßen beim Abschied von Nürnberg alle Freunde und Bekannten und danken für die zahlreichen Aufmerksamkeiten, 10 Bäume ~ 60.—. Allgemeine Spende. Dr. Katz und Frau gratulieren Farn. Jos. Karpf und Familie Dr. David Karpf 1.—. Pesach-Aktion. Durch Leo Bamberger von Ottensoß (Sommerich) 2.—, durch Hans Wolf-Veith und Achim Luwisch von Kitzingen (Rimpel) 10.—. Büchsen (aus Fürth). Durch Fritz Birnbaum: NN. 10.—, Eugen Neuburger 5.—, NN. 1.61 16.61; durch Julius Feuchtwanger; Schächter 2.—, Schirm 1.44, Fleischmann, Dr. Jos. Oppenheimer je 1.—, Obstfeld —.86, Alexander —.50 6.80; durch Efraim Steinwell: Juda Steinwell 3.50, Schönberg 3.28, Melamed 2.38, Kulmirek 4.—, Strauß 2.—, Goldmann, Koschland je 1.45, Zimmer, Weinreb je 1. —, Sänger —.64, B. Steinwell 1.— 21.70; durch Else Pereies: Braude 12.—, Taubmann, Gutmann je 5.—, Büchner 3.74, L. Perlmutter 2.15, Bochner 2. —, Schulhöfer 1.50, K. Perlmutter 1.— 32.39; durch Sala Weißenberg: Lischer 3.—, Gutwillig, Offenbacher je 2.—, Cafe Neumann 1.50, Stoll, Schatzmann je 1.— 10.50. Summa RM. 211.—. Seit 1. Oktober 1926 aufgebracht: RM. 15 516.29. Rimpar. Sally Schwab 3.—, Frank 5.—, Willi Adler 5.—, Abr. Schwab 5.—, G. Schwab 3.—, Tannenwald 3.—, Samuel Schwab 3.—, Frau R. Schwab 2.—, J. Sturm 2.—, K. Lehrmann 1.—, J. Lehrmann (Straßburg) 1.—. Gesammelt durch die Herren Lehrmann und Kranzer. Der jüdische Arbeitsnachweis (Berufsberatung) München, Herzog-Max-Str.7/o,Tel.55283 vermittelt unentgeltlich Stellen jeder Ärt