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Das jüdische Echo · 1927-02-18 · 7 (18.2.1927) · p. Seite 109

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
14 (1927)
Issue
7 (18.2.1927)
Date
1927-02-18
Page
Seite 109 (sequence 13)
Language
German
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Nr. 7 Das Jüdische Echo 109 Schachklub „Lasker“, München. Nächsten Montag, den 21. Febr. 1927, wird die dreizehnte Runde gespielt. Die Mitglieder werden ersucht, die angesetzten Partien genau einzuhalten und die evtl, noch rückständigen raschestens nachzuspielen. Beginn: Pünktlich 8 Uhr abends. S p i e 11 o k a 1: Restaurant Herzog Heinrich, Ecke Landwehr- und Mathildenstraße. Die Turnierleitung. Bar-Kochba-Skiabteilung. Am Sonntag, den 20. Februar, findet eine Tour statt. Ab Freitag Nachmittag wird bei Erwin Goldfarb, Weinstraße 14, Tel. 21552, Auskunft erteilt. Die Leitung. „Wir machen auf die Anzeige der ersten Jüdischen Wirtschaftlichen Frauenschule auf dem Lande in Wolfratshausen bei München aufmerksam, die jetzt schon die staatliche Genehmigung erhielt.“ Nürnberg. Am 2. Februar hielt, eingeladen von der hiesigen Zionistischen Ortsgruppe, Herr Dr. Max Mayer einen Vortrag in hebräischer Sprache. Das Thema lautete: Kultur- und Erziehungsarbeit in Deutschland. Es war ein — angesichts der hebräischen Vortragssprache —■ sehr gut besuchter Abend. (Über den Inhalt des Vortrags siehe den obigen Bericht aus München.) An der Diskussion, die ebenfalls hebräisch geführt wurde, beteiligten sich die Herren Dr. J. Bamberger, der Leiter der Hebräischen Sprachschule, P e r c i k o w i t s c h, Dr. Meinhold Nußbaum, Fr. Fränkel, Nußbaum u. a. Die Veranstaltung fand bei den Anwesenden großen Anklang und es ist zu hoffen, daß nunmehr die hebräischen Abende (allsonnabendlich) eine noch stärkere Beteiligung aufweisen wie bisher. Die Ausführungen Dr. Mayers zeichneten sich durch Klarheit der Darlegung und einen schönen Redestil aus. Zionistischer Jugendverein Fürth. Infolge der bevorstehenden Abreise einiger Chawerim und durch einige Krankheitsfälle sah sich der Zionistische Jugendverein veranlaßt, eine neue Vorstandschaft zu wählen, die sich aus Fritz Fraenkel als ersten Vorsitzenden, Siegfried Gutmann, Sigmund Hamburger, Hermann Lindner, Martha Cohen und Isaak Weißenberg zusammensetzt. Im Anschluß an die Wahl sprach Fritz Fraenkel über „Die Bodenreform und der Jüdische Nationalfonds“. Er legte eingehend die Grundsätze der Bodenreformbewegung dar und zeigte, wie diese im Gedanken des Jüdischen Nationalfonds ihre Verwirklichung finden könne, wie der Jüdische Nationalfonds dazu berufen ist. für den sozialen Ausgleich zu wirken, den Bodenwucher und andere schädliche Folgen des Kapitalismus beim Palästinaaufbau vor vorneherein auszuschalten. Dem Vortrage, dem sich eine Aussprache über die Intensivierung der Fürther Nationalfondsarbeit anschloß, wurde großes Interesse entgegengebracht. Zionistische Jugendgruppe Fürth. Am Montag, dem 21. ds„ abends 8 Uhr, spricht in der Schulaula, Ottoschulhaus, Dr. Stefan Löwengart über: „Palästina, Land und Leut e“. Herr Dr. Löwengart, der sich nur für kurze Zeit in Deutschland aufhält, hat sich zu diesem Vortrag in freundlicher Weise zur Verfügung gestellt. Gäste sind herzlich willkommen. KEREN KAJEMETH LEJISRAEL Jüdischer Nationalfonds Postscheck- Konto München 10442 Nürnberg 24565 Fernsprecher München 56199 N ürnberg 92 26 Zentrale für Deutschland Berlin W 15 Meinekestraße Nr. 10 Münchener Spendenausweis Nr. 13 vom 31. Januar bis 15. Februar 1927. Allgemeine Spenden: Schl. Monheit grat. z. Hochzeit Silber-Lorch 1.—, Dr. E. Nußbaum dankt den Herren: J.-R. Dr. E. Straus, J. Reich, Dr. R. Straus, Dr. Koschland, Dr. B. Weiß, Dr. M. J. Gutmann, Dr. Kretschmer, Dr. M. Kupfer, Dr. A. Weihl, Schl. Monheit u. Dr. R. Beer für Beileidsbezeugung 10.—. Bäume: Achad Haam-Hain: Jakob Reich 1 B. 6.—. Ein Paradiesbett! Oh, welch ein Genuß, am Morgen prächtig ausgeschlafen zu haben, denn es gibt kein andeies Bett, in dem man besser schlafen kann. Es wird ununterbrochen wohltätig gelüftet, bleibt frisch, rein und sauber. Nur München,Kauf ingerstrasse, Ecke Färbergraben Paradiesbettenfahrik M. STEINER & SOHN A.-G.

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