Das jüdische Echo
- Journal
- Das jüdische Echo
- Volume
- 14 (1927)
- Issue
- 4 (28.1.1927)
- Date
- 1927-01-28
- Page
- Seite 61 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 4 61 Das Jüdische Echo Gemeinden- und Vereins-Echo Judentum und Landwirtschaft in Deutschland Über dieses Thema sprach Herr Rittergutsbesitzer, A. Sandelovsky, am 20. d. M., in einem Vortragsabend des Bundes Jüdischer Frontsoldaten. Nach einem kurzen Bericht über die völkische Bewegung in Ostpreußen besprach der Redner zunächst die Bestrebungen der Gesellschaft „Ort“ in Osteuropa, die den Zweck verfolgten, die durch Kriegs- und Nachkriegsverhältnisse zum großen Teil zu „Luftmenschen“ gewordenen Juden in produktive Berufe überzuführe': Auch in Deutschland macht s'en die Notwendigkeit bemerkbar, den Juden neue Erwerbszweige zu erschließen, zu denen in erster Linie die Landwirtschaft gehört. Landwirtschaftliche Ansiedlung von Juden wä^e auch aus anderen Gründen sehr erwünscht; die Reinheit des Familienlebens, Gesundheit der Kinder und ihre Erziehung und nicht zuletzt die Bekämpfung des Antisemitismus würden dadurch sehr gefördert werden können. Der R.J.F. hat das Programm aufgestellt eine jüdische Siedlung auf dem Lande zu schaffen, mit einer Lehrwirtschaft im Zentrum und Einzel- Siedlungen auf der Peripherie. Zu diesem Zweck wurde eine Siedlungsaktion eingeleitet, um deren Unterstützung sich der R.J.F. an alle interessierten Kreise wendet.. Schachklub „Lasker“, München. Vergangenen Montag wurde die neunte Runde wiederum unter reger Beteiligung gespielt. Nächsten Montag, den 31. Januar 1927, wird die zehnte Runde gespielt. Spielbeginn pünktlich 8 Uhr abends. S p i e 11 o k a 1 : Restaurant Herzog Heinrich, Ecke Landwehr- und Mathildenstraße. . Die Turnierleitung’. Jüdische Lehrkurse der Israelitischen Kultusgemeinde Mittwoch, den 2. Februar 1927, abends 8-15 bis 10 Uhr, Bibliotheksaal: Historische Arbeitsgemeinschaft: Das neue Testament und seine Beziehung zum Judentum.. Dr. E. Straus: Christus und Christentum in Talmud und Midrasch. Jüdische Lehrkurse der Israelitischen Kultusgemeinde Dr. Martin B u b e r , über dessen Bedeutung an dieser Stelle wohl nichts gesagt werden muß, wird am Samstag, den 12. Februar 1927, Sonntag, den 13. Februar 1927, Montag, den 14. Februar 1927, abends 8,15 Uhr präzis, im Herkulessaal an der Residenzstraße sprechen. Der Übersetzer unserer Bibel hat sich das Thema „Der Mensch und die Bibel“ gewählt. Die Einzeltitel der Abende werden 1. Die Wahrheit der Bibel, 2. Schöpfung und Offenbarung, und 3. Die Bibel als Erzähler, lauten. Der Vorverkauf für diese 3 Abende beginnt am 1. Februar 1927 in der Gemeindekanzlei Herzog-Max-Straße 7. Die Preise der Plätze für alle 3 Abende betragen M. 3.— für den numerierten Am Hofe desKönigs David trifft fkf) afteö am (Sonntag, ben 6. Sebruar 1927, abenb$ 8 üfyr 5um fronen ÜRa^fenfcfte be3 23ar^ocbba in ben rctdf beforterten unteren ©dien be$ Hotels Bayer. Hoff Man kommt im orienfotifd)en ^oftüm, ober ouefy im ®emonbe öfter öerren Xonber unb in 3toft. 3fton ftefyf borf ben Tropen 5 e ff % u g be$ ^onigg ©onib, bog o n i g t. ßofboffett. (Sin g r o £ e g pferberennen ift 3 u (Sfyren ber nieten ©affe ongefogt. £)ie3rouen unb Bonner in ben beften Iftoffen rnerben prämiiert ©idjerteud) harten im £ort>erfauf, ba finb fic billiger. 6ie flnb ju haben in ber ßroerbuchhanblung, Dttoffr. 2; 6. jDrljanäfy 6 ©ofjn, 31euf)aufer ©trafje 29; 3. ®olbfarb, 2öeinjfraj?e 2; 21. ©ibaletmtfd), Sßüllerjlrafje 42; JO. ^ornfjaufer, ^fartorplah 2, unb foffen 3J1. 2.50, an ber Slbenbfaffe aber 271. 3.—. 2((te Sluöfunft erteilt 3ofef Drljanöty, Ueutjaufer ©trabe 29 / Seteptjon 54561.