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Das jüdische Echo · 1925-12-22 · 52 (22.12.1925) · p. Seite 973

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
12 (1925)
Issue
52 (22.12.1925)
Date
1925-12-22
Page
Seite 973 (sequence 13)
Language
German
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Nr. 52 Das Jüdische Echo 973 J. J.-V. München. Donnerstag, den 17. Dezember, fand die diesjährige Chanukkafeier des Jüdischen Jugendvereins statt. Die gut besuchte Veranstaltung nahm zur Zufriedenheit aller Anwesenden einen guten Verlauf. Die Feier er öffneten musikalische Darbietungen, die durch Anzünden der Chanukkalichter und Singen des „Moaus zur“ ergänzt wurden. Die sehr guten musikalischen Leistungen wurden ausgeführt u. a. von den Herren Dr. Waldner (Klavier), Dr. F1 e h i n g e r (Cello) und S a 1 i n - ger (Geige). Dann kam ein Theaterstück, „Roter Schnee“, von A. Coralnik, auf einer improvisierten, kleinen Bühne zur Aufführung. Die teilweise gute Darstellung ist der Regie des Herrn Bruno Kluger zu verdanken. Er spielte auch die Rolle des Haupthelden mit bekanntem Temperament und Talent; Frl. G o 1 d s t e i n gab die Mutter eindrucksvoll. Es spielten ferner als Tochter Frl. W e 11 i s c h , als Sohn Herr Knoblauch, als Nachtwächter Herr H e u s s i n g e r ein für Dilettanten recht gutes Spiel. Sehr gut vertraten ihre Rollen der Großvater (Herr N e i s s e r) und der Polizeioberst (Herr R. Rothschild). Trotz der durch den Mangel an Bewegungsfreiheit störenden Bühne war die Aufführung gut gelungen. Gemütliches Beisammensein vereinigte nach dieser die Jugend und ihre Angehörigen. Menachem. Ostjüdische Sektion der zionistischen Ortsgruppe Niirnberg-Fiirth. Verlosung. Die Ziehung unserer Verlosung mit dem Gewinn einer Palästinareise hat nunmehr stattgefunden, und zwar wird der Gewinn dem Los Nr. 41 zufallen. Der Inhaber dieses Loses wird gebeten, sich sofort ans Büro der zionistischen Ortsgruppe, Nürnberg, Fürther Straße 87, Tel. 9226, zu wenden. Die Chanukkafeier, die am 14. d. M. im Cherubinsaal stallfand, ist nach langer Zeit die erste Veranstaltung gewesen, zu der alle national jüdischen Organisationen Münchens geladen hatten. Der mit der Zusammenstellung und Durchführung des Programms betraute Verein Bar-Kochba leistete anerkennenswerte Arbeit; ihm ist es in erster Linie zu danken, daß der Abend stimmungsvoll und anregend verlief. Alle Mil wirkenden waren eifrig bei der Sache, sowohl Frau Franka B o g o p o 1 s k v und Herr Heinrich Schal it (Flügel), die Herren Kurt Schlosser und Joseph Jenu w e i n (Geige und Cello); Herr Karl Gerdo vom Residenztheater Berlin, der Ernstes und Heiteres rezidierte, wie alle Turnerinnen und Turner. Herr Kapellmeister Z i e g 1 e r zündete die Chanukkalichler an; Dr. Justh hielt die Festrede. Den Schluß des gelungenen Abends bildeten Tombola und Tanz. Spenden-Ausweis Münchner Spendenausweis Nr. 10. Josef Schachno und Frau gratulieren Oberamtsrat Dr. Schäler zur Beförderung und Dr. Meinhold Nußbaum, Nürnberg, zur Tochter 3. Nürnberger Spendenausweis vom 18. Dez. 1925. Spendenbuch. Dr. Teutsch u. Frau anl. der Geburt ihres Kindes 30.—. Bäume. Dr. Löwenthal grat. Herrn u. Frau Dr. Nußbaum zur Geburt ihrer Tochter 1 B. 6.—. AllgemeineSpenden. Thoraspenden durch Herrn I. Lautmann 40.—, S. Sämann 10.—. Büchsen. Durch Robert Altmann: Gutmann 5.80, Schwarzmann 2.90, Hirschhorn 2.80, Wilpred 1.60; Silberthau 1.— 14.10; durch Nathan Radoschitzky 3.—; Bendit 4.50. Chanukka-Aktio n. Durch Hrn. M. Hirschhorn; Wolff 2.—, Neuhaus, Theilheimer, N.N. je 1.— 5.—. Summa: M. 112.60. Seit 1. Oktober 1925 gesammelt M. 1414.36. Geschäftliches Alles, was die „SchreiDmoscliine“ helriiil, erledigt zuverlässig und schnell das „Groß-Schreibbüro Progreß am Siegestor, Ludwigstraße 17X>, neben der Universität, Telephon 31959. Wenn Sie eilige Abschriften und Vervielfältigungen herzustellen haben, Diktate direkt in die Maschine geben oder mittels Stenogramm aufnehmen lassen wollen; wenn Sie eine Schreibkraft zu sich ins Haus wünschen oder Schreibmaschinen-Werbebriefe in Farbband-Vervielfältigungen (auch in fremden Sprachen und verschiedenen Schriften), die vom Original nicht zu unterscheiden sind, benötigen; wenn Sie Bedarf an kaufmännischen oder technischen Übersetzungen haben, wenden Sie sich mit vollstem Vertrauen an „Progress“. Sie werden von Fachleuten bedient. Die leistungsfähige Firma wurde im Jahre 1908 gegründet und ist handelsgerichtliich eingetragen. Sie steht unter fachbewährter Leitung und beschäftigt bestgeschulte Spezialkräfte. Erstklassige Qualitätsarbeit bei strengster Verschwiegenheit zu billigen Preisen zu liefern, ist ihr oberstes Prinzip. Separate Diktierzimmer stehen zur Verfügung. Dienst in allen modernen Sprachen, Geschäftszeit von 8—12 und 2—6 Uhr, an Samstagen von 8—2 Uhr. Eigener Schnelldienst für besonders dringliche Arbeiten — auf kurze Abschriften kann eventuell gewartet werden, Vervielfältigungen schon in einer Stunde. Diktat-Aufnahmen auch ohne vorherige Anmeldung jederzeit, in und außer Haus. Nachhilfe “Unterricht für höhere Schulen in allen Fächern, besonders in Sprachen, wird erteilt. Off. unter Nr. 3429 an die Exp. des „Jüd Echo“. Die Schüler der Talmud Thora München laden ein zu ihrer am Sonntag, den 27.Dez., im Saale der „Lacke“ Holzstraße 9, Rückgeb. stattfindenden nachträglichen CHANUKKA-FEIER I. Simson, Melodrama, Musik v. Moritz Goldberg II. David und Goliath III. Reigen der Kleinsten IV- Die Schamirlegende als Pantomime I. Jiddische Lieder II. König Salomo und die Königin von Saba III. Lichterreigen IV. Joseph und seine Brüder V. Musikalisches Finale Beginn 6 Uhr, Karten zu 1 M. a. d. Kasse, Jugendl. die Hälfte

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