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Das jüdische Echo · 1925-11-06 · 45 (6.11.1925) · p. Seite 842

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
12 (1925)
Issue
45 (6.11.1925)
Date
1925-11-06
Page
Seite 842 (sequence 10)
Language
German
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842 Das Jüdische Echo Nr. 45 keine Bühne, auf der „gespielt“ wird, sondern Leben, kristallisiert, in höchster Konzentration. Das Leben ist der Inhalt des Buchs, seine Lebendigkeit naturgemäße Form, seine Sachlichkeit die dem Leben und einer Welt, auch wenn sie erst wird, gebührende Achtung. Und man kann eine Welt werden sehen auch in dem kleinsten Raum, wenn man die Maßstäbe richtig nimmt und sich des Werls der Dinge bewußt bleibt. Nun ist es gleichgültig, auf welche Kapitel besonders verwiesen wird, den „Kantara-Haifa-Expreß“ oder auf „Selfupporting“; ob auf die Abschnitte über die Alltäglichkeiten des Lebens, „Wohnen, Kochen, Essen, Kleider“, oder „Die Anfänge der Ständegliederung“; „Religion und Religiosität“; „Die Siedlungen“ oder „Die Kinderinsel“. Dies Buch ist fesselnd wie irgendein Roman, es hat sein eigenes Pathos, das erschüttert. Lest „Land, Land“ und wißt, daß dies euer Land ist, Erez Jisrael, das Land eurer Väter und das eurer Kinder. Grete Koväcs (Prag). Die hier besprochenen Bücher sind in der „Ewer“- Buchhandlung, Ottostraße 2, erhältlich. Personal» München. Im Verband der Israelit. Gemeinden Bayerns tritt an Stelle des verstorbenen Kommerzienrats Sigm. Fraenkel im Rate Herr Justizrat Dr. Max Feuchtwange r. An dessen Stelle in der Tagung Herr Samuel Rothschild. Trauerfeier für Kommerzienrat Sigmund Fraenkel s. A. Am 1. November bereitete die Religionsgesellschaft Ohel Jakob ihrem verewigten I. Vorsitzenden in ihrer Synagoge eine Trauerfeier, die aufs neue bewies, welches Ansehens sich der Verstorbene in und außerhalb der Gemeinde erfreut hat. Erschienen waren neben Rabbinat und zahlreichen Vorstandsmitgliedern der Gesamtgemeinde auch Vertreter auswärtiger Körperschaften. Nach Minchagebet und Chorgesang sprachen Herr Rabbiner Dr. II. Ehrentreu; der II. Vorsitzende der Religionsgesellschaft Ohel Jakob, Herr Justizrat Dr. Max Feucht w a n g e r; Herr Rabbiner Dr. W o h I g e m u t li (Kitzingen) für den Bund der gesetzestreuen Gemeinden Bayerns sowie Herr Jakob Rosenheim (Frankfurt a. Main) für die Orthodoxie Deutschlands. Alle Redner wußten die Vorzüge des Verstorbenen zu schildern und den Verlust hervorzuheben, den die Judenheit im weitesten Kreis zu beklagen hat. Zum Schluß dankte der Sohn des Geehrten, Herr Universitätsprofessor D r. Adolf Fraenkel, für die seinem Vater erwiesenen Ehren. Chorgesang und das Abendgebet beschlossen die erhebende Feier. Lehrkurse der Kultusgemeinde 1925/26 Wir veröffentlichen in folgendem das Programm der in diesem Jahre unter der Leitung des Herrn Rabbiners Dr. Max E 1 k stattfindenden Lehrkurse der Jüdischen Gemeinde. Wir begrüßen es, daß sich die Münchner Kultusgemeinde den von uns längst vertretenen Standpunkt zu eigen gemacht hat, daß die Gemeindeverwaltung auch auf die jüdisch-kulturellen Bedürfnisse ihrer Mitglieder Rücksicht zu nehmen hat. Das diesjährige Programm der Lehrkurse zeigt im Vergleich zu dem der früheren Jahre eine wesentliche Erweiterung und wird ohne Zweifel auf das allergrößte Interesse im Kreis der Münchner jüdischen Öffentlichkeit stoßen. Wir sind überzeugt und sprechen hier den Wunsch aus, daß sich die Kurse des regsten Besuchs aus allen jüdischen Schichten erfreuen werden. Die Israelitische Kultusgemeinde hat in der vergangenen Woche nachstehendes Programm der Lehrkurse an alle Gemeindemitglieder versandt. In der Erkenntnis, wie wichtig und bedeutsam eine Vertiefung in jüdisches Wissen mid Denken nicht nur für die Jugend, sondern auch für die Erwachsenen ist, hat die Gemeinde in diesem Jahre ihre Lehrkurse auf eine breitere Grundlage gestellt. Im November-Dezember sowie im Februar-März finden sowohl ganze Vortragszyklen als auch Einzelvorträge statt. Daneben ist denjenigen, die sich in eigener Arbeit, durch Lektüre und Aussprache in einen bestimmten Stoff vertiefen wollen, Gelegenheit dazu in besonderen Arbeitsgemeinschaften geboten. Schließlich wollen die Lehrkurse auch jedem die Möglichkeit geben, seine hebräischen Kenntnisse zu erneuern bzw. zu erweitern. Die Lehrstoffe sind mit Absicht den verschiedensten jüdischen Gebieten entnommen, um damit den mannigfachen Interessen entgegenzukommen. Die Gemeindeverwaltung ist von der Wichtigkeit dieser Bildungsaufgabe durchdrungen; sie hofft bestimmt, daß die jüdische Bevölkerung Münchens reichlichen Gebrauch von dieser Einrichtung macht. Im November-Dezember sollen folgende Veranstaltungen stattfinden: A. Vortragszyklen. Ein jeder Zyklus umfaßt ö Vorträge, die je einmal wöchentlich stattfinden. Die Vorträge hängen untereinander zusammen, doch bildet jeder einzelne wieder ein abgeschlossenes Ganzes für sich. AUTO-VERTRIEB „REGINA“ G.m.bH. MÜNCHEN Fernsprecher Nr. 58608 und 35410 / SCHLE ISS HEIMER STRASSE 80 / Telegrammadresse: Reginagaragen Generalvertretung führender in- und ausländischer Werke für fabrikneue WÄGEN, MOTORRÄDER, LAST- UND LIEFERUNGSWÄGEN Zubehörteile, Betriebsstoife, Öle, Pneus und elektrische Ladestation MODERNE REPARÄTURWERKSTÄTTE / GARAGEN Verlangen Sie Prospekte! Stets zuverkauien; Verlangen Sie Prospekte! Lastraftwagen 3-41, Personenwagen von 5 PS. an, Motorräder in allen Stärken

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