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Das jüdische Echo · 1925-07-10 · 28 (10.7.1925) · p. Seite 565

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
12 (1925)
Issue
28 (10.7.1925)
Date
1925-07-10
Page
Seite 565 (sequence 13)
Language
German
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Nr. 28 Das Jüdische Echo 565 Rücksprache beim Ministerium, um die Befreiung israelitischer Volksschüler vom Unterricht am Sabbath zu erreichen; Verhandlungen mit einem Parteiführer wegen sinngemäßer Anwendung der Konkordatsbestimmungen auf die jüdische Religionsgesellschaft u. a. m. Besonders interessant war die lebhafte Schilderung der Debatte über das Schächtverbot im Münchner Tierschutzkongreß. Sodann begrüßt der Vorsitzende die Vertreter des Verbandes gesetzestreuer israelitischer Jugendvereine Bayerns, die Herren Dr. Münz und M. G u tm a n n - Nürnberg. Traurige Vorkommnisse in der bayerischen jüdischen Jugend in der letzteren Zeit beweisen, daß man unbedingt ihr einen idealen Rückhalt gewähren müsse, durch edle begeisternde Vorträge, durch Wanderungen in der Natur, durch gute Lektüre, vor allem aber durch Beschäftigung mit der Thora. Herr Dr. Münz- Nürnberg dankte herzlich für die Einladung des Bundes und legte dar, wie der Verband gesetzestreuer israelitischer Jugendvereine Bayerns zu arbeiten gedenkt. Nachmittags folgte der Hauptvortrag des Herrn Rabbiner Dr. B r a d e r - Ansbach: „Das Judentum als W e 11 a n s c h a u u n g“. Der nächste Bundestag soll im Oktober in A n s b a c h stattfinden. Berlin. Der Reichspräsident Hindenburg hat in den letzten Tagen die in der deutschen Liga für die freie Wohlfahrtspflege zusammengeschlossenen Verbände empfangen. Als Vertreter des jüdischen Wohlfahrtswesens nahm Herr Eugen Caspary, Vorsitzender der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden, Berlin und des Wohlfahrtsamtes der jüdischen Gemeinde Berlin an dem Empfange und der Aussprache teil. Herr Caspary nahm die Gelegenheit wahr, dem Herrn Reichspräsidenten einen kurzen Überblick über Wesen und Bedeutung der jüdischen Wohlfahrtspflege zu geben, die religiöse und sittliche Grundidee der Zedakah zu beleuchten und in großen Zügen das Wjrkungsgebiet jüdischsozialer Arbeit zu schildern. Der Reichspräsident gab seiner besonderen Freude und Genugtuung darüber Ausdruck, daß wenigstens auf dem Gebiet der Liebestätigkeit an bedrängten und unglücklichen Menschen in dem von Parteien zerissenen Deutschland ein Zusammenarbeiten besteht und daß hier ein guter und verheißungsvoller Boden für die Aufbauarbeit gefunden worden sei. JHEU EIJfGEFÜHRT Abteilung für feine Abend- und Straßen-Kleider FINFÜHRI NGS-FREISE VOLLMAJIlf & TRI8KA Bekannt für feine Damen- und Herrenschneiderei MÜNCHEN / MAXIMILIANSTK. 30 Fernsprecher Nr. 21127 PRIMUS HENFUNG Möbelfabrik A.-Q. Wohnungs-Einrich tun ge n INNEN-AUSBAU Adlzrelterstr. 18 KEREN KAJEMETH LEJISRAEL Jüdischer Nationalfonds) Postscheckkonto '■□□ncm München IOOOOO Pf UNI) IO 121 CLIN UM ffÜR Nürnberg »UH DIN T 24565 SIN T! Fernsprecher l München KfRfM 56199 HIHKh KajfmED« Nürnberg MniiMvi lEJKRnn tlll/HHII 9226 Zentrale für Deutschland Berlin W 15 Meinekestraße Nr. io Münchener Spendenausweis Nr. 37 vom 23. Juni bis 7. Juli 1925 Allgemeine Spenden: Farn. Horn grat. z. Hochzeit Schaller-Zinn u. Holzapfel-Gostinsky 2.—, Farn. A. Schindler grat. Familie Gidalewitsch und Goldberg z. Verlobung ihrer Kinder 1.— — Mk. 3.--. Goldenes Buch Richard Fränkel s. A. Dr. M. Mayer grat. Dr. Alfred Fränkel zur Geburt seines Sohnes — Mk. 3.—. Goldenes Buch Jakob Fränkel: Dr. Bilsky anl. der Geburt seines Sohnes 5.—, Apotheker Lewin u. Frau kond. Herrn Dr. Kretschmer Mk. 2.— — 10.— Mk. T. Reich s. A. Garten: Farn. I). Horn grat. Herrn Markus Eisen u. Frau zur Silberhochzeit 1 Baum 6.—, Dr. Igo Feuchtwanger s. A. Garten: Leo u. Rosl Feuchtwanger dem Andenken ihres 1. Sigfried Thannhauser 1 Baum 6.— —12.— Mk. M a t e r i a 1 v e r k a u f: N.—F. Telegramm 0.50 Mark — 0.50 Mk. Büchsen: geleert durch Manja Saß: H. Gröbel 6.00, Chary 2.—, Drechsler 2.—, Ehrlich 2.—, Adler 9.—, Engelhard 10.—, Both 3.50, Schnapp 1.—, Dr. Iv. Mayer 2.50, Epstein 4.—, Schoenwetter 1.— — 43.60 Mk. Einzelne Büchsen: A. Himmelreich 5.92 — 5.92 Mk., Summe 75.02 Mk. Gesamtsumme des Ausweises 75.02 Mk. . Gesamtsumme seit 1. Oktober 1924 8259.03 Mk. Stellenvermittlung und Berufsberatungsstelle Herzog Maxstrasse 7/o Wir suchen Stehen für: Kinderpflegerin, Hausdame zu älterer Dame oder Herrn, Verkäuferin aus der Kurz-, Weiss-, Woll-, Möbel- und Zigarrenbranche, Kontoristin, Reisenden aus der Sportartikel- und Rohproduktenbranche, Ausgeher, Kassierer, Buchhalter, sehr erfahrene Buchhalterin Ferner: Privatstunden in allen Schulfächern, Schreibarbeit auch für Maschine und Näharbeit aller Art, besonders auch Ausbessern von Herrenkleidern.

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