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Mitteilungen des Israelitischen Lehrervereins für Bayern · 1925-04-08 · 21 (8.4.1925) · p. Seite 53

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Journal
Mitteilungen des Israelitischen Lehrervereins für Bayern
Volume
1925
Issue
21 (8.4.1925)
Date
1925-04-08
Page
Seite 53 (sequence 2)
Language
German
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55 Mitteilungen des Israel. Lehrerverefns für Bayern Nr. 21 die Versorgung widerstrebender Gemeinden in ihren Aufgabenkreis einbeziehen. Der Berichterstatter über „Bezirks- und Wanderlehrer*" anläßlich der Tagung begann sein Referat mit den treffenden Worten: „Wer eine jüdische Seele rettet, rettet eine Welt" und er führte in richtiger Erkenntnis aus, daß das Ziel leichter zu erreichen sei, wenn von materiellen Forderungen an die Gemeinden zunächst abgesehen werde, denn die in Frage stehenden Gemeinden müßten zur Opferwilligkeit erst erzogen werden. L. Anfänger- Würzburg. Anmerkung der Schriftleitung. Wir haben den vorstehenden Ausführungen gerne Raum gegeben, wenn wir auch den Darlegungen des g. Einsenders nicht voll zustimmen können. Die Frage der Lehrerbildung ist ein Stück allgemeiner Kulturentwicklung. Es muß als ausgeschlossen betrachtet werden, daß Bayern seine Sonderstellung aufrecht erhalten kann, will es nicht schließlich als Fremdkörper im deutschen Kulturkreis erscheinen. Die Frage der Lehrerbildung in Bayern ist somit nicht gelöst, sie ist lediglich vertagt. In letzter Linie dürfen finanzielle Erwägungen hierbei den Ausschlag geben. Es zeigt sich doch deutlich genug, daß der Staat und ebenso die großen öffentlichen Korporationen dann Geld haben, wenn sie solches haben wollen. Was die differenzierte Ausbildung der Religionslehrer anlangt, so scheint eine solche in Würzburg bereits angebahnt zu werden. Es kann nicht unerwähnt bleiben, daß das gemeinsame Ausschreiben der Präparandenschule Höchberg und der Lehrerbildungsanstalt Würzburg, wonach junge Leute, deren Profanvorbildung nicht den staatlichen Anforderungen entspricht, im Seminar zu Religionslehrern ohne staatliche Volks.chullehreirbe recht i g u n g ausgebildet werden können, in weiten Kreisen der Kollegen lebhaftes Befremden hervorgerufen hat. Bei allem Vertrauen, das wir den Schulleitungen entgegenbringen, würden wir es doch begrüßen, wenn die Öffentlichkeit Aufklärung über den neuen Typ von Lehrern und die für ihre Ausbildung maßgebenden Bestimmungen gegeben würde. Gerne registrieren wir dagegen die Bemerkung des Einsenders, daß auch ihn die Bestimmung in § 2, Abs. 6 des Entwurfs zum Beamtenrecht — in Zusammenhang damit wäre noch auf § 22 hinzuweisen — recht eigenartig berührt hat. Nur würde die Objektivität verlangen, sich nicht nur in die Lage des Rabbiners, sondern auch in die Seele des Beamten hineinzudenken, dem doch die religiösen Bedenken in gleicher Weise am Herzen liegen. Erfreulicherweise wurde der Entwurf zur nochmaligen Vorberatung im Verfassungsausschuß des Verbandes zurückgestellt; so dürfte sich vor dem Zusammentreten dieses Ausschusses noch innerhalb unserers Vereins Gelegenheit zur Stellungnahme finden lassen. Es ist ja die Vermutung nicht ganz von der Hand zu weisen, daß bei der Fassung der berührten Bestimmungen die allgemeine politische Lage und besondere Abmachungen zu Gevatter standen. Freie Vereinigung isr. Lehrer und Kantoren der Pfalz Unsere diesjährige Mitgliederversammlung findet am Sonntag, 19. April, Vorm. 10H Uhr, im isr. Gemeindehaus in Neustadt a. H. statt. Tagesordnung: 1. Bericht des Vorsitzenden. 2. Kassenbericht und Entlastung des Kassiers. 3. Bericht über die Tagungen des Pfälzischen und des Bayerischen Gemeindeverbandes. 4. Beamtenrecht des Verbandes Bayerischer Isr. Gemeinden. 5. Wahl eines Delegierten zum 8. Verbandstag am 2. und 3. Juni in Köln. 6. Aussprache; Wünsche und Anträge. Mit Rücksicht auf die Wichtigkeit der Tagesordnung wird um vollzähliges Erscheinen gebeten. Speyer, 30. März 1925. Personalien In hohem Alter ist Hauptlehrer a. D. Massenbacher an einem Schlaganfall gestorben. Der Verlebte war lange Jahre an der nach seiner Pensionierung aufgelösten israelitischen Volksschule in Hüttenbach bei Nürnberg tätig. Ehre seinem Andenken! Einzahlung seit 1. Januar 41925 Von Brückheimer, Marktbreit, M. 1, Gutmann. Otlingen, M. 15, Schottland, Frankenthal, M. 15, Somjmer, Wittelshofen, M. 5, Wolfromm, Engershausen, M. 10, Schwarzenberger, Bödigheim, M. 15, Krämer, Ansbach, M. 7, Fränkel, Erlangen, M. 20, Hofmann, Rothenburg, M. 15, Steinhäuser, Höchberg, M. 15, Regensburger, Kriegshaber, M. 15, Bravmann, Gaukönigshofen, M. 20, Weinstock, Theilheim, M. 15, Mayer, Niederhochstadt, M. 10, Wahler, Hörstein, M. 15, Rau, Hirschaid, M. 15, Friedmann, Schwanfeld, M. 15, Dr. Sonn, Würzburg, M. 15, J. Sonn, Würzburg, M. 7, Blumenthal, Hofheim, M. 17, Teilberger, Floß, M. 26, Fulder, Treuchtlingen, M. 15, Hubert, Windsbach, M. 15, Wechsler, Aschbach, M. 15, Blumenthal, Unsleben, M. 20, Heimann, Plauen, M. 20, Strauß, Weiden, M. 30, Reiter, Gerolzhofen, M. 15, Herz, Altenmuhr, M. 15, Gutmann, Burgpreppach, M. 20, Neumann, Feuchtwangen, M. 5, Goldstein, Würzburg, M. 7, Dingfelder, Eisfeld, Dr. Klugmann, Kirschner, Lachmann, Müller, Rosenfeld, sämtliche München, je 15 M., M. 115, Glaser, München, M. 10. Durch: Brückheimer, Marktbreit, M. 28, Gutmann, Öttingen, M. 45, Gundersheimer, Brückenau, M. 60.52, Schottland, Frankenthal, M. 50, Erlebacher, Mönchsroth, M. 30, D,r. Stein, Schweinfurt, M. 100, Wetzler, Ludwigshafen, M. 500, Sommer, Wittelshofen, M. 10, Herz, Altenmuhr, M. 20, Fränkel, Erlangen, M. 143, Hofmann, Rothenburg, M. 50, Bachenneimer, Zweibrücken M. 17.50, Dr. Fränkl, Augsburg. M. 20, Fraenkel, Nürnberg, M. 100, Bamberger, Kitzingen, M. 737, Heß, Miltenberg M. 10, Wahler, Hörstein, M. 15, Schmid, Lichtenfels, M. 20, Fulder, Treuchtlingen, M. 3, Wechsler, Aschbach, M. 25, Schloß, Aschaffenburg, M. 35, Strauß, Leutershausen, M. 20, Reiter, Gerolzhofen, M. 10, Frl. Edelstein, Nürnberg, M. 60, Haymann, Rodalben, M. 15.50, Hellmann, Würzburg, M. 1538, Kirschner München, M. 2700, (Goldstern, Würzburg, M. 36. Jahresbeitrag 1925 für: Aktive M. 15, Pensionisten M. 7, gew. Mitglieder M. 10. Scheckamt Nürnberg No. 6479. Würzburg, 23. Febr. 1925. M. Hellmann.

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