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Das jüdische Echo · 1925-02-20 · 8 (20.2.1925) · p. Seite 123

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
12 (1925)
Issue
8 (20.2.1925)
Date
1925-02-20
Page
Seite 123 (sequence 11)
Language
German
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Nr. 8 Das Jüdische Echo 123 München. Kompositionsabend H. S c h a 1 i t. Über die am 7. März im Museum zum Vortrag gelangenden „Seelenlieder“ Schalits urteilt der ehemalige Operndirektor des Münchener Nationaltheaters Bruno Walter: „Die „Seelenlieder“ von Heinrich Schalit sind Kompositionen von ernster und ergreifender Innerlichkeit, formeller Geschlossenheit und starker melodischer Kraft. Ihre Wirkung ist unmittelbar und ich darf wohl sagen, daß sie zu den erfreulichsten Eindrücken gehören, die ich seit langem von moderner Liedkomposition empfangen habe.“ Näheres über das Programm des Abends siehe das Inserat in der vorigen Nummer. Jüdischer Gesangverein München. In der Generalversammlung gedachte der Vorstand Herr Dr. B e 11 s a k der Verstorbenen, Frau Herrschmann und Frl. Dreyfuß, mit warmen ehrenden Worten. Der Bericht über das verflossene Jahr registriert: Purimfeier im Bayer. Hof, Konzert im Odeon, Ausflug nach Wolfratshaüsen mit Vorträgen im Kinderheim, Simchasthorafeier im Bayer. Hof, Konzert in der Gesellschaft Concordia, Enthüllung und Einweihung der Gedenktafel und des Ehrenmales für die jüdischen Gefallenen, Chanukafest in der Tonhalle; also ein Beweis für die Notwendigkeit des Vereins, der außerdem an den hohen Festen den Chor in der Tonhalle ganz aus seinen Mitgliedern stellte. Dem Dirigenten Hrn. Kapellmeister Jos. Ziegler wurde der wärmste Dank aller Anwesenden ausgesprochen, ein Dank, den Herr Gähn besonders dahin erweiterte, daß ohne die hingebungsvolle Arbeit Herrn Zieglers das Fortschreiten des Vereins unmöglich war. Herr Cahn bedauerte die Indolenz der Münchner Judenheit dem Verein gegenüber; während alle möglichen und unmöglichen Konzerte von Juden besucht werden, schneidet man den jüdischen Gesangverein. Im April gibt der Verein ein Synagogenkonzert, in dem die chronologische Entwicklung des Synagogengesangs von Rossi — 1600 — bis heute durch Sulzer, Lewandowsky, Nauenburg, Kirchner, Ziegler vorgeführt wird. Alle Münchner Juden und Jüdinnen, denen es Ernst mit Kunst ist, werden gebeten, dem Verein ihre Unterstützung zu leihen; Anmeldungen Dienstag abends in den Proben in dem Bibliotheksaal der jüdischen Gemeinde. Spendenausweis Münchener Spendenausweis vom 10.—17. Februar 1925. Allgemeine Spenden. Dr. Walter Mar kowicz dankt Dr. M. J. Gutmann 10. , gesammelt bei der Verlobung Pories-Bendel 25. -, kam. B. Sachsenhaus grat. Herrn und Frau Diamand zur Silberhochzeit1 2.—, Farn. Gidalewitsch grat. zur Silberhochzeit Orljansky und zu den Verlobungen Orljansky-Stein, Fleischer-Ziegler, Gostinski-Holzapfel, Schapira-Sigal 5.— rir 42. . Gold. Buch Richard Fraenkel s. A. Max u. Alice Jeidel, Edith Sachs grat z. Vermahlg. Blum-Osmiansky 4.—, Camilla Hohenberger und Henny Feuchtwanger danken Herrn und Frau Dr. “Kretschmer 5.— — 9.—. Gold. Buch Sarah Reich s. A. Dora Monheit und C. Hohenberger danken Robert Beer 3.—. Büchsen. Geleert durch Fritz Einstein: Nattenheimer 0.70, Rosenbaum 4.—, Dr. A. Weihl 7. , Fleischmann 2.—, Engelbert 1.—, Eisenkling 3.15, Saposchnik 2.67, Neuß 1.50, Schaller 12.03, Goldfarb 1 —, Unger 1.—, Theilheimer 1.65, Lichlenauer 4.—, Hofmann 3.—, N. N. 4.—, Rapaport 8.80, Cheikowsky 3.—, Levi 17.60, Wildberg 1.15 — 30.55. Einzelne Büchse n. Zionistische Ortsgruppe 7.40, Dr. Max Mayer 3.— — 10.40. N.F.-Telegramme 2.—. Gesamtsumme 146.65. Gesämtausweis seit 1. Oktober 1924 Mk. 3792.43. Nürnberger Spende n a u s w e i s vom 13. Februar 1925. Spcndenbuc h. Herr und Frau Salomon Ehrlich anl. d. Vermählung ihrer Tochter 30.—. Allgemeine Spende. Dr. Bamberger 8.50, Herr Percikowitsch dankt Franz Steinhardt 2.—. Büchsen. Durch Justin Goldschmidt: Dr. Bamberger 20.—, Schumann 3.20, Dr. Weiner 1.—, Dr. Grünbauin —.50 — 24.70. Durch Robert Altmann und Hans Hirschheimer: Dr. Nußbaum 13.—, Percikowitsch 5.30, Franz Steinhardt 9.70 — 28.—. Gesamtsumme 93.20. Stuttgarter S p e n d e n a u s w eis. I s a k P a r i s e r u. Frau Sei m a -Garte n. Ges. bei Brith-Milah Oswald Pariser 10 Bäume auf dessen Namen. B. F r e u n d 1 u. F r a u A n n a -Gar t e n. Ges. bei Barmizwahfeier David Rimpel 5 Bäume auf dessen Namen. Thora-Spenden. Fendel 4.—, Rimpel 2.—. Geschäftliches Im Inseratenteil erscheint ein Hinweis der Firma Selmar Kaufmann G. m. b. II., Berlin C. 54 und NW. 23, worin die Firma auf ihre neuerrrichtete, unter Aufsicht der Acldas lsroel stehende Konservenfabrik aufmerksam macht. Für alle rituell lebenden Juden eine nicht zu übersehende Annehmlichkeit. Gr.Zimmer mit 2 Betten (Bahnhofnähe) an 2 Herren od. Ehepaar zu verm. Evt. Verpfleg. Angb unt. 2997 a. d. „Jüd. Echo.“ Für die anläßlich unserer Verlobung erwiesenen Aufmerksamkeiten und Gratulationen herzlichen Dank STELLA HOLZAPFEL / PAUL GOSTINSKI __ JffifgTiecfcchird: jokjusbetfefAblösung k jährtkhi2M> iiSalYalors^ DiesesScftild ff bewahrt Sie davor» Qnd schafft Geld für, wirklich Bedürftige HHßbund cferMünchenenEinwohner^cJiaif iheatinerstr. 3/z Postecheckkonfoi3iii

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