Das jüdische Echo
- Journal
- Das jüdische Echo
- Volume
- 12 (1925)
- Issue
- 7 (13.2.1925)
- Date
- 1925-02-13
- Page
- Seite 108 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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108 Das Jüdische Echo Nr. 7 Abkochen); Sonntag, 22. Febr.: Harras 7.30 Uhr, Forstenriederpark (gek. Kart., Fett, Wurst); Sonntag, 1. März: Skifahrt nach Schneeverhältnissen (kein Abkochen). Veranstaltungen an den Wochentagen. Heimabende: Altere: Montag 8.15 Uhr bei Schlomoh Ettlinger, Franz Josefstr. 14/0 und Samstag 2.30 Uhr bei Oskar Gröbel, Rotmundstr. 8; Mittlere: Dienstag 0.15 Uhr bei Walter Goldstern, Wiedenmayerstr. 46; Jüngere: Mittwoch 4 Uhr bei Georg Gidalewitsch, Angertorstr. 4, Gemeinsame Veranstaltungen; Zugsversammlung Samstag 4.15 Uhr bei Oskar Gröbel, Rotmundstr. 8; Leichtathletik: für Ältere und Mittlere Herrenschule Mittwoch 7.30 Uhr; Schwimmen Mittwoch 6.15 Uhr Volksbad; Singen: Donnerstag 6.30 Uhr C.-V.-Zimmer, Herzog Maxstr. 5 Rückg.; Hebräisch: für Ältere: Mittwoch, Donnerstag 8—9 Uhr, für Mittlere: Dienstag, Samstag 7—8 Uhr. Anschrift des Zuges: Schlomoh Ettlinger, Franz Josefstr. 14/0. M ü n c li e n-N ii r n b e r g. Hebräische Vorträge und Klubabende. Samstag, 21. Febr. 5 Uhr nachmittags, findet im Unterrichtslokal der Nürnberger Israelitischen Kultusgemeinde (Neugasse 12) der hebräische Vortrag des Herrn A. Perciko witsch über das Thema .,Freiheit in Palästina und im Galuth“ statt. Die regelmäßigen am Samstag stattfindenden hebräischen Klubabende in München beginnen von nun an bereits um 5 Uhr. Lokal: Ottostraße 2. Nürnberg. Am 22. Januar veranstaltete die zionistische Ortsgruppe Nürnberg einen Diskussionsabend über das Thema: ,,Die palästinensische Arbeiterschaft und die jüdische Jugend in Deutschland“. An die beiden Referate der Herren stud. jur. Stern- Erlangen und Dr. Liebstädter schloß sich eine sehr lebhafte Aussprache im, in der insbesondere das Für und Wider der landsmannschafllichen Kolonisation erörtert \Vtirde. Die neue gegründete ost jüdische Sektion der zionistischen Ortsgruppe Nürnberg eröffnete die Reihe ihrer Veranstaltung^ mit einem Vortrag des Herrn Dr. G o in e 1 s k i aus Berlin über „Unsere Aufgabe“. Seine Worte waren ein warmer Appell an die in Deutschland lebenden Ostjuden, sich der zionistischen Organisation anzuschließen, insbesondere hob er die Pflichten der Ostjuden gegenüber dem Keren Hajessod und der hebräischen Sprachbewegung hervor. Seine in glänzendem Jiddisch gehaltene Rede fand den begeisterten Beifall der Zuhörer. Der äußere Erfolg des Abends zeigte sich schon darin, daß eine ganze Reibe neuer Mitglieder der Ortsgruppe beitraten. N ü r n b e r g - F ii r t li. Gesamtausschuß der O s t j u d e n. Dem Gesamtausschuß der Ostjuden Nürnberg-Fürths sind nachstehende ost jüdische Vereine angeschlossen: „Achi-Eser“, „Bikur Cholim, Krankenverein“, „Bikur Cholim“, Fürth, „Esra schel Sochim“, Ostjüdische Zionisten, „Talmud Thora“, „Minjan Triststrasse“. Aus diesen Vereinen und allen ostjüdischen in Nürnberg-Fürth wohnenden Familien ist eine Verwaltung von 21 Vertretern gewählt. Die Verwaltung ist die oberste Repräsentanz der Ost juden und hat in ihrer Sitzung vom 1. Februar folgende Herren als Vorstand gewählt: S. Time, Vorsitzender, M. Friedmann, 2. Vorsitzender, W. Kandel, Schriftführer, D. Berger, Stellvertreter, S. Orbacli, Kassierer. Der Gesamtausschuß hat eine eigene Hilfskasse für Durchwanderer und ist angeschlossen an den Verband ostjüdischer Organisationen in Deutschland. Am Sonntag, den 15. er. abends 7 Uhr findet im Saale des Luitpold-Hauses ein öffentlicher Vortrag des Herrn Samuel Maislisch, Generalsekretär des Verbandes ostjüdischer Organisationen in Deutschland statt. Nachmittags in Anwesenheit des Herrn Referenten eine Verwaltungssitzung. Nachmittag 3 Uhr findet im Vereinshaus „Achi- Eser“ eine Versammlung aller ost jüdischen Frauen zur Gründung eines ost jüdischen Frauen- Vereins und Kindergartens (verbunden mit einem Nachmittags-Tee) statt. R e g e n s b u r g. Am Sonntag, den 25. Januar, fand in unserer Stadt die erste Aufführung des P a 1 ä s t i n a - F i 1 m e s statt. In Anbetracht der ungünstigen Zeit war der Besuch des Films außerordentlich gut. Der Film zeigte in hervorragender Weise die Leistungen unserer Brüder in Palästina und dürfte eine ganze Reihe von Menschen, die bisher dem Aufbau Palästinas skeptisch gegenüberslanden, eines besseren, belehrt haben. Am Montag, den 26. I„ sprach Herr Dr. L ö - w e n g a rt aus Nürnberg in unserem Jugendverein über das Thema „Der Aufbau Palästinas und die jüdsche Jugend“. nnnyn nstpn min nx d'pdid mn rvjpsn 'enn Titran e rwn nnt^n -pynty nrro? (Ottostr. 2) unn ^nnx s'nd.rv? 21 nnt^n’-rDiTJ r nainn <NeugasSe 12) rr?rtpn Vtr “pnm rv?m nnn» Spendenausweis Münchener Spendenausteis v o m 3. — 10. Februar 1925 Allgemeine Spenden: Fam. Felsen, Zweibrückenstr., grat. zur Silberhochzeit Orljansky, sowie z. den. Verlobungen Orljansky-Stein u. Fleischer-Ziegler 5.—, Fam. Kluger grat. z. Silberhochzeit Orljansky, z. Verlobg. Sachsenhaus, Holzapfel, Fleischer, z. Vermählung Goldberg u. Silberhochzeit Diamand 3.—, dieselben kond. Fam. Kalter 3.—, Benno Goldberg u. Frau grat. z. Vermählung Blum- Osmiansky u. z. Verlobung Ziegler-Fleischer, Gostinsky-Holzapfel u. Schapira-Sigal 3.—, Fam. D. Horn grat. z. Hochzeit Blum-Osmiansky 2.—, vi Gesamtausschuß der Ostjuden grat. zu den Verlobungen Fleischer, Holzapfel, Schapifa, z. Hochzeit Blum u. z. Silberhochzeit J. Rosner, Markus Diamänd 5.—, Fam. S. Mahler grat. Fam. Fleischer u. Orljansky z. Verlobung 3.—, f'am. Moiiheit grat. z. Vermählung Blum 2.—, Fam. J. Teitel grat. z. Verlobung Fleischer-Ziegler 5.—. Bäume: Gitel und Benzion Goldberg-Garten: Benno Goldberg u. Frau danken allen Verwandten u. Bekannten herzl. für die ihnen anl. d. Hochzeit ihrer Tochter Helene erwiesenen Aufmerksamkeiten 2 B. 12.—. Bar Kochba-Hain: Fam. B. Goldfarb grat. Fam. Schapira 1 B. 6.—. Gold. Buch Max Stiefel s. A.: Walter, Alice, Alfred Goldstern 100.—, Blau-Weiß 2. Zug 5.—. Büchsen: Geleert durch Mirjam Böhm: M. Blum 3.—, J. Blum 3.—, N. Blum 6.75, H. Weber 2.—, Z. Spielmann 5.—, S. Kaufman 3.01, Wilschisky 4.07, L. Einstein 2.— — 28.83. Gesamtsumme: 182.83. Gesamtausweis seit 1. X. 1924: 3646.78. (Unliebsam verspätet) Nürnberger Spendenausweis vom 23. Januar 1925. B ü chse n. Durch Arnold Kandel: Wolinskv 32.—, Vorhaus 18.—, Hillmann 11.22, Blum 11.—,