Das jüdische Echo
- Journal
- Das jüdische Echo
- Volume
- 12 (1925)
- Issue
- 6 (6.2.1925)
- Date
- 1925-02-06
- Page
- Seite 92 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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92 Das Jüdische Echo Nr. 6 Heinrich Schalit, auf Texte des spanisch-jüdischen Dichters Jehuda ha-Levi, in Kirchentonarten, von wahrhaft orientalischer Farbe und doch modern, frei von leerem Pathos und doch voll innerer Weihe und verhaltener Glut.“ W ü r z b u r g. Am 18. Januar tagte in Würzburg der Bund gesetzeslreuer israelitischer Gemeinden Bayerns. Aus dem Bericht des Vorsitzenden Distr.- Rabbiner Dr. Stein ging hervor, daß der Bund trotz Inflation und Wirtschaftskrise in den 3 Jahren seines Bestehens gar manches Wertvolle geleistet hat. Es wurden u. a. folgende Beschlüsse gefaßt: Der Bund will, sobald die Mittel vorhanden sind, Sekretäre anstellen, die Vorträge und Schiurim in den Gemeinden veranstalten, und außerdem will er, wo die Voraussetzungen gegeben sind, für die Aufstellung von Wanderlehrern sich einsetzen. Er will eine Wanderbibliothek errichten, durch welche die Mitglieder der Landgemeinden mit guter jüdischer Literatur versorgt werden sollen. An Lehrer, die die Ausbildung von jungen Leuten als Vorbeter übernehmen, ferner an Lehrer, die ihre Zeit besonders der Thoraverbreitung widmen, sollen Prämien gewährt werden. Auch die Lehrerkonferenzen sollen durch Erstattung der Fahrkosten unterstützt werden. Von Zeit zu Zeit will der Bund in den Zentren Unterfrankens und Mittelfrankens Versammlungen der glaubenstreuen Männer und Frauen veranstalten zur Stärkung des traditionellen jüdischen Geistes. Mit besonderer Genugtuung wurde das ungetrübte Vertrauensverhältnis zwischen dem Bunde geselzestreuer Gemeinden Bayerns und dem Verband bayerischer israelitischer Gemeinden festgestellt. Der Bund, der seinerzeit mit dem Gedanken gegründet wurde, bei einer unerwünschten Entwicklung des Verbandes für die Interessen der gesetzestreuen Gemeinden einzutreten, hatte während der ganzen Zeit keine einzige Klage gegen die Geschäftsführung des Verbandes und ebenso haben sich auch alle Befürchtungen, daß der Bund die Tätigkeit des Verbandes erschweren werde, als unbegründet erwiesen. Die Amtszeit der Vorstandschaft wurde um 1 Jahr verlängert. Nürnberg. Hebräische Kurse. Unsere hebräischen Lehrer Herr stud. nat. Percikowitsch und Herr stud. med. K a t z haben sich bereit erklärt, jeden Samstag von 5—6.30 Uhr Unterricht im Gemeindehause, Haungasse 12, für ganz Fortgeschrittene zu geben. Eine Woche wird ein hebräischer Vortrag gehalten, die andere Woche jüdische Geschichte (jiddisch) vorgelragen. Beginn: Samstag, den 7. ds. Thema des hebräischen Vortrages: „Freiheit in Palästina und Freiheit im Galuth“. Ansbach. Die für 8. Februar 1925 geplante Bezirkslehrerkonferenz Ansbach wird auf späteren Termin verschoben. Strauß-UfTenheim. Spendenausweis Münchener S p e n d e n a u s w e i s. Allgemeine Spenden. Berta Sachsenhaus-Josef Goldmann danken herzl. f. d. ihnen anl. ihrer Verlobung erwies. Aufmerksamkeiten 5.—: Dr. Julius Siegel u. Frau kondol. Familie Reich з. —; Theo u. Benno Friedmann kond. Frau Henny Reich 3.—, Dr. Max Mayer u. Frau kond. Herrn и. Frau Reich 5.—, Farn. D. Horn grat. Farn. O. Pariser-Stuttgart z. Buben, Farn. Orljansky z. silb. Hochzeit u. z. Verlobung Fleischer—Ziegler 3.—, Farn. A. Schindler grat. Herrn Fleischer, Landmann und Sachsenhaus 1.—, Salo Sachsenhaus u. Frau grat. herzl. z. Verlobung Holzapfel—Gostinski und Fleischer—Ziegler 3.—, anl. der silb. Hochzeit ihrer Eltern Max, Jenny, Dora und Arthur Diamand 10.—, Farn. M. Diamand grat. z. Verlobg. Ziegler— Fleischer, Holzapfel—Gostinski 5.—. Gold. Buch Dora und Selig Orljanski. Henny u. Jakob Reich 20.—. Zusammen Mk. 58.—<, Sprechstunde der Redaktion täglich von 11 bis 12 Uhr (außer Samstag und Sonntag). R e d a k t i o n s s chlu ß von nun an Mittwoch 10 Uhr morgens. Später eingehende Nachrichten können nicht mehr berücksichtigt werden. ADELE SIGÄL SIGMUND SCHÄPIRÄ Verlobte München rv'sin Februar 1925 Familie Jose! Löwy gratuliert Herrn Josef Ziegler und Familie herzlich zur VERLOBUNG Herzlichen Glückwunsch zur Verlobung FLEISCHER/ZIEGLER HOLZÄPFEL/ GOSTINSKI Familie Brym, Steinsdorfstraße 18 München Thier sch sür. 29 LÄURÄ PORIES NORBERT BENDEL VERLOBTE Februar 1925 Wien STELLA HOLZAPFEL PAUL GOSTINSKI VERLOBTE München, Hans Sachsstr. 3 Februar 1925 JAKOB BLUM LEÄ BLUM geh. Osmiansky VERMÄHLTE Sonntag, den 1. Februar 1925 München Libau Israelitischer Frauen-Verein München entbietet herzliche Glückwünsche FÄMILIE FLEISCHER zur Verlobung ihrer Tochter Sonja Annemarie Goetz (Absolventin der Akademie der Tonkunst) Hohenzoll ernstpasse 691m unterrichtet in Gesang und Cello Klavierunterricht an Anfänger