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Das jüdische Echo · 1924-11-28 · 48 (28.11.1924) · p. Seite 424

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
11 (1924)
Issue
48 (28.11.1924)
Date
1924-11-28
Page
Seite 424 (sequence 12)
Language
German
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424 (v Das Jüdische Echo '& i Nr. 48 Personalia München. Im Alter von 32 Jahren verschied am 26. November nach kurzem schweren Leiden Herr Rafael Adler, Lehrer an der Volksschule der israel. Religionsgesellschaft Ohel Jakob. Der Verlebte, welcher vordem in Mittelsinn tätig war, hatte vor 4 Wochen die hiesige Stelle angetreten und erfreute sich in der kurzen Zeit seiner Tätigkeit bereits allgemeiner Beliebtheit. Eine Frau und ein 3jähriges Töchterc'hen verlieren in dem Dahingeschiedenen das Familienhaupt. Literarisches Echo Die Schriften aus dem Philo-Verlag sind in der Ewer-Buchhandlung, Ottostr. 2, wieder zu haben: G o 1 d s t e i n, Rasse und Politik Mk. 3.— G o 1 d m a n n, Das Wesen des Antisemitismus „ 2.75 Fuchs, Zukunft der Juden „ —.30 B e r n f e 1 d, Eid und Gelübde „ —.40 Brentano, Der Judenhaß „ —.85 Wiener, Jüd. Frömmigkeit und religiös. Dogma „ 1.40 Die deutschen Juden im Kriege 1914/18 „ 1.50 G r u n w a 1 d, Das Judentum bei Oswald Spengler „ 1.80 Heinemann, Vom „jüdischen Geist“ „ 1.— B e r n f e 1 d, Zinsverbot bei den Juden „ —.40 Bernfeld, Jüdische Geschäftsmoral „ —.60 Munk, Gefälschte Talmudzitate „ —.40 M o e r i n g, Gegen völkischen Wahn „ 1.40 R i e g e r, Vom Heimatsrecht d. deutschen Juden „ —.40 Die Protokolle der Weisen von Zion, kritisch beleuchtet von Segel „ 5.— Das Zelt. Eine jüdische illustrierte Monatsschrift für Kunst und Literatur. Schriftleitung: Eugen Hoeflich. Kunstredaktion: ,Arc'hitel$ J^S.^Hahn. Soeben erschien das 7. u. 8. Heft als Sonderausgabe: Juden in der Tschechoslovakei. Das Heft, das beinahe 80 Seiten stark ist und mehr als 50 vorzüglich reproduzierte Bilder enthält, gibt einen farbenreichen und vielfältigen Eindruck des schöpferischen Lebens der Juden in der Tschechoslovakei. Das Heft dürfte in seiner vorzüglichen "Ausführung und Vielgestaltigkeit die erste großzügige Darstellung dieser interessanten Materie sein. Von den Mitarbeitern dieses Heftes seien genannt: Präsident G. Th. Masaryk, Max Brod, Ottokar Fischer, Prof. S. Lieben, Eduard Erwin Kisdh, Frantisek Gottlieb, Karel Havlicek Borovsky, Svatopluk Cech, Franz Kafka, Willy Haas, Rudolf Fuchs, Dr. O. Faust, Oskar Donath, Oskar Wiener, Kwasnik-Rabinowicz, Dr. Bronner, Josef Kalmer, Eugen Hoeflich. Diese Autoren bringen nicht nur eine groß*e Anzahl unbekannter erzählender Beiträge, sondern sprechen auch über die bedeutendsten jüdischen Künstler in der Tschechoslovakei, über historische Themen, über Kunsthandwerk. Das so reichhaltige Heft wird mit der Rubrik: Buch, Kunst und Künstler geschlossen. Da eine große Menge Vorbestellungen für dieses Heft vorliegen, empfiehlt es sich, die Publikation sofort in jeder besseren Buchhandlung oder direkt beim R. Löwit-Verlag, Wien I, Fleisph|, markt 1, zu bestellen. läenneirMClenu.Vereins-Sch® Das Jüdische Arbeitsamt, Herzog Maxstr. 7/o, Telephon 53401, sucht Stellen für: Bäcker. Selbständiger Photograph. Tabakmeister, Porzellanmaler. Lagerist in Metallbranche, allgem. Büroarbeiten. Nachhilfe in Mathematik, literarische Arbeiten. Verlag. Reisender in Manufakturwarenbranche. Ausgeher, Heizer, Kassier. Kernmeister, Ausgeher, sonst. Arbeiter. Kassenbote, Korrespondenz, Disponent. Monteur, Maschinenschlosser. Kinderfräuleins und Kindermädchen. Damen für Nachhilfeunterricht in Sprachen und sonstiges. Stenotypistinnen, Buchhalterinnen Kontoristinnen. Hausdame, Stützen mit Familienanschluß. Stickerin, Aushilfsköchin. Schneiderin, Zugeherin. Jüdische Arbeitsgemeinschaft. Vortrag von Herrn Jakob Reich „Zwischen O s t und West“ am Montag, den 1. Dezember 8 Uhr abends Herzog Maxstrasse 5, Rückgebäude I. Stock. Zionistische Ortsgruppe. Regelmäßige Diskussions- und Vortragsabende nunmehr jeden Mittwoch 8 Uhr im Bibliotheksaal, Herzog Maxstr. 7/II. Als nächste Referate sind vorgesehen: Mittwoch, den 3. Dez.: Dr. Max Mayer: „Das hebräische Schulwerk in Litauen“. (Herr Dr. Mayer war eine Reihe von Jahren in Mariampol, Littauen tätig.) Mittwoch, den 10. Dez.: Diskussionsabend über das Thema: „Warum bin ich Zionist?“ unter Leitung des Herrn Dr. Siebert Feuchtwanger. Zur Aussprache haben sich bisher gemeldet: Herr Justizrat Emil Fränkel, Herr POBZEL i, 4 N-W 8 EDEBL4GE NCKCHEIV THEATINERSTRASSE 23 gegenüber der Feldherrnhalle eRÖSSTE AUSWAHL IST fiKBBAUCHSPOBZEULAN >il TÄGLICHELAGEBERGÄNZUAG L. -r

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