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Das jüdische Echo · 1924-09-12 · 37 (12.9.1924) · p. Seite 275

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
11 (1924)
Issue
37 (12.9.1924)
Date
1924-09-12
Page
Seite 275 (sequence 11)
Language
German
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Hebräischer Sprachkurs. Besprechung wegen Einteilung der Kurse, Honorar #usw. Montag abds. 7 Uhr, Ottostr. 2. Zion. Ortsgruppe. Montag, den 15. Sept. abds. 8 Uhr Ottostr. 2 erweiterte Vorstandssitzung und Besprechung der Winterarbeiten. Jtid. Nationalfonds. Samstag, den 13. Sept. 24 abends 8 Uhr spricht im Steinickesaal, Adalbertstraße 15, Herr Dr. Meinhold Nußbaum-Nürnberg, der sich längere Zeit in Palästina aufhielt, über „Die jüdische Wirklichkeit in Palästina“. Eintrittsgeld zur Kostendeckung Mk. 0.50. Schachklub Lasker. Das Wintersemester hat begonnen. Wir fordern alle unsere Mitglieder auf, wieder jeden Montag abends 8 Uhr pünktlich zum Spielabend im „Herzog Heinrich“ (Ecke Landwehr—Mathildenstraße) zu erscheinen. — Zu unserer großen Freude können wir mitteilen, daß der Schachweltmeister Dr. Emanuel Lasker den ihm von uns angetragenen Ehrenvorsitz Jn unserem Klub angenommen hat. Zeigen wir uns dieser hohen Auszeichnung würdig durch richtige Pflege des edlen Spieles! — Gäste und Interessenten stets willkommen, Neuanmeldungen erwünscht. Anfänger, haben Gelegenheit, das Schachspiel zu erlernen. Große, reichhaltige Schachbibliothek. — Das Wintertournier beginnt demnächst, Meldungen werden bereits entgegengenommen. Der Vorstand. Nürnberg. Hebräische Sprachkurse. Die vom hebräischen Sprachverein Chowewe Jwrith ins Leben gerufenen Sprachkurse, die von dem Lehrer der hebräischen Sprache, Herrn Percikowitsch geleitet werden, haben bereits einen erfreulichen Anfang genommen. Wir glauben schon jetzt sagen zu dürfen, daß wir kaum eine geeignetere Persönlichkeit als Hrn. Percikowitsch hätten finden können. Die Kurse erfreuen sich bereits einer großen Beteiligung aus allen Kreisen unserer Gemeinde, insbesondere seitens der Jugend, in der immer mehr die Erkenntnis heranreift, daß nur durch die Beherrschung der hebräischen Sprache eine Verknüpfung mit dem neuen jüdischen Palästina herbeigeführt werden kann. Auch für denjenigen, der die Sprache erlernen will, um in die alte und neue Literatur unseres Volkes einzudringen, bietet sich in diesen Kursen Gelegenheit, die Grundlagen hierzu zu erwerben. Wir denken alle noch mit gemischten Gefühlen an die Zeit unseres Religionsunterrichtes, wo die Texte meist Wort für Wort übersetzt wurden, ohne daß der Geist der Sprache irgend wie erfaßt und wo auch die Grammatik meist recht stiefmütterlich behandelt wurde. Umso angeneh- 5che Echo 275 mer ist es, hier nach einer Methode lernen zu können, wie sie bei anderen Sprachen längst üblich geworden ist. Der ausschließliche Gebrauch des Hebräischen, besonders in den Kursen für Fortgeschrittene, führt bald zu einer verhältnismäßig großen Gewandtheit im Sprechen. Es findet, abgesehen von einer größeren Anzahl privater Zirkel, zur Zeit Unterricht in drei Kursen, für Anfänger, Fortgeschrittene und Weiterfortgeschrittene statt. Die Kultusgemeinde hat in dankenswerter Weise die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt. Im ganzen beteiligen sich bereits etwa 100 Personen. Weitere Interessenten werden ersucht, sich in unserem Büro Fürtherstraße 87, Tel. 9226, zu melden. Spendenausweis Jüdischer Nationalfonds Spendeneingänge vom 27. August bis 9. September. Allgemeine Spenden: Farn. Kluger grat. Farn. Goldberg u. Schaller 2.—, Dora Fränkel grat. Helene Goldberg zur Verlobung 1.—, Farn. Rosenfeld desgl. 2.—. Münchner Ölbaumhain: Arnold Hullisch stiftet für seine Kinder 3 B. 18.—. Büchsen: Geleert durch Gellermann: Dr.A. Feuchtwanger 8.—i, Jakob Fränkel 5.—, Feuchtwanger 3.05, Engländer 4—, O. Boehm 3.—, S. Fränkel 1.—, B. Stollberg 1.20 25.25. Gesamtausweis: 48.25. Gesamtausweis seit 1.1.1924: 6628.35. Isr. Frauenverein. Farn. Schapira wünscht herzl. Maseltof zur Verlobung Goldberg-Bornstein, Geschwister Schapira z. Silberhochzeit ihrer Eltern. Bekanntmachung. Wir geben hiermit bekannt, daß, wie in den Vorjahren an den Neujahrstagen und am Versöhnungsfeste ein Filialgottesdienst im großen Saale der Tonhalle (Kaimsaal), Türkenstraße 5, abgehalten wird. Die Abgabe der Eintrittskarten (Herrenkarten 6 Mk., Damenkarten 8 u.6Mk.) erfolgt ab Donnerstag, den 18. September 1924 morgens 8 Uhr in der Gemeindekanzlei (Herzog Maxstr. 7/1) während der üblichen Geschäftsstunden. Unentgeltliche Karten für Volks- und Mittelschüler werden am 21. September und zwar ebenfalls in der Gemeindekanzlei abgegeben. Die Vermietung der noch verfügbaren Betstühle in der Synagoge findet von Sonntag, den 21. September morgens 8 Uhr ab in der Gemeindekanzlei statt. Gleichzeitig geben wir bekannt, daß auch in diesem Jahre SPENDEN zur Enthebung von schriftlichen Glückwünschen anläßlich des Neujahrsfestes entgegengenommen werden. Der Ertrag wird wohltätigen Zwecken zugeführt und die Namen der Spender in eine Liste eingetragen, die bis 15. Oktober in der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme aufliegt. Die Entgegennahme der Glückwunschablösungen findet von Donnerstag, den 18. September bis einschließlich Freitag, den 26. September vorm, von 9—12 Uhr im Sitzungssaal der Kultusgemeinde, Herzog Maxstraße 7 /I statt. Anderweitige Bekanntmachung vorstehender Mitteilung erfolgt nicht. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde München

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