Das jüdische Echo
- Journal
- Das jüdische Echo
- Volume
- 11 (1924)
- Issue
- 24 (13.6.1924)
- Date
- 1924-06-13
- Page
- Seite 120 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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120 Das Jüdische Echo Nr. 24 sische Regierung hat das prinzipielle Einverständnis" zu der Entsendung einer kleinen Studienkömmission erklärt. Auf Grund solcher Erhebungen soll man dann an die Sowjetregierung und an das gesamte Judentum mit konkreten Vorschlägen herantreten. Es erscheint möglich, daß sich zunächst im kleinen Rahmen verschiedene Kolonien -über ganz Rußland bilden. Wenn diese prosperieren, würden sie eine Anziehungskraft auf weitere jüdische Elemente ausüben, die ebenfalls nach dem Innern Rußlands ziehen werden. Zur Bewältigung des ganzen Problems würde die Schaffung einer internationalen Organisation ins Auge zu fassen sein. „Von der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden wird uns mitgeteilt: Der § 61 des Finanzausgleichsgesetzes, nach welchem die Einrichtungen der freien Wohlfahrtspflege seit September v. J. regelmäßige Zuschüsse zu den Gehältern ihrer Angestellten erhalten haben, ist bekanntlich am 1. April abgebaut worden. Um den Anstalten die Übergangszeit etwas zu erleichtern, ist ein Teil des Betrages, welcher der Zentralwohlfahrtsstelle vom Reich für die jüdischen Einrichtungen übervriesfen wurde, zu Krediten bereit gestellt worden. Der Kredit kann durch Vermittlung der Zentralwohlfahrtsstelle bei der Hilfskasse gemeinnütziger Wohlfahrtseinrichtungen Deutschlands, G. m. b. H., zu sehr günstigen Bedingungen in Anspruch genommen werden. Am 1. April ist die Verordnung über die Arbeitszeit in Krankenpflegeanstalten vom 13. Februar 1924 in Kraft getreten, nach welcher für das Pflegepersonal eine Beschäftigung bis zu 60 Stunden in der Woche gestattet ist. Diese Bestimmung findet für Personen, deren Beschäftigung durch Beweggründe karitativer oder religiöser Art bestimmt ist, keine Anwendung und zwar, weil diese Personen nicht als Arbeitnehmer nach § 10 des Betriebsrätegesetzes gelten. Die Zentralwohlfahrtsstelle hat den Nachweis erbracht, daß die jüdischen Krankenschwestern aus denselben Motiven, wie die Mitglieder der katholischen Kongregationen und der evangelischen Diakönissenhäuser ihren Beruf ausüben (d. h. liicht in erster Linie aus Erwerbsinteresse) und dadurch die Gleichstellung hinsichtlich der Anwendung der Verordnung über die Arbeitszeit erreicht. Neuerdings hat das Reichsarbeitsministerium einen größeren Betrag zur Durchführung von He 11 Stätte'n-Kuren für tuberkulöse Schwestern zur Verfügung gestellt, damit die Schwestern, die infolge der Überanstrengungen Martin Nemetz feine Herrenschneiderei Reichenbachstr 25/11 Telefon 25 887 Feine Damenschneiders! ROSA KOHWAGNER Schellingstr. 61 Korbmöbel Korbwaren Kinderwagen Kinderstähle August Riepolft München / Färbergr.26 Fernsprecher 25209 Wo ist JOSEF DUtCHL der die allerhöchsten Preise für sämtliche Papiere, Lumpen, Flaschen, Alteisen, Metalle, Gummi zahlt? DACHAUERSTRASSE 21© 2. Hof ftpollo-THeater Telephon-W—f 85 236 III Gas- Kohlen- Grude-Herde Ständig praktische Vorführung bei: Bohner & Pfaffmann, München Sonnenstra£e 6 der Kriegs- und Nachkriegszeit erkrankt sind, wieder ihre volle Arbeitsfähigkeit erlangen können. Ferner hat das Reichsarbeitsministerium der Zentralwohlfahrtsstelle Mittel zu einer neuen Bearbeiturig des zuletzt 1913 von dem Deutsch- Israelitischen Gemeindebund herausgegebenen Handbuch der jüdischen Gemeindeverwaltung und Wohlfahrtspflege zur Verfügung gestellt.“ Peter Wagner, Baugefd)äft CD ü n d) e n - 0 f t, Wetfjenburgerplatj 3 Bod)- unö Tiefbau / Eisenbeton Spe3taUtat: Renovierung von fassaften / Entfeuchtung fter Wänfte sowie ODauerscpwamm-VertUgung / €inmauern unft Reparieren von alten unft neuen Wasdjkesseln mit grobem Sparsystem. •6 •4 #6 4 In unseren großen Spezial - .Abteilungen unterhalten wir stets eine reic he Huswahl preiswerter Gebrauchsu. Luxusartikel zu vorteilhaftem Einkauf Hermann Tietz München •# •6 •6 i •# 6 •4 44 ■m ¥oraitwi»rtlick t*r die Redaktion Dr. Rudolf klekxttdter. Nftruberg. PtrtherstraBe 87. für dos Anzeigenteil t H. W. Stftkr. MBncfeee. Druck «sd Verlest B. Heller. Buekdruckerel. Hcrxag Maxstruto. Attacke*.