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Das jüdische Echo · 1923-10-05 · 40 (5.10.1923) · p. Seite 473

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
10 (1923)
Issue
40 (5.10.1923)
Date
1923-10-05
Page
Seite 473 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 40 Das Jüdische Echo 473 fahren aufgegriffen, das im deutschen Geschäftsleben keine Seltenheit mehr ist. Es wurden mit einer Reihe von Firmen Verträge abgeschlossen und zwar dergestalt, daß dem Blau-Weiß für alle durch ihn vermittelten Geschäfte ein gewisser Prozentsatz des Umsatzes vergütet wird. Die beträchtlichen Einnahmen, die er schon heute durch dieses Verfahren erzielt hat, lassen hoffen, daß er bei erweiterter Mithilfe von seiten seiner Freunde einen großen Teil der von ihm benötigten Gelder auf diese Weise aufbringen kann. In Erwägung dieses Umstandes hat die Vorstandschaft der Zion. Ortsgruppe Nürnberg-Fürth auf ihrer letzten Sitzung den Beschluß gefaßt, diese Aktion mit dem Blau-Weiß durchzuführen. Sie richtet an sämtliche Gesinnungsgenossen die dringende Bitte, dieses Werk nach besten Kräften zu unterstützen. Zu diesem Zwecke genügt es, bei Einkäufen Firmen, mit denen Verträge abgeschlossen wurden (Listen werden auf Wunsch gerne zugesandt), zu bevorzugen, bei der Zahlung einen sogenannten Blau-Weiß-Schein zu verlangen und die Scheine bei Gelegenheit an das Büro der Zionist. Ortsgruppe, Fürtherstraeß 87, oder an das Wirtschaftsamt des Blau-Weiß, Königstraße 27, weiterzuleiten. Der Erfüllung dieser zionistischen Pflicht wird sich kein Gesinnungsgenosse entziehen, umsomehr als auf diese Weise ohne besondere Mühe und auch ohne das geringste Opfer dem Aufbau Palästinas ein wesentlicher Dienst geleistet werden kann. Spendenausweis!!ll]l!ini!!l!!!!l!n!!!inn!!!]!!!!I!!!l!I!ilI!n!!II[n!!I!i![I!ni!inn!!in!ffl!!tl[ll!!j!l!liIlllEIi!lt!ll[llllUI Die Nationalfondskommission für Deutschland hat beschlossen, den Ausweis in Zukunft als Goldmark-Ausweis erscheinen zu lassen. Der bisherige Papiermarkausweis ergab wegen der raschen Entwertung ein unrichtiges Bild der gesammelten Spenden. In Zukunft werden also die Spenden umgerechnet in Goldmark an dem Tage, an dem sie dem Vertrauensmann übergeben wurden, ausgewiesen. Im Zusammenhang mit dem neuen Goldmarkausweis sind die Preise für die Spendenzweige folgendermaßen festgesetzt worden: 1 Baum.3 Goldmark 1 Gold. Bucheintragung . . .100 Goldmark 1 Telegramm. 0.50 Goldmark llllilllilliilllllllliill Münchener Spendenausweis Allgemeine Spenden: Ida Moch, Büchse Hojda, Büchse Friedmann. Thoraspenden: Orljansky, Verein Jenidze, M. Minikes, Fleischer, Tannenzapf, Schapira, Lewin, Pumpian, Trost, Koronczik* Gostinsky, Gidalewitsch, M. Eisenberg, M. Kohn, B. Diamand, Riemer, Schumer, N. Scheinmann, A. Schein, H. Faktorowitsch, Mandl, A. Schindler, Tenzer, Weißbarth, Mehler, Meier Engelhard, H. Vogelsinger, N. Tuchmann, Hebenstreit. Rosch-Haschanah-Spenden: Dr. B. Nußbaum, Dr. Kretschmer, Dr. B. Weiß, Ernst Heumann, Dr. H. Feuchtwanger, B. Lustig, Richard Petzall-Berlin, Isak Sturm, Dr. Perlmutter, Dr. M. J. Gutmann, Esther Rieser, J. Cheikowsky, J. Gutter, Dr. Pappenheimer, Goldfarb, M. Edel, S. Kluger, Pollack, Dr. H. Levinger, Paula Minikes, Lippert, Langenbach, Kurzmantel, Schumer, Kohn, B. Bogopolsky, Siegf. Löwental, Julius Levi, Max Levi, Max Brader, Hermann und Louis Löwental, Julius Lindauer, Alfred Lindauer, L. Feldherr, A. Kauf, Karfiol, Lewkowitz, Schuhhaus Union, Ferdinand Ernst, Rosenzweig, Rittmann, Markus Berger, David Heß, Gebr. Landmann, Heinrich Mendler, Heinrich Neumann, Salomon Neumann, Frau Ullmann, M. Brym, Rosenwasser, Herschdorfer, Kranz, Neuß, Schindel, N. N., Restaurant Weiß, Gerson Nathan, 4 Spenden unter 1 Million, Arthur Borges, Dr. Ph. Goldstern (dreimal), Emanuel Droller, N. N., Dr. Emil Fränkel, Etienne Basch, Kupfer & Eisenmann-Augsburg. Nürnberger Spendenausweis Spenden "‘m Goldmark Rose h-H a s c h a n a h-A k t i o n : J akob Blumenfeld 4.—, O. Orljansky —.40, Spenden unter 10 Goldpfennigen —.03. Spenden-Buch: Holzmann-Hain: Hr. Kaiser, O. Rosenkranz, Zimmt, M. Engel, D. Bleicher, Schwabach; Timme, Holzmann, Arnstein-Berlin 8 Bäume; Koblenz-Hain: 20 Bäume. HEINRICH KATZENEL ROSA KATZENEL geb. Stein Vermählte Di« Trauung findet am Sonntag den 7. Oktober 1923 in der Wohnung, Hsamstraße 19 statt. Fußballabteilung des Jüdischen Turn- und Sportverein Bar Kochba Am Samstag, 13. Oktober 1923, findet in den Konzertsälen des Hotel Bayerischer Hof, Promenadeplatz 5 ein Simchas-Thora u. 1. Stiftungsfest statt, zu dem wir die jüdischen Mitbürger höflichst einladen. Kaltes Büffet TANZ Likörzelt ORIGINAL JAZZ-BAND-KAPELLE, geleitet von Kapellmeister Geza-Velisch vom Cabaret Benz Vorverkauf findet nicht statt / Saal- und Kasseneröffnung 7 Uhr Abendkleidung erwünscht. Ein Teil des Reinertrages wird für wohltätige Zwecke verwendet Die Festleitung. ^usstisitisassca

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