Das jüdische Echo
- Journal
- Das jüdische Echo
- Volume
- 10 (1923)
- Issue
- 6 (9.2.1923)
- Date
- 1923-02-09
- Page
- Seite 73 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 6 Das Jüdische Echo 73 Jüdische Arbeitsgemeinschaft. Am 11. Februar abends Punkt 8 Uhr Vortrag des Herrn Schindler über Bialik im Bibliotheksaal der Gemeinde. Voranzeige: Nächster musikalischer Abend am 18. Februar, Kammermusik, Mozart-Beethoven. Der Verein Talmud Thora München ladet seine verehrlichen Mitglieder zu der am Sonntag, den 18. ds. mittags präzis 2.30 Uhr in der T. T. stattfindenden General-Versammlung höflichst ein. Tagesordnung: Dringende Aussprache und Neuwahl der Vorstandschaft. Nürnberg. Nordau-Gedenkfeier d. Zionistischen Ortsgruppe. Am Donnerstag, den 1. Februar 1923 fand im grünen Zimmer des Hotels „Deutscher Hof“ eine von unserer Ortsgruppe veranstaltete Gedenkfeier für Max Nordau statt. Nachdem Hr. R.-A. Max Stern in einer eindrucksvollen Gedenkrede die Verdienste des dahingegangenen großen Führers um das jüdische Volk und um, die Menschheit überhaupt gewürdigt hatte, las Herr Dr. Theodor K a t z aus Nordaus Zionistischen Schriften und ein Essay über Nordau vor. Herr Dr. I. Bamberger berichtete sodann über persönliche Eindrücke, die Nordau auf ihn bei Gelegenheit der Zionistischen Kongresse gemacht hatte. Mit dem ersten Vers der Hatikwah schloß die erhebende Feier. Wir machen darauf aufmerksam, daß Veranstaltungen unserer Ortsgruppe regelmäßig vierzehntägig am Donnerstag um 8 Uhr im grünen Zimmer des Hotels Deutscher Hof stattfinden. Der nächste Abend, dessen Thema noch nicht feststeht, wird am 15. Februar abgehalten werden. Gäste sind immer herzlich willkommen. Zionistische Ortsgruppe Nürnberg-Fürth. Spendenausweis Jüdischer Nationalfonds Spenden aus München Postschekkonto 10121. Karola Silber Allgemeine Spenden: Dr.Alfred Fraenkel u. Frau danken herzl. für alle Glückwünsche anl. der Geburt ihr. Töchterchens 1000.—, A. S. 1050.—, N. N. 5000.—, Fritz Kronenberger dankt Familie Ganz für erwies. Aufmerksamkeit 500.—, Familie M. Königsberg-Königinstr. grat. Farn. Hecht zur Doppelverlobung, ebenso den Verlobten 500.—, dieselben grat. Frau Wilschinsky anl. der Verlob. 500.—. Gustav Sachs u. Frau anl. der Vermählg. ihrer Tochter Alice mit Hrn. Max Jeidel 20 000.—. Aus dem Münchner Spendenbuch : Dr. Karl Bacharach anl. der Geburt seines Sohnes Wolf Jakob, 29. Dez. 1922, 10 000.—. Summe des Spenden ausweises: 45 272.65. Spenden aus Stuttgart Kommerzienrat Ad. Wolf 100 000.—, Br. Lang- Trieberg anl. Brismiloh 1000.—, Helfer u. Frau, Obertürkheim, anl. Besuch Kurzmantel, Brunnengraber-München 700.—. anl. Barmizwah Monik. Neu mann 3000.—. Thora-Spenden : Nowytarger und Sohn anl. Barmizwah 4000.—, B. Freund! u. Sohn 550.—, Friedrich u. Januar 2000.—, M. Rimpel 200.—, Fendel 50.—, Gottlieb 50.—, S. Friedrich 100.—, Kohane 300.—, Gutstein 200.—, J. Rapp 300.—, Dr. Buetow 500.—, D. Awergon 1000.—, S. Ram- Aschersleben 1000.—, Birnbaum 1000.—, Schattenfeld 500.—, G. Katz 500.—, S. Becker 500.—, Strumpf-München 200.—, M. Pariser 250.—, M. Katz iun. 100.—. Büchsenleerung : Truchsler 501.—, Marmorstein 130.—, L. Marx 73.—. Summe dieses Ausweises: 118 674.—. Gesamtausschuß der Ostjuden: Farn. P. Wiesenfeld grat. zur Verlobung Hecht-Stechler 500.—, Farn. H. Strumpf desgl. 200.—, Farn. D. Horn desgl. u. zur Verlob. Wilschinski-Rapaport 500.—, Isidor Botie, Spende 500.—. Bikor Cholim: Durch Herrn Grünspann jun. Ertrag seiner musikalischen Vorträge 3100.—, Spende Hecht 5000.—. Durch ein Versehen des Postamtes, nicht des Verlages, wurde ein Teil der Nürnberger Abonnenten mit Nr. 5 nicht beliefert. CÖLN a. Rh. GISELÄ BLÄSBRLG ISÄÄC STURM grilßen als VERLOBTE Schwat 5683 MÜNCHEN MÜNCHEN HELENE HECHT HERMANN STECHLER Im Februar 1923 KARLSRUHE Zu der am 17. Februar 1923 stattflndenden unseres Sohnes Norbert laden alle Verwandten, Freunde und Bekannten herzlichst ein J. ENGELHARD und FRAU München, Klenzestraße 50/1 ROSENHEIM JULCHEN PREUSS MORITZ BOHRER VERLOBTE Februar 1923 / Schwat 5683 MÜNCHEN Baaderslr. 38 Kauft bei den Inserenten des „Jüdischen Echo“.