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Das jüdische Echo · 1922-07-28 · 30 (28.7.1922) · p. Seite 385

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
9 (1922)
Issue
30 (28.7.1922)
Date
1922-07-28
Page
Seite 385 (sequence 9)
Language
German
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Nr. 30 Das Jüdische Echo 385 Erhöht Eure ZelcuDunoen Ihr den Keren flajessod gemäß der Maasserordnung fllr Deutschland. Balfour-Deklaration und der Politik der gegenwärtigen palästinensischen Regierung, welche hartnäckig an der, Errichtung einer jüdischen nationalen Heimstätte festhält. 11. Die Delegation nach dlem Hedschas wird folgendermaßen zusammengesetzt: Sheik Abd-el- Kader, Amun Jarallah, Raffed Bey El-Tamini' und Adi'le Effendi Abu-Dibat als Sekretär. 12. Die Delegation nach dem Vatikan wird bestehen1 aus zwei christlichen Notabein, einem aus dem Haifaer und einem aus dem Jerusalemer Distrikt. 13. Die Exekutive wird im Juli ihr Jahresbudget verlegen. 14. Die Exekutive hat ein Telegramm an die Delegation nach Londnon geschickt, sie möge Schritte bei der Regierung unternehmen, um Jabotinsky, dem bekannten zionistischen Revolutionär, die Erlaubnis zur Einreise nach Palästina zu verweigern. Die Exekutive wird auch an die palästinensische Regierung in diesem Sinne schreiben, weil es sich gezeigt hat. daß die Anwesenheit dieses Mannes in Palästina eitne Ursache von Unruhen und Ausschreitungen ist. 15. Die Exekutive wird bei der Regierung dagegen protestieren, daß, während jüdische Angestellte unberührt bleiben, arabische Angestellte unter dem Vorwand von Ersparnisgründen entlassen worden sind. 16. Angesichts der Untätigkeit des Präsidenten der Exekutive, Arif Pascha el Dejame. seine Aufgabe zu erfüllen, hat die Exekutive beschlossen, ihn von seinem Posten als Präsident der Exekutive zu entheben und die Stellung Omar Effendi al Bitar (dem Vorsitzenden der molsemiisch-cbristllchen Gesellschaft in, Jaffa) anzuvertrauen, da der Mufti von Haifa. Mohammned Effendi Murad, wegen Überlastung die ihm angebotene Wahl ausgeschlagen hat. Aus der Jüdischen Welt Zur Mandatsfrage London. (Wolff.) In der Angelegenheit Palästinas erklärte Lord Balfour schon in der Mattagung des Völkerbundsrates, daß die Vereinigten Staaten das britische Projekt des Mandates über Palästina gebilligt haben. Diese Erklärung hat er vorgestern mit dem Beifügen wiederholt, daß die Abmachungen dem englischen Unterhaus und dem amerikanischen Repräsentantenhaus bekanntgegeben werden. London. (Tel. d. „Wr. Morgenzeitung“.) Der Sitzung des Völkerbundsrates gehen immer neue zahlreiche Telegramme jüdischer Gemeinden und Körperschaften zu, iin welchem um die unverzügliche Ratifizierung des Palästinamandats ersucht wird. Auch von zahlreichen arabischen Dörfern in Palästina laufen Appelle an den Völkerbundsrat ein, die selbst von Notabein und Landbesitzern unterschrieben sind und dien Völkerbundsrat beschwören, die Ratifizierung des Palästinamandats nicht länger hinauszuschieben, da die friedliche arabische Bevölkerung durch Lügen und Terrorismus von Agitatoren ein ge schüchtert und zu Streiks sowie Geschäftssperre gehetzt wird. Die Araber bitten, sie unter dem Schutz des britischen Mandats mit ihren jüdischen Nachbarn in Frieden und Eintracht leben zu lassen und) ihnen die Möglichkeit zu geben, das Land nach iahrhundertlanger Finsternis zum Wiederaufleben zu bringen. Die arabische Bevölkerung von Beisan und Umgebung (wo die Ruthetiberg-Arbeiten ihren Ausgang nehmen sollen, d. Red.) hat sich in einem solchen Telegramm für die Ruthenberg-Konzession ausgesprochen, welche die Entwicklung des Landes ermöglichen soll, und erklärt, daß die arabische Delegation nicht berechtigt ist, im Namen der Bevölkerung von Palästina zu sprechen. Ein großer Teil der arabischen Bevölkerung fordert sofortige Ratifizierung London. (J. C. B.) Die arabischen Dörfer Tel el Saffi, Tel el Toromos, Harubbeh. Enabe, Sejed, Hulda, Abou-Schuscha, Fayez, Schulta, Dir, Medidis und viele andere fordern in von Farmern, Gutsbesitzern und Kaufleuten gezeichneten telegraphischen Eingaben an den Völkerbundsrat die sofortige Ratifizierung des Palästinamandats und die Beendigung des bisherigen provisorischen Zustandes. der von einigen arabischen Interessenten zur Heraufbeschwörung von täglich wachsenden Gefahren für die gesamte Bevölkerung des Landes ausgenützt wird. „Die Juden sind unsere Brüder, und ohne deren finanzielle und kulturelle Hilfe POBZELLAN-KlE9EBLi«I MÜNCHEN THEATINERSTRASSE gegenüber <Ur FddhtrrnhaU* ♦ MtsaTK AUSWAHL IM «KBBAU.CHSFOKZELLAM TÄTLICHE IiABEBJEB®AMZUN<ä

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