Das jüdische Echo
- Journal
- Das jüdische Echo
- Volume
- 9 (1922)
- Issue
- 18 (5.5.1922)
- Date
- 1922-05-05
- Page
- Seite 233 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 18 Das Jüdische Echo 238 Talmud und Midrasch zu machen! Nach dieser kurzen Replik können wir das Buch allen Lernbegierigen aufs wärmste empfehlen. Ganz besonders aber sei es den Lehrern empfohlen. Es dürfte ihnen viel wertvolles Material für den Unterricht bieten. München. M. Schweitzer. Gemelnden-u.Vereiiis-Echo Jüdische Arbeitsgemeinschaft. Nächste Zusammenkunft 7. Mai abends 8 Uhr Marienplatz, Peterhof (Frübstückzimmer). In unserem Kreise wird ein jiddisch-literarischer Kursus abgehalten. Interessenten sind dafür eingeladen. Näheres unter Telephon 28080. Spendenausweis Münchner Spendenausweis Jüdischer Nationalfonds: Meta und Erna Lichtenstein grat. Dr. Fugen Fraenkel zur Verlobung u. Herrn Lichtenauer zur Tochter 10.—, Dr. M. I. Gutmann grat. Familie Lichtenauer 10.—, Paul und Fanny Grünbaum desgleichen 10. -, N. N. durch Satonower 50.—, Glücklich 20.—, Laub 10.—, N. N. 100.—, S. Neumann und Frau grat. zur Hochzeit Gittler-Davidsohn 10.—. L. Davidsohn anl. der Vermählung Gittler-Davidsohn bei Versteigerung des Benschens 570.— Familie M. Rosenfeld grat. zur Vermählung Gittler-Davidsohn 10.—, als Ablösung für Aphikomen durch N. N. 20.—. Golden. Buch Blau-Weiß München: N. N. alte Schuld an Fritz Wolff-Berlin 100.—, Fritz Bloch dankt Herrn Dr. Gutmann 10.—, derselbe dankt Familie Dr. Aug. Feuchtwanger. Kommerzienrat Fraenkel und verabschiedet sich von allen Münchener Freunden und Bekannten 50.—. Rabb. Dr. Nobel-Hain: Anny Fraenkel und Max Kober danken für Glückwünsche anläßl. ihrer Verlobung 6 B. 300.—, Max Kober-Berlin dankt Herrn Kupfer für freundl. Überlassen des Zimmers 2 B. 100.—. Münchner Ölbaum-Hain: Ignatz Lamm auf den Namen, der kleinen Rahel Fraenkel 1 B. 50.—, Paul und Fanny Grünbaum danken Adolf und Maja Katzenstein f. die schöne Autofahrt 1 B. 50.—, L. Davidsohn anl. der Vermählung seiner Tochter Regina mit N. Gittler 6 B. 300.—•. Aus dem Münchner Spendenbuch: Siegfried Sinzheimer anl. seiner Verlobung 100.—. Von der Nationalfonds-Büchse „Ich werde eine Nationalanleihe von 10 Millionen aufbringen.“ Th. Herzl. Der Traum Th. Herzls beginnt Wirklichkeit zu werden. Alles, was eine Conditio sine qua non für unser Werk war, ist da, die politische Lage ist günstiger als je, die heimatlose Judenschaft Osteuropas steht gerüstet da. um sich in Palästina eine Heimat zu suchen. Nur eines fehlt noch, was immer gefehlt hat, das Geld. Geduld, wir werden nicht wieder eine große Sammlung machen und nur Beträge von 100 Mark an annehmen, wir haben nur eine ganz kleine Bitte. In allernächster Zeit wollen wir die Büchsen leeren und bei der Gelegenheit, Dich, lieber Leser, an Deine Pflicht unserem Werk gegenüber erinnern. Die Büchse des Nationalfonds, die nach dem volkstümlichen Grundsatz: „Viele Wenig gibt auch viel“ stets eine gute und vor allem regelmäßige Einnahmequelle für unseren Volksschatz bedeutete, bittet den Inhaber als stummer Mahner von Zeit zu Zeit um eine kleine Spende. Um die Büchsenleerung zu einer großzügigen Einnahme zu gestalten, bitten wir Dich, noch im letzten Augenblick eine erneute Büchsenspende zu opfern. Wenn jeder Büchseninhaber vor der baldigen Leerung noch den geringen Betrag von 10 Mk. opfert, wird sich das Münchner Ergebnis um mehrere Tausend Mark erhöhen. Gleichzeitig geht die Bitte an Jeden, der Interesse hat am Judentum und Palästina, den Kreis der Büchseninhaber erweitern zu helfen. Da wohl jeder Interessierte bis zum Äußersten seine Pflicht erfüllt, aber die Einnahmen noch viel zu gering sind, muß notwendigerweise der Kreis der Interessierten erweitert werden. Dazu ist die Büchse das beste Mittel, denn wer einmal eine Büchse hat, wird sich bei anderen Sammlungen kaum weigern, sein Scherflein beizusteuern. Wer nicht selbst gehen und Büchsen verteilen will, wird gebeten, alle Adressen von Juden, die eventuell eine Büchse nehmen werden, unseren Vertrauensleuten anzugeben. C. Gesamtausschuß der Ostjuden. Farn. Schaller grat. z. Hochzeit Gittler-Davidsohn 10.—, Farn. Hebenstreit grat. z. Hochzeit Gittler-Davidsohn 10.—. Für alle erwiesenen Aufmerksamkeiten anläßlich der Verlobung ihrer Kinder danken herzlich Familien Kraus und Lehr 20.—. Familie D. Horn gratuliert zur Verlobung Glücklich-Berber 10.—. Verein Talmud-Thora München. Bei Bris Miloh Israel Mendler, gesammelt durch J. Jolles, 250.—; bei Bris Miloh Teitel 200.—; bei Verlobung Glücklich-Barber, gesammelt durch Herrn Laub, 250.—; bei Bris Miloh Koslowski 400.—. Chaluzim - Fürsorge. Für nachstehend eingegangene Spenden wird gedankt. N. N. dch. Dr. Siegel 100.—, Ernst Feuchtwanger 100.—, Elsa Spielmann 50.—. Eisenstaedter 30.—. Weitere Spenden erbeten an Chaluzim-Fürsorgestelle. Paul Grünbaum, Rothmundstraße 6, Postscheckkonto Nr, 15029. Nürnberger Spendenausweis Büchsenleerungen: durch Justin Goldschmidt: Max Stern 20,65, Firma Hellmann 20,—, I. Sander (Rest. Grünspecht) 40.—, Braunschweiger 10.—. Frl Reinauer 30.—, Emil Herzberger 9.25, M. Langsam 20.—, Berger 12.40, Dr. L. Bing 107.50, H. Engel 50.—, Dr. H. Liebstädter 103.90; durch Leo Bamberger: S. Joskowitz 22.—, R. Heller 55.—; durch Alex Bein: Frau Flieischmann 10.—; durch David Lu wisch: Fr. Jaffe 15.—, M. Weißbarth 26.—, I. Schwarz 27.20, Wolinsky 155.10, Kuschnerow 50.—, I. Luwilsch 19,15; durch F. Salomon: Jul. Baruch 12.—, Heinr. Steuer 4.65, Michel Endzweig 6.—, Herrn. Herz 5.—; durch Simon Bein: Doris Kraus 42.—, Herri Bein 15.—, H. Frankfurt 25.—, Dr. Oppenheimer 10.—, L. Heinemann 10.—, F. Wurzinger 8.—. Dir. Riegelmann. 5.—. Allgemeine Spenden: 54.32. Dr. Justin Rosenbaum anl. Trauerfalles 26.65, Frl. Hansi Heilborn anl. Verlobung 70.—, Ludwig Fleischmann, Geburt der Tochter 20.—, Moritz Hanke anl. seiner Verlobung 39.20, Emil Stern anl. Vermählung 25.—, Albert Hermann anl. Tod der Tochter 50.—, Max Kreisle anl. Trauerfall 31.20, Alice Fellheimer anl. Verlobung 100.—. Nachtrag zum Nürnberger Spendenausweis Büchsenleerungen: Frl. Paula Wagner 20.50, Fr. Dr. Kronacher 220.40 und 6 Frs., zusammen 590.40, Dr. Bamberger 58.50. Allgemeine Spenden: S. Heinemann gef. auf der Leipz. Messe 50.—, A. Ellern u. Frau grat. Dr. Eli Strauß 10.—, Lehrer Kaufmann durch Dr. Bamberger 50.—, Hel. Heiligenbrunn. Sammlung in Hüttenbach 125.—.