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Das jüdische Echo · 1922-03-24 · 12 (24.3.1922) · p. Seite 159

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
9 (1922)
Issue
12 (24.3.1922)
Date
1922-03-24
Page
Seite 159 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 12 Das Jüdische Echo 159 keit des Verbandes in rein religiösen Angelegenheiten an Behörden oder öffentliche Körperschaften heranzutreten beabsichtigt, wird sich der Präsident zuvor mit dem dem Rat angehörenden Vorsitzenden der Rabbinerkonferenz oder, falls dieser nicht dem Rat angehört, mit den von der Rabbinerkonferenz bezeichneten rabbinischen Mitgliedern des Rats oder dessen Stellvertreter ins Benehmen setzen. 6. Werden gemeinsam vom Verband und der Rabbinerkonferenz den Behörden Schriftstücke überreicht, so tragen sie die Unterschrift der Vorsitzenden der beiden Organisationen. Resolution zu Ziffer 4: Hierzu wird festgestellt, daß durch diese Bestimmung die Unabhängigkeit der Rabbinerkonferenz nicht berührt wird. Nach wiederholter einstimmiger Vertrauenskundgebung für den Präsidenten zog derselbe seine Rücktrittserklärung zurück und konnte nach dieser Erklärung in der Tagesordnung fortgefahren werden. Vorher hatte noch Herr Rabbiner Dr. Brader die Mitteilung gemacht, daß der 1. Vorsitzende der Rabbinerkonferenz, Herr Dr. Meyer, sein Amt niedergelegt hat. Aus den weiteren Verhandlungen seien noch hervorgehoben, daß die Grundsätze über die Besoldung der Gemeindebeamten mit großem Interesse entgegengenommen wurden; da dieselben aber noch der Klärung bedürfen, wurden sie dem Besoldungsausschuß zur Ausarbeitung überwiesen. Fenier wurde die Verbandsumlage auf l1/s% für dreiviertel Jahr festgesetzt, falls das Steuersoll die vom Referenten angenommene Höhe erreicht; andernfalls sind 2% in Aussicht genommen. Auf die weiteren Punkte der Tagesordnung werden wir noch später zurückkommen, F. Organisation für ihre administrativen, organisatorischen und politischen Aufgaben. An der Zahl der Schekolim, die wir aufbringen, ermißt die ganze jüdische wie nichtjüdische Welt die Stärke und die Ausbreitung unserer Bewegung. Aus kleinen Anfängen haben wir es im Vorjahre auf 800 000 Schekel gebracht. Wir müssen in diesem Jahre der auf horchenden Welt, unseren Freunden und unseren Gegnern zeigen, daß die Zahl der Juden, welche die Wiederaufrichtung unseres nationalen Heims in Palästina wollen, wiederum gewachsen ist. Die erste Million Schekelzahler muß in diesem Jahre überschritten werden. Die Existenz unserer Organisation, das Ansehen unseres Kongresses, die politische Kraft unserer Bewegung hängen von der Zahl der Schekelzahler ab. Bedarf es einer weiteren Begründung, um allen Zionisten einzuprägen, daß es ihre allererste und selbstverständliche Pflicht ist, den Schekel zu entrichten? Bedarf es weiterer Worte, um allen zionistischen Führern, die unsere Lage genau kennen, allen Vorstehern unserer Landes- und Sonderverbände deutlich zu machen, daß sie die ernsteste Verpflichtung haben* die Schekelaktion in jedem Jahre immer wieder zu einem großen Erfolge des zionistischen Gedankens zu gestalten? So ergeht jetzt wiederum unser Ruf an die treuen Scharen unserer bewährten Gesinnungsgenossen in der ganzen Welt: Sammelt den Schekel! Werbet neue Schekelzahler! Führet der Bewegung neue Kräfte zu! An alle Juden, die die Verwirklichung des Zionismus wollen, ergeht die Aufforderung: Entrichtet den Schekel! London, Februar 1922. Der Präsident der Zionistischen Organisation C h. Weizmann. Schekelaufruf! Die Exekutive der Zionistischen Organisation hat folgenden Aufruf an die Zionisten erlassen. Die zionistischen Verbände und alle jüdischen Zeitungen werden ersucht, diesem Aufruf die möglichste Verbreitung zu geben. An alle Zionisten! Die Schekelaktion für das Jahr 5682 hat begonnen! Wie alljährlich, richten wir an unsere Gesinnungsgenossen in allen Ländern den Appell, mit aller Energie an die Verbreitung der Schekolim heranzutreten. Der Schekel ist das Symbol der Einheit unserer Weltorganisation, er ist das Bekenntnis jedes Einzelnen zum Zionismus, er ist das Dokument, welches zur Teilnahme an den Wahlen für den Kongreß und zur Entsendung von Delegierten zur Jahreskonferenz berechtigt. Der Schekel bildet die Haupteinnahmequelle der Zionistischen Welt- Die Exekutive der Zionistischen Organisation Organisations-Departement R. L ic h t h e im. Das Sekretariat des Zionistischen Gruppenverbandes für Bayern und Württemberg, Nürnberg, Fürtherstr. 87, wird den zionistischen Ortsgruppen demnächst Schekelblocks zur Verfügung stellen, die an geeignete Vertrauensleute zu verteilen sind. Die Schekelaktion muß während des ganzen Jahres konsequent durchgeführt werden. Personalia Oberrabbiner Dr. Margulies Oberrabiner Dr. W. M a r g u 1 l e s in Florenz ist plötzlich gestorben. Über die Persönlichkeit des Verlebten entnehmen wir der „J. R.“: Dr. Margulies wurde im Jahre 1858 in Brzezany (Galizien) geboren, absolvierte das Rabbiner- KREU-UCKO DAS HAU SI%nKhh~W%l%WTHEATINERSTR.16 TELEFON 27831 — 32 BIETET BESONDERE PREISVORTEILE IN: KLEIDERSTOFFEN - SAMT UND SEIDE DAMEN- UND JUNGMÄDCHEN-KONFEKTION TEPPICHEN —GARDINEN — DECKEN

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