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Das jüdische Echo · 1921-03-04 · 9 (4.3.1921) · p. Seite 113

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
8 (1921)
Issue
9 (4.3.1921)
Date
1921-03-04
Page
Seite 113 (sequence 7)
Language
German
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Das Jüdische Echo 113 Bekanntmachung Betreffend die Wahl zur Tagung des Verbandes Bayerischer Israelitischer Gemeinden. Bei dem unterfertigten Kreiswahlleiter sind folgende Kreiswahlvorschläge eingelaufen und vom Kreis Wahlausschuß als gültig anerkannt worden. I. Kreis wähl Vorschlag: Kennwort: „Jüdische Volkspartei“. 1. Sigmund Fraenkel, 60 Jahre, Kaufmann 2. Dr. Elias Straus, 42 Jahre, Rechtsanwalt 3. Jakob Fraenkel, 66 Jahre, Privatier 4. Josef Schachno, 44 Jahre, Kaufmann 5. Dr. Max Feuchtwanger, 47 Jahre, R.-A. 6. Leopold Rotter, 53 Jahre, Kantor 7. Dr. Alfred Perlmutter, 41 Jahre, R.-A. 8. Samuel Rothschild, 41 Jahre, Kaufmann 9. Uritzbi Ascher, 45 Jahre, Kaufmann 10. Dr. Karl Feust, 33 Jahre, Rechtsanwalt sämtliche in München. II. Krelswahlvorschlag: Kennwort: „Frankenburger“. 1. Just.-R. Prof. Dr. Heinrich Frankenburger, 64 Jahre, Rechtsanwalt 2. Recha Stark, 54 Jahre, Kaufmannsehefrau 3. Just.-R. Leo Oppenheimer, 55 Jahre, R.-A. 4. Dr. Karl Oestreich* 43 Jahre, R.-A. 5. Just-R. Dr. Siegbert Dreyfuss, 50 Jahre, Rechtsanwalt 6. Dr. Fritz Baron, 47 Jahre, Zahnarzt 7. Prof. Dr. Heinrich Rheinstrom, 36 Jahre, Rechtsanwalt 8. Kom.-R. Moritz Bühler, 61 Jahre, Rentner 9. Eugen Neustädter, 50 Jahre, Kaufmann 10. Sigmund A. Weil, 41 Jahre, Kaufmann 11. Eugen Schmidt, 25 Jahre, Referendar 12. Dt. Paul Drey, 36 Jahre, Antiquar 13. Isidor Popper, 53 Jahre, Kaufmann 14. Louis Auerbach, 55 Jahre, Bankier 15. Just-R. Eugen Beer, 57 Jahre, R.-A. 16. Irma Eßlinger, 33 Jahre, R.-A.-Ehefrau 17. Julius Bloch. 55 Jahre, Kaufmann 18. Albert Landauer. 72 Jahre, Rentier 19. Adolf Lang, 54 Jahre, Kaufmann 20. David Raff, 58 Jahre, Kaufmann und Handelsrichter sämtliche in München. Für den Kreiswahlvorschlag I, Kennwort: „Jüdische Volkspartei“, ist die Erklärung abgegeben worden, daß etwaige auf ihn entfallende Reststimmen dem Landeswahlvorschlag Nr. II mit dem Kennwort: „Jüdische Volkspartei“ zuzurechnen seien. Die gleiche Erklärung wurde hinsichtlich des Kreiswahlvorschlages Nr. II, Kennwort: „Frankenburger“, für den Landes Wahlvorschlag. Nr. III, Kennwort: „Silberschmidt“, abgegeben. Die danach für den Kreis in Frage kommenden Landeswahlvorschläge lauten wie folgt: II. Landeswahlvorschlag: Kennwort: „Jüdische V o 1 k s p a r t e i“ 1. Julius Wassermann, 47 Jahre, Bankier in Bamberg 2. Dr. Meinhold Nußbaum, 35 Jahre, Syndikus in Nürnberg 3. Julius Strauß, 45 Jahre, Fabrikant in Bamberg 4. Karl Glaser, 29 Jahre, Redakteur in Nürnberg. m. Landeswahlvorschlag: Kennwort: „S i 1 b e r s c hm id t“ 1. Dr. Wilh. Silberschmidt, 59 Jahre, Oberstlandesger.-R. und Univ.-Prof. in München 2. Dr. Leo Baerwald, 37 Jahre, Rabbiner in München 3. Max Kahn, 29 Jahre, Kaufmann in Regensb. 4. Josef Falk, 49 Jahre, Fabrikant in Nürnb. 5. Just.-R. Moses Höflein, 54 Jahre, Rechtsanwalt in Bamberg 6. Dr. Ernst Wilmersdörffer, 55 Jahre, Oberlandesgerichtsrat in Augsburg 7. Louils Niedermayer, 36 Jahre, Bankier in Regensburg 8. Max Heinemann, 61 Jahre, Fabrikant in Schopfloch 9. Nathan Forchheimer, 40 Jahre, Fabrikant in Koburg 10. Hermann Wolf, 48 Jahre, Kaufmann in Augsburg. Die Wahl erfolgt nach den Grundsätzen der Verhältniswahl mit gebundenen Listen. Die eingereichten WaihlVorschläge stellen die gebundenen Listen dar. Nur für eine der als gültig anerkannten und zugelassenen Wahlvorschläge können infolgedessen Stimmen abgegeben werden. Streichungen und Abänderungen auf den Wahlvorschlägen gefährden die Gültigkeit der Stimmabgabe, jedenfalls sind sie unbeachtlich. Es empfiehlt sich daher, die vorgedruckten Wahlvarschläge unabgeändert beii der Abstimmung abzugeben. Auf 300 für einen Wahlvorschlag abgegebene Stimmen entfällt ein Abgeordnetensitz. Allenfalls für einen Wahlvorschlag übrigbleibende Reststimmen werden dem Landeswahlvorschlag zugerechnet, an den der Kreiswahlvorschlag sich angeschlossen hat Auch bei den Landeswahlvorschlägen entfällt auf je 300 abgegebene Stimmen ein Abgeordnetensitz. Ein sich dann ergebender Rest von mehr als 150 Stimmen wird vollen 300 Stimmen gleichgerechnet. Die Stimmzettel müssen, unter Abänderung meiner Bekanntmachung vom 3. Februar 1921 14 : 18 cm groß und von weißem Papier sein. Die den Wählern mit Angabe ihrer Nummer in der Wahikartei zugesandten Wählerkarten sind zur Wahl mitzubringen. München, 2. März 1921. Der Kreiswahlleitef: gez.: Dr. O e str eich.

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