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Der jüdische Arbeitsmarkt · 1920-11-01 · Nr. 5/6 = November/Dezember 1920 · p. Seite 19

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Journal
Der jüdische Arbeitsmarkt
Volume
1 (1920)
Issue
Nr. 5/6 = November/Dezember 1920
Date
1920-11-01
Page
Seite 19 (sequence 4)
Language
German
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Vereinslokalen und dgl. an der Wand befestigen. "VW 5/6 Der Jüdische Arbeitsmarkt 19 Arbeitsamtes wird eine Reihe von Lehrkräften für Klavierstunden sowie mathematischen und fremdsprachlichen Unterricht gemeldet. Das Arbeitsamt vermittelt Teppichklopfer und häusliche Hilfsarbeiter und übernimmt Arbeiten für Adressenschreiber. — Dr. Brün wünscht die Zusendung von 15 event. 20 Leuten, die bereit sind, sich für die Schear Jaschub-Kolonie zu verpflichten. Nähere Auskünfte erteilt das Jüdische Arbeitsamt, Monbijouplatz 1, an das Meldungen zu richten sind. — Leute, die Verbindungen mit der Metallindustrie haben, werden gebeten, ihre Adressen mitzuteilen, da in letzter Zeit sehr häufig Lehr- und Volontärstellen für Schlosser, Mechaniker, Elektrotechniker und andere gesucht werden. Augenblicklich wird für einen Jungen, der bereits zwei Jahre Ankerwickler gelernt hat, eine Stelle zwecks weiterer Ausbildung gesucht. Außerdem wird dringend eine Volontärstelle in einer Seifenfabrik oder in einem chemischen Laboratorium für einen ostjüdischen Studenten gesucht. Stellenausweis des jüdischen Frauenbundes. München, Landwehrstr. 4. Stühe für eine vierköpfige Familie nach Darmstadt gesucht. Gehalt nach Übereinkunft. Zugehfrau vorhanden. Säuglingspflege will ein junges Mädchen aus Augsburg gründl. erlernen; hat dos Erzieherin-Exam. gemacht. Adreffentafel. Jüdische Zeitschriften in deutscher Sprache. „Jüdische Rundschau". Berlin W 15, Sächsischestr. 8. Die einzige 2mal wöchentlich (Dienstag und Freitag) erscheinende jüd. Zeitung Deutschlands. Telegraphische Berichterstattung aus allen Teilen der Welt. Mitarbeiterschaft erster Schriftsteller. Hervorragender Feuilletonteil. Vierteljährl. M. 12.50. Postscheckkonto: Berlin 17 392, Wien 156 030, Prag 156 030. «Wiener Morgenzeitung", das einzige jüd.-pol. Tagblatt in deutscher Sprache, mon. 10 M. Geschäftsst. f. Deutsch!.: „Hamewasser" Zeitungs- und Büchervertrieb, Berlin C 24, Rosenthalerstraße 43, Tel. Norden 1982. „Jüdisches Volksblatt", Mähr.-Ostrau, Langestr. 24. Erscheint jeden Dienstag und Freitag. Offiz. Organ des zion. Distriktskomitees und der Landesverbände der isr. Kultusgemeinden Mährens und Schlesiens. Vierteljährlich 15 Kr. „Die Arbeit", Weltverlag Berlin 7, Dorotheenftrahe 35. Monatsschrift des Deutschen Landesverbands der zion. Volkssozialist. Partei Hapoel Hazair. Wichtigstes Jnformationsorgan über die Fortschritte der allweltlichen zionistischen Arbeiterpartei. Viertelj. 6 Mk. „Jüdischer Sozialist", Prag I, Perstyn 6. Zentralorgan der jüd. Arbeiterpartei Poale-Zion in der Tsch.- Slovak. Republik. Erscheint derzeit 14tägig. Halbjährl. 115 Kr. „Freie Lehrerzeirung". (Neue „Freie"): vierteljährl. Mk. 5.20. Ein Wochenblatt für jüd. Schulu. Lehrerangelegenheit., geleitet von D. Rosenwald, Lehrer in Winnweiller (Pfalz). „k. L. Blätter", Philo-Verlag, Berlin 8^V 68, Lindenstraße 13. Monatsschrift der im Kartell-Konvent vereinigten Korporationen. Kämpft gegen den Antisemitismus in der deutschen Studentenschaft und tritt für die politische und gesellschaftliche Gleichberechtigung der Juden ein. Preis halbjährl. Mk. 7.50. „Im deutschen Reich", Zeitschrift des Zentralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens, erscheint monatlich, unterrichtet über alle Fragen des deutschen Judentums. Verlag Berlin 8^V 68, Lindenstr. 13. Zeitschriften in jiddischer Sprache: „Jüdische Morgenpost". Wien II, Taborstr. 52 d. Die einzige in jiddischer Sprache in Österreich erscheinende Wochenschrift. Vertritt alle jüdischen Interessen und bringt Beiträge hervorrag. jüd. Schriftsteller. Viertelj. 10 Mk. „Di Zajt", The Times, Jewish Daily, Jüdische Tageszeitung, New Dort 153 East Broadway. Europäisches Büro: Berlin, Französischestraße 49. „Der Ostjude", Berlin, Rosenthalerstraße 43. Zentralorgan des Verbandes der Ostjuden in Deutschland, behandelt alle wichtigen politischen, ökonomischen und kulturellen Fragen der Ostjuden im allgemeinen und der Deutschlands im besonderen. Erscheint wöchentlich. Preis vierteljährlich 12 Mark. „Kritik". Verlag Der Kwal, Wien II, Taborstr. 7/12. Unparteiische literarische Monatsschrift. Strebt nach einer Vereinigung der zersplitterten Kräfte der jüdischen Literatur in allen Ländern. Preis halbjährlich 18 Mark. Jüdische Buch- und Ritualienhändler. Basel (Schweiz): Kornhausg. 10. Hebr. Buchhandl. P. Goldschmidt, en gros und en detail. Tel. 7624. Franks. M.: Buchh. A. Rothschild, Allerheiligenstr. 72. München: „Ewer", Buchu. Kunsthandlung, Wagmüllerstr. 19. Buchhandlung für Ethische Kultur, I. Schönfeld, Weinitr. 6. Buchu. Ritualienhandlung A. Wertheimer, Westenriederstraße 4. Nürnberg: I. Bulka, Buchhandlung u. Antiquariat. Rüsselheim: S. Stern, Buchhandlung u. Antiquariat, billige Judaica, Hebraica, Zionistica. Würzburg: Buchu. Rit.-Handlung Benno Seckbach. Jüdische Werkstätten. Berlin: Zahntechn. Labor. W. Rieß, Augsburgerstr. 74. Ia Metall- und Kautschucktechnik, Telephon Littzow 5723. A. Ebel, Werkst, f. Dekorationsmalerei, Mendelsohnstraße 16. Köln: A. Zirkel, Bauu. Möbelschr., Rotgerberbach 38. Gebr. Prinz, Damenu. Herren-Hutfabrik, Peterstr. 18. München: P. Tobiasch, Malergeschäft, Rumfordstr. 28. S. Kohn, Spenglerei, Hans Sachsstr. 18, Rg. Wien: Buchu. Kunstdruckerei Halpern L Co. Kandelgasse 11. Neueingericht, hebr. Abt. Tel. 327 14. Rituelle Restaurants, Hotels, Pensionen usw. Brünn (Tsch.-Slow.): „Erstes koscheres Restaurant", Glacis 77. Referenzen streng orthodoxer Rabbiner. Lharlottenburg: Erstklassiges „Wiener Restaurant Rubinstein", unter Aufsicht des Gemeinde-Rabbinats. Düsseldorf: Rit. Rest. M. Abraham, Friedrichstr. 29. Bad kissingen: Hotel u. Pens. Ehrenreich (E. Jeidel), Villa Adelaida, empfiehlt modern eingerichtete Zimmer. Luzern (Schw.): Pension Rosenblatt, Seidenhofstr. 16. München: Rit. Restaurant Schwarz, Schlosserstr. 2. Rit. Restaurant Weiß, Herzog Wilhelmstr. 29. Bad Salzufeln: Rituell. Pens. Adler, Haus Hamlet. Rituelles vegetarisches Sanatorium. Gremsmühlen (Holst. Schweiz): Sanat. „Diätreform": Beste Erfolge b. all. Leid, durch reine rit. Diät. Das ganze Jahr geöffnet. Man lese die Schrift: „Organismusbesen", Mk. 3.20. Postscheckkonto: Berlin 217 52, Grotzinger. Streng vegetarische (nichtjüdische) Speifehäuser: Bielen hinreichenden Ersah für koschere Küchen. München: „Ceres" Inh. Elsa Kirsten, Löwengrube 8. „Ethos", Inh. Franziska Scheller, Ottostr. 2, 5 Min. v. Hbhf. Schöne, ruhige Speiseräume. Erstkl. Küche. „Lothos", Inh. K. Schick, Glückstr. 2, n. Odeon. Tel. 27 8 26. Vegetarier-Haus „Sparta", Inh. Weiser, Augustenstraße 1. Düsseldorf: Klotz, Graf Adolfstr. 89, am Hauptbhf. Locarno Monti (Schweiz): Villa Neugeboren.

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