Das jüdische Echo
- Journal
- Das jüdische Echo
- Volume
- 7 (1920)
- Issue
- 27 (2.7.1920)
- Date
- 1920-07-02
- Page
- Seite 313 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 27 Das jüdische Echo 313 starke Verbreitung finden und zu derselben Berühmtheit wie Grätz’ Geschichte gelangen. Der Verlag eröffnet auf beide Bände eine Subskription, welche den Zeichnern bedeutende Ermäßigungen sichert. Hebräische Gesamtausgabe von Achad Haams Werken. Der Jüdische Verlag hat Achad Haams Gesammelte Werke erworben und gibt sie in einer neuen vierbändigen Ausgabe demnächst heraus. Diese Nachricht wird bei allen Freunden des großen jüdischen Denkers und Meisters der hebräischen Sprache sicherlich die größte Freude hervorrufen. Die ersten Bände, welche gleich den späteren mit besonderer Sorgfalt hergestellt sind, befinden sich zum Teil schon im Druck. Der Ausgabe geht eine neue Vorrede Achad Haams voraus. Der Verlag will durch eine Subskription auch bei diesem grundlegenden Werke des Zionismus und der hebräischen Literatur den Käufern aller Bände den Bezug zu einem niedrigeren Preise ermöglichen. Hierüber sowie über den Preis und die Ausstattung des Werkes erfolgen in Kürze genauere Angaben. Ebenso über weitere in Vorbereitung befindliche neue Werke des Jüdischen Verlags oder neue Auflagen seiner vergriffenen Verlagswerke. Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden. I. Geschäftsbericht für die Zeit vom 9. September 1917 bis 1. September 1919. Erstattet vom Geschäftsführer. Berlin 1919. Die Zentralwohlfahrtsstelle hat in der kurzen Zeit ihres Bestehens schon überaus Segensreiches geleistet. Auf dem Gebiet der Jugendwohlfahrt, der Fürsorge für Schwache und Kranke, der Auskunfts- und Raterteilung bei aller Art humanitärer Tätigkeit, der Organisierung von Sammlungen, der allgemeinen Wohlfahrtspflege bedeutet ihre Errichtung, Zusammenfassung der zahlreichen auf sozialem Gebiet tätigen jüdischen Kräfte, Modernisierung der bestehenden Einrichtungen, zweckmäßige Verwendung der vorhandenen Mittel. Eine große Anzahl jüdischer Gemeinden gehören der Zentralwohlfahrtsstelle an — leider sind Bayern und Württemberg kaum vertreten. Von den großen Verbänden sind Mitglieder der Zentral wohlfahrtsstelle: die Großloge für Deutschland, der Deutsch- Israelitische Gemeindebund, der Jüdische Frauenbund, die Zionistische Vereinigung, der Allgemeine Rabbiner-Verband, Allgemeiner Deutscher Kantoren-Verband, der Badische Bund israelitischer Wohlfahrtsvereinigungen, mit dem die Zentralwohlfahrtsstelle in enger Fühlung steht und Hand in Hand arbeitet. Bei der Begründung des Württembergischen Landesverbandes für israelitische Wohlfahrtspflege, die am 5. Januar 1919 stattgefunden hatte, hat sie nach Kräften mitgewirkt. Leon Kellner, Theodor Herzls Lehrjahre (1860 bis 1895). Nach den handschriftlichen Quellen. R. Löwit-Verlag, Wien-Berlin 1920. Preis gebunden Mark 10.—. Zum ersten Male erscheint hier eine Fülle gänzlich unbekannten Materials aus dem Nachlasse Theodor Herzls, von Freundeshand geordnet und mit zahlreichen unveröffentlichten Bildnissen geschmückt, in Form einer fesselnd erzählten Biographie. Aus Briefen, Tagebuchblättern, persönlichen Erinnerungen und anderen Quellen läßt der Verfasser vor uns das Bild einer großen Persönlichkeit erstehen. Wir lernen Herzls Familie kennen, sehen ihn als Kind, als Jüngling, als Mann, im Kreise der Seinen und im Verhältnis zu seiner Umgebung, verfolgen mit Spannung seine ersten schriftstellerischen Versuche, seine Enttäuschungen und seine Erfolge, sein lange vergebliches Ringen um die Bühne, sein allmähliches Vordringen in der Journalistik, zu deren Meister er sich entwickelt, bis endlich die lange in ihm schlummernde Idee der Befreiung seines Volkes machtvoll zum Durchbruch gelangt, die künftig allein seinem Leben die Richtung geben sollte, und bis er an den Punkt gelangt, wo er die Worte niederschreibt, mit denen dieses Buch schließt: „Ich glaube, für mich hat das Leben aufgehört und die Weltgeschichte begonnen.“ — Eine große Anzahl interessanter Photographien aus Herzls Familienkreis illustrieren das auch sonst gut ausgestattete Buch. Gemeindenu. Vereins-Echo Bar-Kochba Nürnberg. T u r n t a f e 1 : Herren- Abteilung: Donnerstag 7.30—9.30 Uhr (Turnhalle Männerturnverein Landgrabenstraße); Damen- Abteilung: Mittwoch 7—9 Uhr (Turnhalle Bismarckschule), Leitung Frl. Weikler, staatl. gepr. Turnlehrerin; Zöglings-Abteilung I: (Knaben 6—13 J.) Montag 6—7.30 Uhr (Turnhalle Bismarckschule), Leitung Herr Bernheimer, staatl. gepr. Turnlehrer; Zöglings-Abteilung II: (Knaben 14—17 J.) Montag 7.15—9 Uhr (Turnhalle Bismarckschule), Leitung I. Turnwart Dr. Thalmann; Leichtathletik-Abtlg.: Dienstag abend 8—9 Uhr Sportplatz Muggenhof des Männerturnvereins; Schlagball-Abtlg.: Dienstag abend 6.30—8 Uhr Sportplatz Muggenhof des Männerturnvereins; Fußball-Abteilung: Mittwoch abend ab 6.30 Uhr neuer Sp ortplatz Zer- \C307t PORZELLAN-NIEDERL4GE MÜNCHEN THEATINERSTRASSE 33 gegenüber der Feldherrnhalle GBÖSSTE AUSWAHL, IN dEBRAUCHSPORZEUiJi TÄGLICHE LAGEBEB GÄNZUR