Das jüdische Echo
- Journal
- Das jüdische Echo
- Volume
- 7 (1920)
- Issue
- 17 (23.4.1920)
- Date
- 1920-04-23
- Page
- Seite 195 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 17 Das Jüdische Echo 195 Gold. Buch Haschachar München: Fam. Hohenberger u. Willy Feuer u. Frau grat. z. Vermählung Herbst-Brückner 10.—. Gold. BuchSiegfried1 Weill s. A.: Hartwig: Lewin u. Frau grat. Jula Miotulsky und Bra'ut zur Verlob. 5.—; Julian Casper degl. 5.—. Gold. Buch Fritz Benjamin s. A. Elberfeld: Helen Rieser grat. Jula Motulsky z. Verljob. 5.—. Arthur Pelz s. A. Garten: Jula Motulsky a. d. Namen s. Braut Hanna' Hirsch zum 3. April 1 B. 10.—. K. J. V. e r Hain: Pour la Kermessse du treize avril 1 B. 10.—. Dora u. Michlt Mahler Garten: Dora! Landmann sagt herzl. Masel tof Schwester und Schwager zur Geburt ihrer Tochter 1 B. 10.—. Erich Wolffenstein s. A. Garten: Gesamtausschuß grat. Herrn Aß zum ersten Enkelkind 1 B. 10.—. Friedei Mysliborski s. A. Garten : Familie Wilschinski grat. herzl. Eva u. Gustav Nathan z. Geb. ihr. Sohnes 1 B. 10.—. Gesamtausschuß der Ostiuden: Farn. Robert Minikes grat. Klara Gellermann z. Verlob. 5.—; Fam. Kluger grat. herzl.: Albert Adler anl. d. Brithmilah, a. gl. Anlaß Fam. Löwy. Tennenbaum, Fam. Max Bogopolsky z. ihrer Tochter, Fam. Gellermann z. Verlob, ihrer Tocht., Fam. Mehl er anl. Barmizwah 20.—; Fam. Holzmann grat. herzl. Herrn u. Frau Löwy z. Geb. ihres Sohnes. Fam. N. Sturm z. Geburt d. Tochter u. Frl. Zweigel z. Verlob, je 3.— 9.—; Herrn. Spielmann 10.—■; Schiedsgerichtsausgleich Alster-Lipsker 200.—; Fam. D. Horn grat. z. Verlob. Gellermann-Simon 3.—; Oskar AVainschel 25.—; S. Gostinsky grat. z. Verlob. Gellermann-Simon 5.—; Bernhard Koch anläßl. d. Begräbnisses v. Herrn Emil Welisch 10.—aus gl. Anliaß für Talmud- Thora 10.—. Für den Frauenverein : Elsa Gruber anl. d. Jahrzeit ihrer lb. sei. Mutter 5.—. Geschäfts-Echo Börsenbericht vom 12.—17. April. Eine ereignisreiche Woche liegt hinter uns. Wie es schon die Kursveränderungen in der vorangegangenen Woche erkennen ließen, daß das Vertrauen zu einem weiteren Anhalten der Hausse-Tendenz eine Erschütterung erlitten hatte, so lieferte die verflossene Berichtperiode einen noch eklatanteren Beweis. Das Kapital ist — man denke nur an die unseligen Erzbergerschen Maßnahmen — seit der Revolution schon häufiger in Angst und Schrecken versetzt worden, aber die so rücksichtslose und unverständliche Maßnahme, wie sie die regierungsseitige Beschlagnahme-Verordnung der ausländischen Wertpapiere darstellt, übersteigt doch das auf diesem Gebiete bisher Dagewesene. Daß gewisse ausländische Wertpapiere zwecks Erfüllung des Friedensvertrages beschlagnahmt werden würden, konnte die Börse nicht überraschen, aber die Modalitäten, unter denen die Ablieferung angeblich erfolgen soll, waren nur allzu sehr geeignet, die Besitzer von ausländischen Papieren geradezu ins Gesicht zu schlagen. Die Regierung will die Wertpapiere zum Kurse von 10. Januar 1920, dem Tage der Ratifikation des Friedensvertrages, enteignen. Es handelt sich hierbei also um eine vollkommen willkürlich festgesetzte Entschädigung, die jedem Rechtsgefühl und allen wirtschaftlich-kaufmännischen Prinzipien widerspricht. Sie schweren Kurs-Stürze, die namentlich im ersten Teil der Woche auf fast allen Marktgebieten eintraten, haben zur Folge gehabt, daß für schwache Hände Zwangsexekutionen vorgenommen werden mußten, die das Angebot noch vermehrten. Von größeren Insolvenzen ist indessen der Markt erfreulicherweise verschont geblieben und es hat den Anschein, als ob das Ungewitter vorüber ist. Infolgedessen konnten sich gegen Ende der Woche durchweg Erholungen durchsetzen, namentlich in den vorher stark geworfenen Auslandspapieren. Der in der Aufwärtsbewegung der Mark-Valuta' eingetretene Stillstand mag hierbei gleichfalls etwas mitgewirkt haben. Lebhaftes Interesse gab sich gegen Ende der Woche wieder für einzelne Petroleumwerte, besonders für Deutsche Petroleum kund, auch waren Kolonialpapiere stärker beachtet. Von ihrem Tiefstände konnten sich auch Deutsch- Übersee, Schantung und Canada etwas erholen. Von Renten zeigten sich Rumänien befestigt, während Mexikaner unter Zwangsverkäufen für eine schwachgewordene Hausse-Position litten. Am Montanmarkt bestand Interesse für Deutsch- Luxemburger, im Zusammenhang mit Abschlußerwartungen. Schiffahrtswerte waren meist niedriger auf die ablehnende Haltung der Entente in der Frage der Ablieferung des Restes der Handelsflotte. Mitgeteilt vom Bankgeschäft Leo Otto Hampp, München, Kaufingerstraße 11/1. Die glückliche Geburt eines prächtigen Jungen zeigen hocherfreut an G. NÄTHÄN und Frau EVÄ gcb. Mysliborski MÜNCHEN, 28. Nissan 5680 16. April 1920, flucnstr. 7/1 Für unseren mittleren (streng "1C£0) Restaurant-Betrieb wird eine selbständige perfekte und erfahrene Kochmamsell möglichst per sofort gesucht. Nur religiöse Damen mit guten Empfehlungen finden Berücksichtigung. — Bewerbungen mit Gehaltsansprüchen und Bild, das wieder zurückgesandt wird, sind zu richten an Koopmann’s Hotel u. Restaurant Hamburg Steindamm 43 ^Möbelgeschäft suchtl I zum baldigen Eintritt selbständige tüchtige I j BUCHHALTERIN j | mit gut. Handschrift, welche in Buchführung | 5 u. Korrespondenz bewandert ist. Vorbildung n! Handelsschule, möglichst auch schon prakt. 5 I Tätigkeit, aber nicht Bedingung. Zu melden i | bei Meta Moch, München, Herzog Maxstr. 4 1 Gesucht wird per sofort für Haushalt von 2 Personen in nicht rituellem Hause in Nürnberg ein nettes Mädchen aus guter israelitischer Familie als Stütze, das die Hausfrau in der Hausarbeit unterstützen kann. Köchin vorhanden. Ausführl. Off. m. Photo an Moch, München, Herzog Max-Strasse 4/0.