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Das jüdische Echo · 1920-03-26 · 12/13 (26.3.1920) · p. Seite 143

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
7 (1920)
Issue
12/13 (26.3.1920)
Date
1920-03-26
Page
Seite 143 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 12/13 Das Jüdische Echo 143 II. Für die Durchführung der geschäftlichen Transaktionen wird der Vorschlag des E. A.-K. angenommen, nach welchem der J. C. T. zum zentralen zionistischen Finanzinstitut auszugestalten ist. Die Gründung besonderer Zweckgesellschaften soll nach Maßgabe der Notwendigkeit erfolgen. Antrag Dr. Katzenelson: „Es soll eine Kommission gewählt werden aus Mitgliedern des A.-K. und des J. C. T., um die Frage der Liquidationsgesellschaften auszuarbeiten und ein Projekt über diese vorzulegen. Die Kommission ist berechtigt, Experten heranzuziehen.“ Die anderen Anträge wurden der Leitung überwiesen. * Die A.-K.-Sitzung wurde am 24. Februar nach einem Referat Sokolows über die politische Lage geschlossen. * * * Die Debatte vor der Schlußsitzung galt der Besprechung der Diaspora-Arbeit. Es wurden folgende Entschließungen gefaßt: 1. Das Aktions-Komitee der Zionistischen Organisation billigt den Beschluß der Londoner Zionistischen Konferenz vom Februar/März 1919, eine Delegation nach Paris zu entsenden, um die verschiedenen Delegationen, welche von Nationalräten oder Organisationen zur Friedenskonferenz entsandt waren, zu organisieren und an der Tätigkeit dieser gemeinsamen Körperschaft bis zum Schluß der Friedenskonferenz teilzunehimen. 2. Das Aktions-Komitee erblickt in den bisherigen Errungenschaften des Komitees der jüdischen Delegationen, namentlich mit Bezug auf die Verträge mit Polen, Rumänien, Tschechoslowakien, Jugoslavien und in der Deklaration der litauischen Regierung einen wesentlichen Fortschritt auf dem Wege zur Erreichung der nationalen Gleichberechtigung der Juden in der Diaspora. 3. Das Aktions-Komitee nimmt mit Befriedigung von der Tatsache Kenntnis, daß das Komitee der Jüdischen Delegationen den Forderungen der Zionistischen Organisation hinsichtlich Palästina sich angeschlossen und sie vor der Friedenskonferenz vertreten hat. 4. Das Aktions-Komitee fordert die Zionistischen Föderationen auf, für die Verwirklichung des Waad Haarazoth (der die bisher erreichten Sicherungen der jüdischen Rechte für die Zukunft ausbauen und schützen soll. D. Schriftltg.) einzutreten und sowohl die Propaganda a'ls die Organisierung dieser allgemein jüdischen Körperschaft zu fördern. Das Aktions-Komitee geht dabei von dem Gesichtspunkt/ aus, daß/ diese Körperschaft durch einen demokratischen Wahlmodus zustande kommen muß und nur den Volkswillen der jüdischen Massen hinsichtlich des Schutzes der nationalen Aufgaben in der Diaspora repräsentieren soll. 5. Däs Zionistische Aktions-Komitee begrüßt mit Sympathie die Idee der Einberufung einer allgemeinen jüdischen Hilfskonferenz. Gemeindenu. Vereins-Echo Zionistische Ortsgruppe München. Am 19. Februar 1920 fand die alljährliche Generalversammlung in den Räumen des K. J. V. statt. Der Besuch war sehr gering und scheinen unsere Mitglieder für das Verwaltungstechnische nicht viel übrig zu haben. Aus dem Bericht des ersten Vorsitzenden Herrn Dr. Elias Straus war zu entnehmen, daß im abgelaufenen Geschäftsjahre eine Reihe öffentlicher, allgemein jüdischer und Mitglieder-Vorträge stattfand, die meist sehr guten Besuch aufwiesen, und unserer Ortsgruppe eine Anzahl neuer Mitglieder zuführten. Die im Oktober durchgeführte Palästina-Woche begegnete regstem Interesse bei unseren Gesinnungsgenossen und auch bei vielen Glaubensbrüdern, die im Aufbau des Landes Israel den ausschlaggebenden Faktor zur Gesundung und Erneuerung des jüdischen Volkes sehen. Sie brachte den erwarteten finanziellen Erfolg, sodaß nach Abzug der Aufwendungen bisher 35 000.— Mk. dem Hilfswerk für Palästina in Berlin überwiesen werden konnten. Die National-Fonds-Kommissärin Frl. Elisab. Mahler konnte auf recht befriedigende Ergebnisse ihrer Sammeltätigkeit hinweisen, wofür ihr der Dank der Versammlungsteilnehmer ausgesprochen wurde. Der langjährige bewährte Kassier Herr Jacob Fränkel mußte unter schwierigen Verhältnissen seinen Etat bilanzieren, weil im Laufe des Geschäftsjahres eine unvorhergesehene Erhöhung des Abonnementspreises für die „Jüdische Rundschau“ eintrat. Die inzwischen abermalige Erhöhung dieses Abonnementspreises machte eine Erhöhung der Mitglieder-Beiträge notwendig. Nach langer lebhafter Debatte wurde der Beitrag für 1920 auf Mk. 48.— festgesetzt, mit der Ein-* Schränkung, daß jugendliche Mitglieder auf ihren Antrag unter Verzicht auf die Lieferung der jüdischen Rundschau nur Mk. 18.— Jahresbeitrag zu leisten haben. Die Neuwahl der Vorstandschaft ergab die einstimmige Wiederwahl des Herrn Dr. Elias Straus zum ersten Vorsitzenden, des Herrn Jacob Fränkel zum Kassier, des Herrn Josef POBZELL4N-NIEDEBLA€!E MÜNCHEN THEATINERSTRASSE »3 gegenüber der Feldherrnhalle 6RÖ8STK AUSWAHL US 6£BBAUCHSPOBZ£LLAN TÄBLICHE LAGERERGÄNZUNG

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