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Das jüdische Echo · 1920-02-20 · 8 (20.2.1920) · p. Seite 92

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
7 (1920)
Issue
8 (20.2.1920)
Date
1920-02-20
Page
Seite 92 (sequence 8)
Language
German
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92 Das Jüdische Echo Nr. 8 Versammlungen fanden statt: Generalversammlung am 18. I. 19, zwei a. o. Generalversammlungen am 7. VII. und 21. VII. und außerdem 7 Vorstandssitzungen. Der Zusammenhang mit der Turnerschaft wurde durch die an alle Mitglieder versandte Turnzeitung, sowie durch rege Korrespondenz aufrecht erhalten. Das am 24. VIII. 20 in Berlin abgehaltene Sportfest konnte leider nicht beschickt werden, dagegen waren wir auf dem am 7. IX. in München stattgehabten Turn- und Sportfest durch eine Riege vertreten. Nach Erstattung des Kassenberichts und Entlastung des Vorstandes wurde zum Programm für das künftige Vereinsjahr übergegangen, das sich in zwei Abteilungen: a) technische Fragen, b) Erziehungsarbeit gliedert. Zu ersterem Punkte nahm Tbr. Thalmann das Wort. Eifrige Werbearbeit ist nötig, um den Verein auf eine breitere Grundlage zu stellen und ihn turnerisch und finanziell leistungsfähiger zu machen. Es muß intensiv gearbeitet werden, um die längst gehegten Pläne, wie Einrichtung einer Kinder- und Zöglingsriege, Mietung eines geeigneten Sportplatzes, sowie Aufstellung einer Hockey- und Leichtathletik-Riege zur Durchführung zu bringen. Es wurde beschlossen: 1. Eine Zöglings-Riege zu gründen für Kinder im Alter von 8—14 Jahren. 2. Die technische Leitung hat den Auftrag, nach Möglichkeit Sportriegen zu gründen und für baldige Mietung eines Sportplatzes zu sorgen. 3. Nach Gründung der Sportriegen hat sich der Verein dem Nordbayerischen Landesverband für Leichtathletik anzuschließen. Zur Frage der Erziehungsarbeit äußerten sich Tbr. Dr. Katz und Redakteur Karl Glaser. Hierauf wurde folgender Antrag Körösi-Thalmann zur Beschlußfassung eingebracht und nach Abstimmung angenommen: „Es wird beschlossen, die Vorstandschaft wie folgt zusammen zu setzen: 1. Vorsitzender, 2. Vorsitzender, Schriftwart, Kassenwart, Hauptturnwart, Hilfsturnwart, Hauptsportwart, Hilfssportwart, Wanderwart und 2 Beisitzer. Zur Beratung turn- und sporttechnischer Fragen bilden Hauptturnwart, Hilfsturnwart, Hauptsportwart, Hilfssportwart und Wanderwart unter Vorsitz des Hauptturnwarts die technische Leitung unter Hinzuziehung sämtlicher Riegenführer, Vorturner und Sport-Abteilungsleiter. Die Beratung rein verwaltungstechnischer Fragen obliegt dem Verwaltungsvorstand, der aus den beiden Vorständen, dem Schriftwart, Kassenwart, Haupt-Turnwart, Hauptsportwart und den beiden Beisitzern besteht. Beschlußfassend ist nur der Gesamtvorstand.“ Unter dem Vorsitz von Tbr. Dr. Seligmann wurde zur Neuwahl des Vorstandes geschritten, der sich wie folgt zusammensetzt: 1. Vorsitzender: A. Körösi; 2. Vorsitzender: Dr. Katz; Schriftwart: Karola Krämer; Kassenwart: L. Sieradsky; Hauptturnwart: R.-Pr. Thalmann; Hilfsturnwart: D. Kornreich; Hauptsportwart: R. Steinberg; Hilfssportwart: A. Bach; Wanderwart: L. Sieradsky; Beisitzer: Hansi Friedmann und S. Weinmann. . Hierauf wurden nach kurzer Aussprache folgende drei Anträge der Vorstandschaft angenommen: 1. Es wird beschlossen, neue Satzungen aufzustellen, wobei die Zusammensetzung der Vorstandschaft in der heute beschlossenen Form zu berücksichtigen ist. Mit der Ausarbeitung wird eine Kommission betraut, die den Entwurf bis Ende Februar der Vorstandschaft vorzulegen hat. Uber die Annahme entscheidet eine im März einzuberufende Generalversammlung. 2. Die Mitgliedsbeiträge werden für aktive und inaktive Mitglieder einheitlich festgesetzt und zwar mit M. 30.— im Jahr, in welchem Betrag das Abonnement der „Jüdischen Turn- und Sportzeitung“ und des „Jüdischen Echo“ zusammen mit M. 12.— inbegriffen ist. Wenn mehrere Familienangehörige Mitglieder des Vereins sind, bezahlt nur einer M. 30.—, die anderen nur M. 18.—. 3. Der Name des Vereins ist zu ändern in: „Jüdischer Turn- und Sportverein Bar Kochba, Nürnberg“. Ferner Antrag Steinberg: „Die Festsetzung der Zöglingsbeiträge wird der Vorstandschaft überlassen.“ Antrag Stern: „Der Jüdische Turn- und Sportverein Bar Kochba, Nürnberg stellt sich auf den Boden der Münchener Beschlüsse vom 8. IX. 19.“ Stuttgart. Am 12. d. M. sprach der Sekretär des A.K., Herr Julius Berger, in einer internen Versammlung der Zionistischen Ortsgruppe über „Die heutige Lage des Zionismus und die Stellung der Juderw in den verschiedenen Galuthländern“ zum Palästinaproblem. Im Laufe seiner Ausführungen wies er auf die ungeheuer schwierigen Aufgaben hin, vor die die Zionistenführer gestellt waren und noch gestellt sind. Das jüdische Volk dürfe nicht tatenlos dastehen und glauben, daß der Aufbau von Erez Israel lediglich vom politischen Erfolg dieser Männer und von der Erfüllung der Balfourschen Erklärung abhängt. Die Juden müssen durch intensive Arbeit und durch Aufbringen der Geldopfer, die von der Leitung verlangt werden, beweisen, daß Palästina für sie ein Lebensbedürfnis ist. Andere, viel kleinere Völker, haben für die Erreichung ihrer Autonomie ihr Leben in die JttündjneriJIeueffe 3Iad?nd?fen C9röjj te, tagt. 2maf erfdjeinenbe 3eitung ©üb* unb 2Wttetbeut,cJ}* tanbS. ftauffräftiger £eferfrei$ unb über £)eutfd)tcmb$ ©rengen hinaus* gehenbe Verbreitung, (Großer fauf* mann. u. getoerbl. ©teflenmarft Über V, Slnerfannt fefjr erfolgreich für SInjeigen aller 31rt. Slnseigen* preis unb Vachiah nach Sarif. VesugSpreiS monatl. Vif. 4.50 bei allen beutfchen poflanffalten DDRitti o n Cefer “»I > >

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