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Das jüdische Echo · 1919-05-23 · 21 (23.5.1919) · p. Seite 245

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
6 (1919)
Issue
21 (23.5.1919)
Date
1919-05-23
Page
Seite 245 (sequence 9)
Language
German
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Nr. 21 Das Jüdische Echo 245 Eugen, Justizrat, Refchtsanwalt; ' Feuchtwanger Dr. Max, Rechtsanwalt; Fränkel Gustav, Großhändler; Fränkel Sigmund. Kommerzienrat; Frankenburger Dr. Heinrich, Justizrat, Rechtsanwalt; Kahn Maximilian, Rechtsanwalt; Landauer Albert, Privatier; Landauer Fritz, Architekt; Lang Adolf, Großhändler; Nußbaum Michael, Landrat; Oestreich Dr. Karl, Rechtsanwalt; Popper Isidor, Kaufmann; Rosenthaler Hermann, Kaufmann; Straus Dr. Elias, Rechtsanwalt: Weil Sigmund. Großhändler; Weinmann David Sensal; Zeckendorf Emil, Großhändler. II. Ersatzmänner; Baron Dr. Fritz, Zahnarzt; Ichenhäuser Dr. Menki. prakt. Arzt; Loewenthal Dr. Karl, prakt. Arzt; Neuburger Josef, Privatier; Picard1 Louis, Großhändler; Schülern Dr. Hermann. Direktor. III. Revisiorisausschuß : Bloch Julius, Großhändler; Fränkel Jakob. Privatier; Leiter Simon. Privatier; Ulimann Max, Privatier; Wildberg Isaak, Privatier. Aus der jüdischen Welk Gründung einer jüdisch-palästinensischen Transportgesellschaft. Aus Graz wird mitgeteilt: Um die Arbeit der Palästinaämter der zionistischen Weltorganisation zu ergänzen, wurde soeben eine Jüdisch-palästinensische Transportgesellschaft mit dem Sitz in Wien und Graz gegründet, die die Beförderung von Personen und Gütern nach Palästina übernehmen soll. Das Unternehmen, eine G. m. b. H., mit einem Gründungskapital von K. 500 000.— wird Organisationsstellen in den Gegenden der Emigration, wie Lodz. Warschau, Kiew, Krakau, Lemberg, in den Einschiffungshäfen und Ausschiffungshäfen errichten. Auskünfte und Subskriptionsanmeldungen sind an die Jüdischpalästinensische Transportgesellschaft G. m. b. H. Graz, Griesplatz 11, zu richten. Ein jüdisches Institut für Kunst und Wissenschaft in Palästina. Herr E. S. Kadoorie, der Vorsitzende der Zionistischen Vereinigung in Shanghai, hat an die Herren Weizmann, Sokolow und Keßler ein Schreiben gerichtet, in dem es heißt: „Anläßlich des kürzlichen Besuches des Zimro- Sextetts. das unter den Auspizien der Petersburger Zionistischen Vereinigung nach Amerika reist, um für die jüdische Akademie für Kunst und Wissenschaft in Palästina zu agitieren, freue ich mich, sagen zu können, daß ich mich entschlossen "habe, diesem verdienstvollen Plan meine moralische und finanzielle Unterstützung zu gewähren. Ich glaube, es ist sehr notwendig, daß eine jüdische Akademie für Musik, Kunst. Landwirtschaft, Skulptur, Ingenieurwesen, Literatur usw. in Palästina errichtet wird, und daß Sie zur Erhebung eines Fonds von mindestens 25 000 Lst.‘ hierfür aufiordem. Ich bin bereit, den Betrag von 1000 Lst. zu spenden, falls Sie einige weitere Spenden gleichen Betrages für den Fonds zusammenbekom- Organisation jüdischer Bibliothekare. Von erfahrener Seite ist der Vorschlag gemacht worden, zwecks intensiver Ausgestaltung der Bibliotheken jüdischer Vereine und Gesellschaften eine Organisation ihrer Bibliothekare zu schaffen. Es soll hier die Arbeit der Bibliothekare durch allgemeine Leitsätze erleichtert und die Möglichkeit des Austausches von Erfahrungen geschaffen werden. Wir nehmen an. daß die Schaffung dieser Organisation .jedem Bibliothekar nur willkommen sein kann. Interessenten wollen sich an Herrn Paul Lindenberg, Berlin. Blücherstraße 23, wenden. Der jüdische Dichter Schalom Asch in Polen. Aus Zürich wird gemeldet: Das American Jewish Comittee hat den seit einer Reihe von Jahren in Amerika ansässigen bekannten Schriftsteller Schalom Asch, dessen Drama „Der Gott der Rache“ seinerzeit in Berlin Sensation erregte, nach Polen zum Studium der gegenwärtigen Lage der dortigen Judenheit entsendet. Gemeindenu. Vereins-Echo (Untere Leter «Ine zur Einsendung von Mitteilungen tue Gemeinden und Vereinen und von P e r t e n a I n e h r I o h t e n, die In diesen Spalten gerne Aufnahme Anden, höfllohst eingeladen.) München. Der Rechenschaftsbericht des „I s - rael. Frauen-Vereins“ für 1918 zeigt uns ein ähnliches Bild wie das Vorjahr. Nahezu 13 000 Mark wurden für Unterstützungen an Wöchnerinnen und Kranke verausgabt, 4000 Mark wurden für freie Arztwahl, Krankenfürsorge i. V. und Schwesternheim verwendet und 2000 Mark flössen dem Kriegshilfsfonds zu. Es wäre wünschenswert, wenn dem Verein mehr neue Mitglieder zugeführt würden, da der Wirkungskreis desselben immer größere Mittel erfordert. — Auch der „Israel. Verein für Ferienkolonien und zur Bekleidung von Schulkindern“ hat im Jahre 1918 wieder recht viel Gutes geleistet. 116 Kinder durften unter der bewährten Leitungen von Frl. Berta Hirschinger in den Sommermonaten im Ferienheim zu Krumbach ihre Ferienzeit in vollen Zügen genießen und trotz der schwierigen Verhältnisse sich guter Verpflegung erfreuen. Unter Überwindung mancher Schwierigkeiten war es auch möglich, die Chanukahbeschenkung in altgewohnter Weise zur Durchführung zu bringen. 208 Kinder konnten an diesem altjüdischen Feste beschenkt werden — was dies bei den heutigen Verhältnissen bedeutet, kann Jedermann bemessen. Besonderer Dank wird Herrn Albert Landauer, einem bekannten treuen Gönner des Vereins, für seine Spende von 1000 Mark für den Bau einer Gartenhalle zum Ausdruck gebracht. Die Ausgaben des Vereins für seine Zwecke beliefen sich auf 15 000 Mark. — Wie alljährlich hat auch im Jahre 1918 die „Krankenfürsorge i s r a e 1 i t. Vereine“ recht Ersprießliches geleistet. Nahezu 11000 Mark wurden an die verschiedensten Krankenhäuser, Kliniken, Erholungsheime usw. verausgabt; die Einnahmen bestehen zumeist aus Beiträgen hiesiger israelit. Vereine und Geschenken; die Beiträge seitens Mitglieder sind bei deren kleinen Zahl nur gering. Ganz besondere Verdienste um diesen Verein hat sich wiederum dessen Vorsitzender, Herr Justizrat Leo Oppenheimer, erworben. Bei größeren Einnahmen könnte auch von diesem Verein noch Erklecklicheres geleistet werden. München. Zum Palästina-Delegiertentag wurden folgende Delegierte für München gewählt: für die Zionistische Ortsgruppe Herr Dr. Aron Sandler. Berlin, Frl. Michaelis. Berlin, und Frl. Meta Lichtenstein. München; für den Haschachar Frau Henny Reich. Jüdischer Tumi- und Sport-Verein Nürnberg. 25. V. 19. 8.45 Uhr vorm. Treffpunkt Nordostbahnhof. 9.10 Uhr Abfahrt nach Kalchreuth-Marloffstein.

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