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Das jüdische Echo · 1919-03-28 · 13 (28.3.1919) · p. Seite 168

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
6 (1919)
Issue
13 (28.3.1919)
Date
1919-03-28
Page
Seite 168 (sequence 8)
Language
German
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168 Das Jüdische Echo Nr. 13 Jüdischer Wanderbund Blau-Weiß. München. Am Sontag, den 30. März 1919 fallen die Fahrten aus. Die Blau-Weißen kommen zur Jugendversammlung. Zionistische Ortsgruppe München. Jeden Mittwochabend Zusammenkunft Nebenzimmer Hotel 3 Raben, Schillerstraße 6, 8 Uhr abends. Arbeitsgemeinschaft nicht - inkorporierter jüdischer Akademiker (A. N. J. A.). Montag, den 31. März, abends 8 Uhr, im Cafe Glasl gemütlicher (literarisch-musikalischer) Abend. Gäste herzlich willkommen. Gesamtausschuß der national-jüdischen Jugend Münchens. Sonntag, den 30. März, vormittags 10 Uhr, im Eden-Hotel öffentliche jüdische Jugendversammlung. Kurt Blumenfeld, Berlin, spricht über die jüdische Jugendbewegung. Freie Aussprache. In Anbetracht der Wichtigkeit der zu erörternden Frage wird regste Beteiligung gewünscht. Spendenausweis Vom Jüdischen Nationaliond. Die Gesamteinnahme des JNF. für das Jahr 1918 hat zu den Kursen vom 31. Dezember Frcs. 2 245 799 (1917: Frcs. 1 747 278) betragen. Das Jahresergebnis verteilt sich über die nachgenannten Länder in folgender Weise: Nordamerika $ 102 228, Österreich Kr. 1 026 266, Polen und Litauen Mk. 370 667 und Kr. 91 883, Rußland Rbl. 202 840, Ukraine Rbl. 50 000, Weißrußland Mk. 4454, Deutschland Mk. 273 324, England £ 6984, Argentinien Pesos 30 342, Südslavische Länder Kr. 144 248, Holland Fl. 20 829, Schweiz Frs. 27 667, Canada $ 5619, Frankreich Frs. 26 650, Südafrika £ 925, Belgien Frs. 29 592, Schweden Kr. 13 137, Ungarn Kr. 56 755, Bulgarien Leva 27 773, Italien Lire 12 054, Ägypten £ 329, Dänemark Kr. 5729, Australien £ 317, Norwegen Kr. 3599, Griechenland £ 194, Neuseeland £ 139, Rumänien Mk. 3569, Finnland Kr. 1517, Singapore £ 60, Portugal Hfl. 451, Palästina Frs. 569, China (Shanghai) $ 93. Es ist zu berücksichtigen, daß das obenerwähnte Gesamtergebnis infolge der teihveisen oder vollständigen Unterbrechung des Verkehrs mit den osteuropäischen Ländern einer Ergänzung bedarf. Die wahrscheinlich] bedeutenden, ziffernmäßig jedoch vorerst nicht abschätzbaren Ausstände der betreffenden Landessammelstellen werden den Eingängen des folgenden Jahres hinzuzurechnen sein. Nach den Maßstäben der Zeit vor dem Kriege darf das Gesamtergebnis als erfreulich bezeichnet werden. Fast alle Landessammelstellen des JNF. verdienen volle Anerkennung für ihr erfolgreiches Wirken. Für das Jahr 1919 aber muß die Verwaltung des JNF. angesichts des Friedensschlusses, der für ein Siedlungswerk in allergrößtem Stile Perspektiven eröffnet, auf ein Vielfaches der Einkünfte des verflossenen Jahres rechnen. Der Gedanke der Nationalisierung des Bodens und seiner Vergebung in Erbpacht — ein Prinzip, das namentlich in England und seinen Kolonien von den gesetzgebenden und ausführenden Körperschaften auf Grund langjähriger praktischer Erfahrungen nachdrücklich gefördert wird — findet nun auch in zionistischen Kreisen immer mehr Anklang, und die zionistischen Tagungen der Länder der größten jüdischen Massensiedlüng, nämlich Amerikas und Osteuropas, haben sich bereits grundsätzlich dafür ausgesprochen. Staatlich organisierte Völker überlassen ihren Kolonisten Land umsonst oder gegen sehr geringes Entgelt, oder in Erbpacht. Für die jüdischen Ansiedler, die in ihrer Mehrheit nur über unzureichende Mittel verfügen, muß die jüdische Gesamtheit Erbpachtland bereitstellen, und es gilt nunmehr mit aller Energie hinreichend gemeinnütziges Kapital! zu beschaffen. Zu den vormals allein üblichen kleinen Gelegenheitsspenden müssen bei wirklicher Opferwilligkeit namentlich der Begüterten neue bedeutende Einnahmequellen hinzutreten: die „NachIah“ (der durchschnittliche Bodenanteil einer Kolonistenfamillie) von 5000 Francs, die Selbstbesteuerung weitester Volkskreise, die „F r i e d_e n s - S c h e c k s“, regelmäßige Unterstützungen seitens Gemeinden und Korporationen. Die sich ausbreitende Pionierbewegung läßt es wünschenswert erscheinen, daß dem „P i o n i e r b e i t r a g“ des Genossenschaftsfonds — namentlich seitens der Arbeiterschaft — erhöhtes Interesse zugewendet wird, damit sobald als möglich zahlreiche für die Landwirtschaft vorbereitete junge Juden, in Arbeitergenossenschaften vereinigt, di^ Umwandlung brachliegender Ländereien in Kulturfläche beginnen können. Auf Grund eines Manifestes und! eines Aktionsplanes der NF-Verwaltung werden zur Zeit in allen Ländern Konferenzen der Vertrauensleute des Jüdischen Nationalfonds abgehalten, damit durch zweckdienliche propagandistische und organisatorische Maßnahmen dem JNF. im Jahre 1919 eine Mindesteinnahme von 10 Millionen Francs gesichert wird. HUie hießet im Hüeltfrieg nimm! die fflfiwhnet fugend audj 6dm HHcöecouf&au öe$ $cte6en£ iQte ausgeprägte Stellung unter den fleutfrffen ittußrierten ^eiffrffriften diu die iß nod) mit öor die ßie&lmgöleftßre ritteä Jeden/ Ott ernß und uorurtdislos 6en geiß üerfolgi fcejugsoreis nfertelfäßrlifh Ulf. 7.50 (.Öudjljandd oöet poß) Unmittelbar üom Oering in Rotten üerpatft mit JJortO/ in OeutfdßanO Ulf. im SfaslanO Ulf. 10.50 pro6t6finöe 4 Hummern enthaltend Sttt 1.50 Cingdne Hummern Perlag tiec ,%ugen6' fttöndjeit/ teßiagßr. 1

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