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Das jüdische Echo · 1919-03-07 · 10 (7.3.1919) · p. Seite 148

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
6 (1919)
Issue
10 (7.3.1919)
Date
1919-03-07
Page
Seite 148 (sequence 14)
Language
German
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134 Das Jüdische Echo Nr. 10 der letzten 20 Jahre unberührt geblieben ist und sich eines „Friedens“ — man kann es auch anders nennen — erfreute, den Herr Justizrat Bauer erhalten wollte, indem er seine Gemeinde vor dem Anschluß an den Zionismus feierlich warnte. Nachdem von gegnerischer Seite noch Herr Dr. Epstein nud-Herr Cohn, sowie Herr Dr. Strauß, letzterer der einzige, bei dem wirkliche Beschäftigung mit dem Problem erkennbar war, ihre Argumente gegen den Zionismus vorgebracht hatten, beendete ein Schlußwort Kareskis, das die wesentlichen Dinge mit besonderer Klarheit behandelte, die Aussprache. Wesentlich erfreulicher gestaltete sich ein Zusammensein der Zionisten mit einer Anzahl Augsburger, das am Abend nach der Versammlung stattfand. Fast überraschend nach dem Versammlungsverlauf, zeigte es sich, daß auch in Augsburg ein Kreis meist jüngerer Juden vom jüdischen Problem tiefinnerst berührt wird und ernste Auseinandersetzungen braucht. Die mehrstündige zwanglose Ausprache bewegte sich auf einem ganz anderen Niveau, als in der großen Versammlung — die Gegner lehnten es von vornherein ab, die gegnerischen Argumente aus der Versammlung zu vertreten — und bot eine Reihe von Anknüpfungspunkten, die nun hoffentlich auch in Augsburg häufiger Veranlassung geben, sich mit dem Zionismus zu befassen. Die Veranstaltung bedeutete zweifellos für die Augsburger Judenschaft eine wertvolle Anregung. Nürnberg. Am 22. Februar 1919 sprach hier vor einem zahlreichen Publikum Herr Julius Rose n f e 1 d aus Karlsruhe über „die Schicksalsstunde des jüdischen Volkes“. Der Redner wies darauf hin, daß der jetzige Augenblick, in welchem das Judentum der gesamten Welt, sich anschicke, seine nationalen Forderungen geltend zu machen, ganz besonders bedeutsam auch für das deutsche Judentum sei. Dieses dürfe nicht zögern, sich auf einen gemeinsamen Boden mit dem übrigen Judentum zu stellen und mit ihm insbesondere die Schaffung einer nationalen Heimstätte in Palästina für sich zu verlangen. Er wies aucti auf den jüdischen Kongreß für Deutschland hin, der demnächst auf einer ähnlichen Basis zusammentreten werde. — In der Diskussion forderte Herr Dr. Sinauer ebenfalls zur Unterstützung des Kongreßgedankens auf. — Durch die Versammlung wurden 13 neue Mitglieder gewonnen. Herzl-Club Nürnberg. Nächster Clubabend: Mittwoch, den 12. März 7.45 Uhr, Karolinenstr. 42. Jüdischer Wanderbund Nürnberg. 9. März 1919. Buben : Tagesfahrt: 9 Uhr, Linie 8 Südfriedhof- Worzeldorf-Glasersberg. Nachmittagsfahrt: 2 Uhr Luitpoldhain (Wotanplatz) -Altenfurth. Mädels. Treffpunkt 7.40 Uhr Prinzregentendenkmali Abfahrt 8.06’ Uhr nach Schwaig-Brunn-Fischbach. Verein Bne Jehuda München. Der jüdische Volkslieder- und Theater-Abend findet nicht Samstag, den 8. März um 8 Uhr, sondern Sonntag, den 9. März um 7 Uhr in den Prinzensälen des Cafe Luitpold statt. Siehe auch Anzeige in dieser Nummer. Zionistische Ortsgruppe München. Mittwoch, den 12. März 1919 Mitgliederversammlung im Nebenzimmer des Hotel 3 Raben, Schillerstraße. Tagesordnung: 1. Der Palästina- Delegiertentag. 2. Wahl der Delegierten. NB. Jeden Mittwoch finden von nun ab im obigen Nebenzimmer {regelmäßige Zusammenkünfte der Mitglieder statt. Jüdischer Wanderbund „Blau-Weiß“ München. Sonntag, den 9. März 19: 1. Zug: 7.30 Starnbergerbahnhof, 1.—. 2. Zug: 8.20 StarnbeVgerbahnhof, 75 Pfg. 3. und 4. Zug: 9 Uhr oder 12.30 Uhr Ostfriedhof, 40 Pfg. 1. Gruppe: 8.15 Uhr Ostbahnhof, 40 Pfg. 2. Gruppe: 8.30 Uhr Stachus, Billet nach Pasing 30 Pfg. 3. und 4. Gruppe: 9 Uhr Waldfriedhof, 55 Pfg. Münchner Spendenausweis. Nationalfondsspenden: Henny u. Jak. Reich grat. Dr. Ruppin u. Frau u. Dr. Max Mayer u. Frau z. Söhnchen4.—; Salio Bogopolsky anl. d. Verlob, seines Bruders Max mit Frl. Aß 3.-— Einheirat. Suche meine Nichte wwwwwi,—M^agnmaMiMwwi— zu verheiraten. Es bietet sich einem tücht. gebild. Herrn •i* im Alter von 38—45 Jahren, mos., aus der •£• Jj? Damen-Konfektion, mit etwas Barvermögen eine glänzende Existenz. •1* Betreffende Dame ist geschäftl!. u. wirt- Jf» schaftl. erfahren, von jugendlichem, feschem Äußeren, heiterem Temperament und be- ® sitzt ein Barvermögen, außer einem flott- •? Jj gehenden Geschäft, von 50 000 Mk. W V Nur ganz ausführl. Angebote finden Be- 7; riinlrcirfiticrmio“ Vpircr'Tivxnpcypnl-imf '7iirre»_ & sichert. Off. unt. N. N. 800 an die Expedition. * « ftftftftftftftftft*ftftft**ftftft&ftftftft« Für geb. Frau wird zum 1. April 1919, eine Dauerstellung zur selbständigen Führimg des kleinen Haushalts eines einzelnen Herrn oder älterer Dame gesucht. (Nur für Wäsche und die Außen- Arbeiten, wie Treppe, Kohlen sonstige Beihilfe nötig.) Betreffende könnte auch die Dauerpflege eines körperlich Kranken oder Nervenleidenden übernehmen. Näheres durch Dr. Alfred Heller, Herzog Maxstraxe 4. Ce - --- SR. Gmaeiile’sche Leihbibliothek (Inhaber: E. & M. Kraus) ge9r. 1810 THefllioersIrBDe 49, Entresol g*gr. «io Größtes Leseinstitut Münchens (60000 Bände) Sämtliche Novitäten belletristischen und wissenschaftlichen Inhalts in deutsch, französisch, englisch und italienisch. Operntexte leihweise — Stadtu. Landabonnement Theatinerstraße 49, Entresol (Korsethaus Lewandowski. -- - -- n “t m Erstklass.Wiener * * Damenschneider' i Elegante Maßanfertigung Spezialität: J Sportkostüme und Mäntel Mässige Preise! W. Ziwkowitch { Schommerstraße 1/u

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