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Das jüdische Echo · 1919-01-31 · 5 (31.1.1919) · p. Seite 57

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
6 (1919)
Issue
5 (31.1.1919)
Date
1919-01-31
Page
Seite 57 (sequence 9)
Language
German
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Nr. 5 Das Jüdische Echo 57 Gemeindenu. Vereins-Echo (Untere Leeer tind zur Einsendung von Mitteilungen au« Gemeinden und Vereinen und von Pereonalnaohrichten, die In dieaen Spalten gerne Aufnahme finden, höfllohat eingeladen.) München. Zu einer genußreichen, echt jüdischen Veranstaltung gestaltete sich die Einweihungkfeier des Vereins „Bne Jehuda“ anläßlich der Beziehung seines neuen Heimes an der Burgstraße 3. Die Feier wurde durch eine Begrüßungsansprache des Vorsitzenden, Herrn Josef Löwy, der namentlich die vom Kriege heimkehrenden Mitglieder herzlich willkommen hieß, eingeleitet. Es folgte ein mit Beifall aufgenommener Vortrag des Herrn Leser Schindler über seine Erlebnisse in vierzigmonatiger russischer Gefangenschaft. Den außerordentlich interessanten und bei allem Ernst humorvollen Schilderungen folgte das zahlreich erschienene Publikum mit lebhaftem Interesse und Anteilnahme. Gelungene poetische Improvisationen und jüdische Volkslieder (von Frl. Hecht vorgetraven) ergänzten das literarische Programm des Abends und fanden lebhaften Beifall. An dieser Stelle sei Herrn Tobias besonderer Dank für seine anerkennenswerten Bemühungen für die äußere Verschönerung des neuen Vereinsheimes ausgesprochen. Nürnberg. In der am 22. Dezember 1918 abgehaltenen Generalversammlung wurde in den Vorstand der zionistischen Ortsgruppe Nürnberg- Fürth gewählt: Herr Dr. Nußbaum, 1. Vorsitzender; Herr Dr. Bamberger, 2. Vorsitzender; Herr Dr. Mayer, Schriftführer; Fräulein Friedmann, Kassierin; außerdem die Herren Zahnarzt Singer und Rechtsanwalt Stern. Fürth-Nürnberg. Hier wurde unter reger Beteiligung eine neue Misrachi-Gruppe gebildet. Adresse: Blumenstraße 29. Regensburg. Wir erhalten folgende beachtenswerte Zuschrift: „Ist das Bild des Pfarrers als Agitator für politische Parteien schon ein höchst unerfreuliches, so ist der Eindruck, den der agitierende Rabbiner macht, noch viel unerquicklicher und man hätte auch hier gerne auf dies bei uns Juden erfreulicher Weise seltene Billd im Wahlkampf verzichtet. Herr Distriktsrabbiner Dr. Meyer hat sich in einer Weise exponiert, die weder für ihn noch für die Juden nützlich sein kann. Es ist für jeden, der eine autoritäre Stellung im Judentum hat, absolut unzulässig, die jüdische Gemeinschaft, die als solche keine parteipolitische Stellung hat, in den politischen Kampf zu werfen. Hoffentlich zieht Herr Rabbiner Dr. Meyer aus dem Gang des Kampfes und der Art, wie das Judentum durch sein Auftreten in die Diskussion gezogen wurde, die Erkenntnis, daß es für einen Rabbiner nicht angebracht ist, der Rufer im politischen Streit zu sein.“ Würzburg. Am 11. ds. Mts. fand der zweite Vortrag in unserem Zyklus statt. Herr Dr. Nußbaum-Würzburg sprach über „Herzl und sein Werk“. Dem Referat, das von dem zahlreich erschienenen Publikum mit großem Beifall aufgenommen wurde, folgte eine lebhafte Diskussion, Im Schlußwort forderte Herr Dr. Nußbaum zur Gründung einer Ortsgruppe auf, deren konstituierende Versammlung auf Mittwoch, den 15. ds. Mts., anberaumt wurde. Am Mittwoch, den 15. ds. Mts., fand die Gründung der Ortsgruppe statt, der. außer den Mitgliedern der seitherigen Jugendgruppe eine große Anzahl neuer Mitglieder betraten. Zum 1. Vorsitzenden wurde Herr Weichseihaum gewählt. In einer auf Montag, den 20. ds. Mts. einberufenen Vorstandssitzung wurde der Arbeitsplan für die nächste Zeit festgelegt. Nationalfondsspenden. Charlotte spendet, dämit Leon sich darüber freut, M. 5.—; Josef Cheikowsky anläßlich der Verlobung von Frl. Mathilde Saposchnik statt eines Telegramms M. 10.—. Paul Grünbaum und Frau gratulieren Frl. Mathilde Saposchnik und Herrn Jolles zur Verlobung M. 2.—. Dr. Elias Straus und Frau gratulieren Arnold Marie und Frau zur Geburt des Sohnes, dieselben gratulieren Leser Schindler zur Rückkehr und Verlobung M. 3.—. Jos. Schachno und Frau gratulieren Arnold Marie und Frau M. 2.—. Dr. Heinrich Schwab s. A. Garten: Die Führerschaft des Blau-Weiß München pflanzt auf den Namen von Anny Fränkel anläßlich ihres Abschiedes von München 1 Baum: M. 6.—% Lisi Koronczyk s. A. Garten: Familie Bier pflanzt anl. der Verlobung von Frl. Mathilde Saposchnik mit Herrn Norbert Jolles 1 B.: M. 6.—. Gold, Buch Lisi Koronczyk s. A.: Dora Orljansky, Neder M. 18.—, Jakob Koronczyk, Finderlohn M. 3.—, Paul Koronczyk, Neder M. 43.—. Gold. Buch Georg Orljansky s. A.: Dora Orljansky dem Andenken ihres Sohnes Georg M. 18.—, Sammlung bei der Verlobung Saposchnik-Jolles durch Herrn Orljansky M. 134.—, Elisabeth Mahler, Erlös aus dem Verkauf von Wertzeichen M. 49.—. Gold. Buch Rafael Hirsch Grünbaum. Fanny und Paul Grünbaum anläßlich des 2. Geburtstages ihres lieben Arnold M. 6.—. Dieselben gratulieren Familie Marie zur Geburt ihres Juneen M. 2.—. Hilfsaktion für die Pogromopfer. Übertrag M. 4194.—. Josef Schachno M. 300.—. D. Holzer, Ingolstadt M. 100.—. S. und J. Gutmann M. 50.—. Justus Hommell M. 25.—. Alfred Ascher, Stuttgart, durch P. Ordenstein, Nürnberg, M. 20.—. Summa: M. 4689.—. Poale-Zion-Gruppe München. Poale-Zionisten und Freunde treffen sich jeden Mittwoch abends 8 Uhr im Vereinslokal des Bne Jehuda, Burgstraße 3, II. Stock. Ahavas-Zion München. Am Montag, den 17. Februar, spricht im Hotel Union Herr Leo Rosenberg über „Die Juden Galiziens — Vergangenheit und Zukunft“. Verein Bne Jehuda München. Der Verein Bne Jehuda errichtet einen jüdischen. Sprach- und Literaturkurs unter Leitung des Herrn Leser Schindler. Anmeldungen nimmt entgegen: Leser Schindler, Buttermelicherstraße 14/o. — Der Vortrag des Herrn Leo Rosenberg über „Sozialisierung in Palästina findet nicht Sonntag, den 2. Febr., sondern Samstag, den 1. Febr. statt. — Samstag, den 8. Februar 8 Uhr abends treffen sich die Mitglieder im Vereinsheim, Burgstr. 3. Jüd. Wanderbund Blau-Weiß München. Sonntag, 2. Februar 1919. 1. Gruppe: 9.15 Uhr Ostfriedhof, 70 Pfg.; 2. Gruppe: 9 Uhr Ostfriedhof, 50 Pfg.; 3. Gruppe: Heimvormittag; 4. Gruppe:

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