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Das jüdische Echo · 1918-06-28 · 26 (28.6.1918) · p. Seite 305

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
5 (1918)
Issue
26 (28.6.1918)
Date
1918-06-28
Page
Seite 305 (sequence 9)
Language
German
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Nr. 26 Das Jüdische Echo 305 und ökonomischer Hinsicht zu organisieren und ihre kulturelle und materielle Lage zu verbessern. Der neue Verband soll bei der Internationale für die Verwirklichung folgender jüdischer Forderungen arbeiten: die Schaffung einer nationalen Heimstätte in Palästina unter internationalem Schutz und internationalen Garantien; nationale Autonomie in allen Ländern jüdischer Massensiedelung, politische und bürgerliche Gleichberechtigung in allen Ländern. Die Behandlung der Juden im amerikanischen Heer. Louis Marshall, der Vorsitzende des American Jewish Committee, hat an den Kriegsminister Baker einen Protest wegen der „fortgesetzten ungerechten, unfairen und verbrecherischen Behandlung von Juden“ in der amerikanischen Armee gerichtet. Herr Marshall verlangt, daß die betreffenden Mißbräuche aus der Welt geschafft und die verantwortlichen Organe vor Gericht gestellt werden. Eine der Hauptbeschuldigungen ist die, daß unter der großen Zahl der bereits nach Frankreich entsandten Truppen kein einziger Jude ist, der befördert worden wäre, während viele Avancements vorgenommen wurden. China und Japan für Palästina. Zur Zeit bemüht man sich, auch von Japan und China die offizielle Zustimmung zu den Regierungserklärungen für die Errichtung einer jüdisch-nationalen Heimstätte in Palästina zu erlangen. Es verlautet, daß alle chinesischen Staatsmänner dem Plane wohlwollend gegenüberstehen. (Unsere Leser sind zur Einsendung von Mitteilungen aus Gemeinden und Vereinen und von Personalnaohrichton, die In diesen Spalten gerne Aufnahme finden, höflichst eingeladen.j München. Am Dienstag vormittag fand in der überfüllten Synagoge die Trauerfeier für den verewigten Rabbiner Professor Dr. Werner in würdiger und eindrucksvoller Weise statt. Die Rabbiner von Augsburg, Nürnberg und Stuttgart wußten in zündenden Worten das Leben und Wirken des Verklärten, der nicht nur ein Friedensfürst und Vater der Gemeinde, sondern auch ein seltener Wohltäter der Armen und Leidenden der Gesamtheit war, zu schildern. Gesänge vom Kantor und Chor eröffneten und schlossen die Feier. — Am Nachmittag des gleichen Tages fand in Anwesenheit der nach vielen Hunderten zählenden Teilnehmerschar die Beerdigung statt. Neben dem Kultusminister, dem Polizeipräsidenten und einer Anzahl staatlicher und städtischer Beamten waren ein großer Teil der bayerischen Rabbiner und anderer Vertreter der bayerischen und außerbayerischen Judenheit erschienen, um dem allseits verehrten Manne das letzte Geleite zu geben. In trefflichen Worten schilderten die verschiedenen Redner (Dr. Bärwald, Landrat Nußbaum, Dr. Ehrentreu. Rabbiner Dr. Kelter aus Danzig, Justizrat Leo Oppenheimer u. a.) was der Verstorbene hier und in seiner früheren Gemeinde, in Land und Reich geleistet und wie er es, wie nicht leicht ein zweiter verstand, den Frieden in der Gemeinde aufrecht zu erhalten. Auch am Grabe sprachen noch eine Anzahl Vertreter von Korporationen und der Familie und legten auch hier Zeugnis davon ab, daß mit Dr. Werner ein seltener Mensch zu Grabe ging. — Auch der König hatte neben einer Kranzspende durch ein herzliches Schreiben der Witwe sein Beileid zum Ausdruck gebracht. Süddeutscher fjSVE Zionistentag 2":“L LUITPOLDHÄUS NÜRNBERG. Jeder Zionist hat Zutritt. Die Zionistische Ortsgruppe Nürnberg i. V.: Dr. Nußbaum, Rankestraße 38. öttingen. Ein wegen seiner großen Herzensgüte allseits bekanntes Mitglied, unserer Gemeinde, Herr Nathan Badmann, ist nach schwerem Krankenlager verschieden. Seine Liebe zu Palästina bewies er darin, daß er keiner Sammlung seine Hand verschloß. In seiner friedfertigen Art war es ihm während seiner Krankheit noch eine besondere Freude, die Gründung des V.J.O.D. erlebt zu haben. Sein Andenken zum Segen! Jüdischer National-Fonds. Zahlungen sind zu richten an Elisabeth Mahler, München, Postscheckkonto Nr. 10121. Nationaifondsspende. Elis. Mahler, Wertzeichenerlös. Mk. 23.—. Ernst Elija hu Goitein- Fonds. Helene Hanna Cohn sendet beiden Familien Straus Dank und Gruß Mk. 2.—; sagt allen Freunden Lebewohl Mk. 1.—; grat. Herrn und Frau Dr. Ruppin Mk. 1.—. Palästinahilfsfonds (Notstandsaktion). Else Glaser dankt Familie Dr. Straus herzlichst für die große Aufmerksamkeit in Starnberg. M. 3.—. Zionistische Ortsgruppe München. L Liste. Für das Pal ästina-Hilfs werk gingen bei dem Ortskomitee München bisher ein: Anmuth Josef M 100.—, Aß B. 200.—, Ackermann Rudolf 30.—, Adler Emma 5.—, Ascher Ludwig 100.—, Ascher Uritzbi 200.—, Adler J. 100.—, Ambrunn Dr. L. 50.—. Basch Ludwig M .50.—, Bacharach Ernestine 10.—, Bühler S. 10.—, Bendix Julius 10.—, Brym M. 100.--, Braude H. 5.—, Brenner Louise 2.—, Behrendt Max 50.—, Berolzheimer L„ Zahnarzt 5.—, Bär S., Schwanthalerstr. 36 5.—, Berger M. 25.—, Buff B. 50.—, Bing Max, R.-A. 10.—■ Berwanger Frau J. 2.—, Bach Carl 10.—^, Buchhaster R. 5.—, Birn Lina 3.—, Bacher Ludwig 5.—, Badmann Jul. 5.—, Besels Frau 2.—, Berner Max 10.—, Birn August 10.—, Bachmann Lina 1.—, Bamberger Frau C. 10—Bloch Jul. 20.—, Brandeis Moritz 10.—, Bedinget* M. 10.—, Billigheimer Julius 10.—. Conrad Georg M. 20.—. Donnerstag S. M. 10.—, Dreifuß B. 10.—, Dallmann G. C. 10.—, Dessauer Jeanette 5.—. Engelhardt M. M. 100.—, Eichengrün S. 20.—, Einstein Hermann 5.t--„ Erlanger R. 1.—, Eisenberg M. 5.—, Eisenstädter Max 5.—, Einhorn J. & Co. 100.—, Epstein E. 2.—, Einstein Adolf 10.—, Einstein Eduard 10.—■ Essinger E. 5.—, Ehrlich Hugo 20.—, Einstein Gustav 10.—, Einstein Albert 10.— Eisenkling L. 10.—, Erlanger Dr. Theodor

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