Das jüdische Echo
- Journal
- Das jüdische Echo
- Volume
- 5 (1918)
- Issue
- 25 (21.6.1918)
- Date
- 1918-06-21
- Page
- Seite 294 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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294 Das jüdisch« Echo Nr. 25 Ahavas Zion. °°".t vJZ iiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniii aoenas o /* unr im Augustiner-Restaurant (roter Saal) VORTRAG des Herrn JAKOB REICH Theodor Herzl und Baron Hirsch. Eintritt frei. Gäste willkommen. überhaupt die Längs-Cella, allem Anschein nach dort am frühesten zu finden ist. Vor ihr befand sich dann noch ein kleiner Raum zur Vornahme von Kult-Handlungen, in der Form der Quer-Cella. Die schon erwähnte unbefriedigende Raumwirkung dieser war in glücklicher Weise dadurch vermieden,- daß man die vordere Wand fortließ und sie durch Pfeiler und Säulen ersetzte, wodurch sie zur offenen Säulenhalle wurde, eine der glücklichsten Schöpfungen der Architektur. Unter Ramses III., um 1230, wurde dieser Grundriß mehrfach für Fels-Heiligtümer benutzt, und in die gleiche Zeit fällt auch, was für uns hier wichtig ist: die Eroberung Palästinas durch die Ägypter. Da ist es nun recht auffällig, daß sich gerade in der unmittelbaren Umgebung von Jerusalem (und zwar auch im Norden der Stadt neben den sogenannten „Richtergräbern“, wozu Ezechiel 8,3 ff. gut paßt) einige in den lebenden Fels gearbeitete Grotten finden, die man bisher für Gräber hielt, und die einen ganz ähnlichen Grundriß aufweisen wie die eben genannten ägyptischen Fels-Heiligtümer aus der Zeit Ramsies’ III. Meine Annahme, daß diese „Gräber“ bei Jerusalem hauptsächlich zu Kultzwecken gedient haben und nicht Grabstätten waren, hier ausführlich! zu beweisen, ist besonders ohne Abbildungen schwer möglich. Das Nähere darüber ist auch in dem genannten Reisebericht angegeben. Hier sei nur so viel gesagt, daß bei dem starken Einfluß, den Ägypten auf die damalige Kulturwelt hatte und besonders auf ein unter seiner Herrschaft stehendes Land wie Palästina, es durchaus nicht undenkbar ist, daß man auch dort Kultstätten nach der gerade im Stammlande herrschenden „Mode“ anlegte. Da diese „Gräber“ bei Jerusalem einen großen aus dem lebenden Stein gemeißelten Vorhof haben, und die Quer-Cella bei ihnen zur offenen Halle umgeformt, schon von weitem sichtbar ist, so muß sie wohl auch Hiram gekannt haben. Sie können ihm den Gedanken für die Vorhalle des Tempels als Quer-Cella mit sich daran anschließender Längs- Cella, die bei den „Gräbern“ die gleiche wie beim Tempel ist, eingegeben haben. Man muß wohl bei unbefangenem Urteil zugeben, daß es kein reiner Zufall sein kann, wenn einerseits die Heiligtümer in Ägypten und anderseits die „Gräber“ bei Jerusalem fast „wörtlich“ miteinander übereinstimmen und dann der Tempel Salomos wiederum ein ähnliches Grundschema aufweist. (Schluß folgt.) (Unsere Leser sind zur Einsendung von Mitteilungen aus Gemeinden und Vereinen und von Personalnaohrichten, die In diesen Spalten gerne Aufnahme finden, höfliohst eingeladen.] Palästina-Arbeiter-Fonds. Jizchok Neuwirth gratuliert herzlichst Frl. Hedda Fleischmann zu ihrer Verlobung mit Mosche Königsberg und wünscht ein kräftiges „Massel-Toff“. Mk. 10.—. dem Bubervortrag. Mk. 1>—. Mirjam Hohenberger, Willy Feuer danken allen Freunden und Bekannten für die ihnen zuteil gewordenen Aufmerksamkeiten anläßlich ihrer Verlobung. Mk. 10.—. — Sammlung bei der Verlobungsfeier Mirjam Hohenberger, Willy Feuer. Mk. 70.— . ölbaumspende. Adele und Camilla Hohenberger pflanzen anläßlich der Verlobung ihrer lieben Schwester Mirjam mit Willy Feuer auf deren Namen einen Baum. Mk. 6.—. Jüdischer Nationalfonds. Münchner Ölbaumgarten. Der „Jüdische Turn- und Sportverein“ gratuliert Frl. Älirjam Hohenberger herzlich zur Verlobung und spendet auf deren Namen einen Baum. 6 Mark. (I» dieser Abteilung finden ÄnZGISJ@n"ll££S10 Voranzeigen dsr Vereins auch ausserhalb Münchens kostenlose Aufnahme.) Verein Bne Jehuda. Dienstag, den 25. Juni 1918, präzis 8 Uhr im Augustinerbräu, Neuhauserstr. 16/1, außerordentliche Generalversamlung. Alle Mitglieder haben die Pflicht zu kommen. „Blau-Weiß“. Bund für jüdisches Jugendwandern. 23. Juni. 1. Gruppe: Bavaria 7 Uhr. 2. Gruppe: Starnbergerbahnh. 9.30 Uhr. 3. Gruppe: 8 Uhr Bavaria. 4. Gruppe: 1 Uhr Stachus. 1. Zug: 7.30 Uhr Kaffee Harras. 2. Zug: 7 Uhr Kaffee Harras. 3. Zug: 1 Uhr Hauptbahnhof. 4. Zug: 7 Uhr Bavaria. Zur Trefffahrt, die in der Aubinger Lohe sein wird, müssen alle kommen. Mittags nachfahren ist erlaubt. Jüdischer Turn- und Sport-Verein. Voranzeige. Tagesausflug: Sonntag. 30. Juni. Treffpunkt 6.50 Uhr Isartalbahnhof. Fahrt nach Eurasburg. Wanderung über Hohenleiten, St. Heinrich nach Seeshaupt, Starnberg. Die Führerschaft. 99 99 99 99 99 99 99 99 99 99 99 99 99 Dentist Goethestraße 4/11 Iks. Sprechstunden für Zahnleidende: 9—12 und 2—6 Freitag und Sonntag geschlossen. 99999999999999999999999999 In unseren großen Spezial - Abteilungen unterhalten wir stets eine reiche Auswahl preiswerter Gebrauchsu. 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