Das jüdische Echo
- Journal
- Das jüdische Echo
- Volume
- 5 (1918)
- Issue
- 24 (14.6.1918)
- Date
- 1918-06-14
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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- Haifa 1× ep/1047930
- Safed 1× ep/1046078
- Tiberias 1× ep/1048138
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Bayerische Blätter für die jüdischen Angelegenheiten Erscheinungszeit: Jeden Freitag. Bezug: Durch die Postanstalten oder den Verlag. — Bezugspreis: Viertel). M. 1.—, Halbj. M. 2.—, Ganzj. M.4.—, Einzelnummer 10 Pi. —Verlag des „Jüdischen Echo“ : München, Herzog Maxstr.4. — Redaktion: Helene Hanna Cohn, Anzeigen: Die viergespaltene Nonpareille - Zeile oder deren Raum 40 Pf. — Bei Wiederholungen Rabatt.— Rnzeigenannahme: Verlag des „Jüdischen Echo“, München, Herzog Maxstraße 4. Fernsprecher: 53099. Postscheckkonto: München 3987. ANZEIGEN-ANN A^H ME: MÜNCHEN, HERZOG MAXSTRASSE 4 Nummer 24 München / 5. Jahrgang 14. Juni 1918 AUFRUF! In schwerer Bedrängnis ruft die jüdische Bevölkerung Palästinas um Hilfe. Die kriegerischen Ereignisse in Palästina und ihre Rückwirkungen haben die Not ins Vielfache gesteigert. In Qalilaea, im nördlichen Palästina, leidet nicht nur die bodenständige jüdische Bevölkerung, sondern besonders auch die dorthin evakuierte jüdische Einwohnerschaft aus Jaffa und den judäischen Kolonien. In den Städten Safed, Tiberias und Haifa, ebenso wie in den Kolonien, in denen die Flüchtlinge unter den schwierigsten Verhältnissen untergebracht sind, herrscht die äußerste Not. Eine große Zahl vollständig Mittelloser, die ihr Heim verlassen mußten, bedarf auch in Damaskus und in Konstantinopel schnellster Hilfe. Von Woche zu Woche werden die Lebensverhältnisse für die heimlose Bevölkerung unhaltbarer. Es gilt, die Hilfe zu bringen, die über die katastrophale Periode hinwegträgt. Das „Hilfswerk für Palästina“ ist in der Lage, auf dem Wege über Konstantinopel diese Unterstützung zu vermitteln — wenn dieser Aufruf überall Gehör findet. Kein Jude darf sich der Pflicht entziehen. Das Kgl. Bayer. Staatsministerium des Innern hat in Würdigung der bitteren Notlage, in der sich die jüdische Bevölkerung Palästinas befindet, durch Entschließung vom 6. Mai 1. J. seine Genehmigung dazu erteilt, daß eine Sammlung für das Hilfswerk für Palästina veranstaltet wird. Es haben sich hier in München eine Anzahl freiwilliger Hilfskräfte für diese Sammlung zur Verfügung gestellt. Wir bitten unsere Leser, die Sammler, die in den nächsten Tagen vorsprechen werden, freundlichst empfangen und ihre Spende in die Sammelliste eintragen zu wollen. Die gezeichneten Beiträge werden wir dann durch einen Boten einziehen lassen, sofern Sie nicht die Überweisung mittelst Postscheck (auf Postscheckkonto München Nr. 9318) vorziehen sollten. Wir hoffen, daß die Münchener jüdische Bevölkerung hilfsbereit an dem Werke mitwirken wird. HillswerS für Palästina, OrlsausscM MQncBen Rechtsanwalt Dr. Ambrunn, Professor Benno Becker, Professor Dr. Artur Cohen, Angelo Feuchtwanger, Justizrat Dr. Emil Fränkel, Jakob Fränkel, Dr. Koschland, Jakob Reich, Dr. Josef Schönemann, Dr. Elias Straus, Dr. Ludw. Wassermann.?5«X£><2X£>QX£)<2X9(axS>30'®X£>GXC)j0:exS<2X2)GXS<2X£>3Jf I IKgl ‘Bayer. ‘Porzellan- I 1 ‘IKanufakiur ‘Kymphenbarg I t'Hauptniederlage QJlüncßen: Odeonsplafy 1 {Kunst* u. ßuxusgegenstände, Tafelbessert», iKaffee* u. Teegeschirre, Tiguren, Gruppen etc. nacfi aßen Olymp ftenburger Original- OKodeßen. Außerdem neue Tormen und ffllodelle nach Gnt* jg i\ würfen erster Tlüncßner {Künstler. Y. SiSX3SXc)SX3Sy3!5Sy3!5GX3SX3SX3GX3S?K«)SX3l5i Parfümerie u, Toilettewaren Herrenfriseur KRRL SCHRÖDER Weinstraße Nr. 6 (Eingang Sporerstraße) ^Werkstaile lür Photograph, flmaleur-flrüeilcn Bearbeiten von Platten und Bildern Handlung sämtlicher Photo-Artikel Senta Weindler München, Schützenstraße 2 Sämtliche Aufträge werden raschest, prompt v_ und preiswert geliefert.