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Das jüdische Echo · 1918-05-03 · 18 (3.5.1918) · p. Seite 219

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
5 (1918)
Issue
18 (3.5.1918)
Date
1918-05-03
Page
Seite 219 (sequence 9)
Language
German
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Nr. 18 Das Jüdisch« Echo 209 Proklamation der Gleichberechtigung der rumänischen Juden befürchtet wird. Die jüdische Öffentlichkeit in allen Ländern erwartet baldige offene Aufklärung in der Frage der Gleichberechtigung der rumänischen Juden, ebenso wie die unbedingte Zusicherung der Aufrechterhaltung der Gleichberechtigung der beKarabischen Juden. Ausschluß der galizischen Studenten. Die Wiener Universitätsbehörde hat verfügt, daß mit Rücksicht auf die zahlreichen militärischen Studienurlaube und den dadurch verursachten Platzmangel die Studenten aus Galizien von der medizinischen Fakultät ausgeschlossen werden. Diese Maßregel wird vielfach als direkt gegen die iiidisch-galizischen Studenten zielend aufgefaßt, deren Ausschluß von der Wiener Universität ja schon vor dem Kriege von verschiedenen Seiten gefordert wurde. Gemeindenu. Vereins-Echo (Unsere Leser sind zur Einsendung von Mitteilungen aus Gemeinden und Vereinen und von Personalnachriohten, die i|n diesen Spalten gerne Aufnahme finden, höfllohst eingeladen.} Personalien. ' Der geschätzte Mitarbeiter unseres Blattes». Dr. Felix A. Theilhaber, wurde mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet. Das Eiserne Kreuz I. Klasse wurde verliehen: dem Vizefeldwebel Flieger Simon Pinczower in ßeuthen, Leutnant der Reserve Karl Wolff in Ludwigshafen, Stabsarzt Dr. Leo Cohn in Schönlanke, Leutnant der Reserve Edgar Bormaß in Wiesbaden, Gefreiter Max Wertheimer in Mannheim, Leutnant der Reserve Otto Metzger in Niirn- , berg, Leutnant der Reserve Felix Heymann in Köln a. Rh., Oberarzt Dr. Arnold Loevy in Graudenz, Bootsmannsmaat Max Haller in Liibben i. Lausitz und Dr. Alfred Hanau in Straßburg i. Eis. . Der Oberleutnant Alfred Priester wurde zum k. b. Hauptmann der Reserve in einem Jäger-Bat. befördert. Der Leutnant Stephan Kühn wurde zum k. b. Oberleutnant der Reserve bei einem Inf.-Regt, befördert. Zu k. b. Leutnants der Reserve wurden ernannt die Vizefeldwebel Max Berwanger in München beim Train, Adolf Böhm, Ludwig Weinberger, Ludwig Weis, Jakob Kaufmann, Joseph Rosenberger, Sigmund Wassermann. Karl Jonas und Fritz Helbing. Alle in einem Inf.-Regt. Max Strauß, Philipp Kraus, Ernst Gensheimer, Willi. Hirschmann, Hermann Caminer, alle in der Feld-Art.. Max Bauer, Rudolf Winzheimer und Martin Weilheimer (Nürnberg), alle im Train. Der Stabsarzt Dr. Heinrich Scharff (Hof) wurde zum k. b. Oberstabsarzt der Reserve befördert. Die Oberärzte Dr. Walter Levy und Dr. James Lippmann wurden zu k. b. Stabsärzten der Reserve befördert. Der Hilfsarzt Dr. Fritz Waitzfelder in München wurde zum k. b. Assistenzarzt der Reserve befördert. Zu k. b. Feldhilfsärzten wurden befördert die Unterärzte Karl Buff, Eugen Wassermann, Martin Lazarus, Fritz und Julius Neuberger. Die Apotheker Dr. Julius Schwab (Nürnberg) und Otto Hirsch (Bayreuth) wurden zu k. b. Oberapothekern befördert. Der k. b. Militärverdienstorden 4. Klasse mit Schwertern wurde verliehen den k. b. Leutnants der Reserve Karl Auerbach, Ernst Jaffe, Jakob Struntz, Anton Oppenheimer, Albert Lang. Wilhelm Bach», Ludwig Binswanger und den k. b. Oberärzten Dr. Siegmund Friedlein und Dr. Phil Gift. Nürnberg. Der Film „Das jüdische Leben in Palästina“ gelangte am Sonntag, den 7. April, in einer Sondervorstellung zur Vorführung. Ein bei den Nürnberger Verhältnissen auffallend starker Beisuch zeigte, daß für jüdische Gegenwartsfragen das regste Interesse vorhanden ist. An 1200 Personen füllten das Theater und lauschten interessevoll den Ausführungen, mit welchen Herr Professor Dr. Heinrich Löwe den Film begleitete. Daß das ersprießliche Wirken des National-Fonds im Bezug auf die Palästina-Kolonisation von den Zuhörern warm empfunden wurde, bewies auch, daß ein kurzer Hinweis des Vortragenden auf den Friedensscheck genügte, unseren Freunden zu ermöglichen, Zeichnungen auf einige 1000 Mark zu bekommen. Die Presse, die bei der Veranstaltung anwesend war, besprach diese gleichfalls äußerst günstig. Mit Rücksicht darauf daß zahlreiche Einlaßsuchende wegen Überfüllung des Theaters der Veranstaltung nicht beiwohnen konnten, wird diese voraussichtlich Anfangs Mai wiederholt werden. A. K. ölbaumspende. Bei der Hochzeit von Frl. Tini Spielmann mit Herrn cand. med. Levinger wurden auf den Namen desi lieben Hochzeitpaares 6 Ölbäume für den Herzlwald gestiftet. 30 Mk. Nationalfondsspende. Jizchok Neuwirth, München, grüßt Familie Griinewald in Okarben (Oberhessen) und dankt für freundliche Aufnahme. M. 3.—. Nationalfondsspende. Mosche Königsberg, München, dankt der Familie Griiniewald, lOkarben, innigst für die herzliche Gastfreundschaft und grüßt sie bestens. M. 3.—. Nationalfondsspende. Bei der Hochzeit des Frl. Tini Spielmann mit Herrn cand. med. Levinger gesammelt 12 Mk. Goldenes Buch. Jüdischer Wanderbund „Blau- Weiß“: Geschwister Fränkel danken Hans Altertum. M. 3.—. KönigI. bayer. Lotterieeinnahme der Preuss.- Siidd. Klas»en-Lotterie A. Ostermaiir, München Promenadepl. 12/1, Eing. durch d. Zigarrengeschäft Beginn der 11. (237.) Lotterie mit Ziehung I. Klasse am 8. u 9. Januar 1918, 2. Klasse am 12. u. 13. Februar 1918, 3. Klasse am 12. u. 13. März 1918, 4. Klasse am 9. u. 10. April 19l8, 5. Klasse (Haupt- und Schlußziehung) beginnt am 7. Mai und endet am 3. Juni 1918. Lose in groOer stets vorrätig. Preis für die 1. Klasse: für l/g lU_V2_Vi 6 10 20 40 M Bei den folgenden Klassen sind die Vorklassen stets nachzubezahlen. 3571

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