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Das jüdische Echo · 1918-04-26 · 17 (26.4.1918) · p. Seite 198

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
5 (1918)
Issue
17 (26.4.1918)
Date
1918-04-26
Page
Seite 198 (sequence 10)
Language
German
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198 Das Jüdische Echo Nr. 17 der Gesellschaft, daß er im Jahre 1917 dennoch den ersten Halbband der Germania Judaica der Öffentlichkeit übergeben konnte. Er ist dem Andenken Martin Philippsons gewidmet, des verdienten ersten Vorsitzenden der Gesellschaft, der sie seit ihrer Begründung bis zu seinem Tode geleitet und insbesondere sich um das Werk, das nun sein Andenken ehrt, verdient gemacht hat. Auch in anderer Weise noch ist sein Name mit der Gesellschaft dauernd verknüpft worden. Die Gesellschaft selbst hat in ihn in ihrer Mitgliederversammlung am 27. Dezember 1916 zum immerwährenden Ehrenmitglied ernannt, und seine Gattin hat zu seinen Ehren der Gesellschaft einen Betrag überwiesen, mit der sie eine Martin Philippson-Stiftung begründet hat. Eine weitere Stiftung begründete bei der Gesellschaft Herr L. Bloch-Breslau zu Ehren seines verstorbenen Vaters, die David Bloch-Stiftung zur Förderung der wissenschaftlichen Talmudforschung, sodaß die Gesellschaft mit Ende des Berichtsjahres vier besondere Stiftungen ihr eigen nannte. Zu diesen tritt die Ludwig Philippson-Gedächtnis-Stiftung, die unter der Verwaltung der Gesellschaft steht, welche alljährlich ihre Zinsen jüdischen Lehrern' und Jugendvereinen zur Anschaffung guter, gediegener Werke über Juden und Judentum zur Verfügung stellt. Die Mitgliederzahl der Gesellschaft hat zwar einen geringen Verlust aufzuweiisen, doch steht diesem ein Gewinn an immerwährenden Mitgliedern gegenüber, der im neuen Geschäftsjahr infolge der Wiederaufnahme der Werbetätigkeit noch wachsen wird. Für alles weitere sei auf den Bericht verwiesen, der von Herrn Syndikus Dr. Nathan, Hamburg, Werderstraße 30, kostenlos zu beziehen ist. Gemeindenu. Vereins-Echo Nationalfonds. Medi Feuchtwanger dankt den „Blau-Weißen“, die während ihrer Krankheit so lieb zu ihr waren, vielmals dafür. 5 M. A nVAlfian.C#lK A 0n dieser Abteilung finden Voranzeigen der Vereine auoh ausserhalb Münchens kostenlose Aufnahme.) Verein Bne Jehuda. Samstag, den 27. April im Augustinerbräu, Neuhauserstraße 16/1, abends 8.30 Uhr: Wiedergabe eines Presse-Referates über poalezionistische Bewegung, durch Fräul, Scherr. Gäste willkommen. Voranzeige. Samstag, den 4. Mai liest Herr Alexander Eliasiberg die Geschichte des jüdischen Sklaven von Max Mell. Jüdischer Turn- und Sport-Verein München. Sonntag, den 5. Mai d. J. Tagesausflug. Treffpunkt präzis 6 Uhr Hauptbahnhof unter der großen Uhr. Wanderung von Herrsching: über Andechs, Pöcking nach Starnberg. Liederbücher mitbringen. — Donnerstag, den 2. Mai d. J. gemütliche Kneipe im Fechtsaal des Turnvereins 1860, 1. Stock, abends 8.30 Uhr. Liederbücher mitbringe.n — Deutschballabteilung: jeden Dienstag abends präzis 7.30 Uhr Training auf der Jahnwiese (Wiedenmayerstraße 40). Näheres durch den Kapitän J. Orljansky. — Leichtathletik: Montag abends präzis 7.30—8.15 Uhr Auenstraße 19. Training für Laufen, Kugelstoßen, Hochsprung, Weitsprung usw. Der Turnwart. Jüdischer Wanderbund „Blau-Weiß“. Sonntag, den 28. April. Tre-f fahrt für alle Gruppen und Züge zwischen Gauting und Argeisried. 1 Zug: Treffpunkt Neuhausen (Endstation Linie 1) 8 Uhr. 55 Pfg. 2. Zug: wie 1. Zug. 3. Zug: 1 Uhr Starnbergerbahnhof. 1.05 M. 1. Gruppe: Treffpunkt 1.12 Uhr Starnbergerbahnhof. 95 Pfg. 2 Gruppe: Treffpunkt 9.30 Uhr Starnbergerbahnhof 1 05 M. 3. Gruppe: Treffpunkt 9.15 Uhr Starnbergerbahnhof. 1.05 M. Für Nachzügler: Treffpunkt 1 Uhr Starnbergerbahnhof. 1.05 M. Bekanntmachung. Betr. Rituellen Zwieback. Ritueller „Friedricbsdorfer Zwieback“ ist künftig unter folgenden Bedingungen erhältlich. Der Kriegskommission sind einzureichen: 1. eine ärztliche Bescheinigung über die Erkrankung eines Verdauungsorganes, 2. die persönliche Versicherung des Antragstellers auf Pflicht und Gewissen, daß er mit nichtrituellem Fett bereiteten Zwieback nicht genießt, 3. Brotmarken (örtliche oder Reise-Brotmarken) für 500 Gramm oder ein Mehrfaches von 500 Gramm (1000, 1500, 2000 usw.). Die Brotmarken müssen am Tage der Absendung noch gültig sein. Es ist zulässig, für spätere Wochen die Brotmarken im voraus einzusend’en. Die Zusendung muß durch Einschreibebrief erfolgen. Bei chronischen Erkrankungen genügt bis auf weiteres die einmalige Bescheinigung zum fortlaufenden Bezug, bei akuten Erkrankungen ist jeweils eine besondere ärztliche Bescheinigung einzureichen. Die Kriegskommission behält sich vor, nich ausreichend begründete Bescheinigungen abzulehnen. Über die Anerkennung entscheidet eine ärztliche Kapazität. Der Preis des Zwiebacks beträgt 40 Pfg. für die Packung von etwa 124 Gramm Inhalt. Berlin W. 8„ 22. April 1918. Friedrichistr. 167/168. Kriegskommission für rituelle Lebensmittel G. m. b. G. Freirich. Blank. . Nacht. München, Perusastrasse 4 Gegr. 1840 Tel. 22919 Stets das Neueste in Modewaren Damen-Putz Wiener und eigene Modelle. i i Possartstr. Nr. I4/I München Telephon 40757 Israel. Töchterpensional Freu ipoMer Rothschild Ww. 999^942470

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