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Das jüdische Echo · 1918-04-12 · 15 (12.4.1918) · p. Seite 173

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
5 (1918)
Issue
15 (12.4.1918)
Date
1918-04-12
Page
Seite 173 (sequence 9)
Language
German
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Nr. 15 Das Jüdisch« Echo 173 Durchbohrt und abgeschichtet. Nicht an Kärtchen, Bedeckt mit fleißigen geheimnisvollen Aufschriften, in Schubladen hingelehnt, An großen Blättern fehlt es nicht mit Ziffern, Auch nicht an Wein und köstlichen Zigarren. So herrschte Ordnung hier und Fülle.— Und Sie rauchten, lagerten auf Lederkissen, Nippten den Wein und sprachen vom Geschäft; Denn als Geschäftsfreund war er eingetreten. „In meinem Lande“, fuhr der Hocherhabne, Des andern Seele zu ergründen, fort, „Gibt es ein Recht, nach sieben Jahren soll Die Arbeit ruhn, und frei der Sklave sein.“ „Was für ein Land“, empörte jener sich, „Von Unverschämten und Verrückten ist Das Deinige? Bei uns ist nichts als Arbeit Das ganze Leben lang, denn dazu ward Der Mensich gezeugt, ja gäb es Möglichkeit. Wir würden noch die Toten in den Särgen, Die wirklich ein Faulenzerleben führen, An irgendeine leichte Arbeit stellen, An eine Kurbel', die man wie im Traum Nur sacht zu drehn braucht. Arbeit macht gesund! Ich selbst arbeite, hab’s nicht nötig, doch Bin früh der erste, nachts der letzte hier. So muß es sein. Sonst bringt man es nicht vorwärts. Reich will ich sein, noch reicher will ich sein. Nein, reicher noch. Ach, das ist eine Mühe, Glaub mir, der ärgste Sklave bin ich selbst. Bedauernswerter noch als meine Sklaven.“ „Der Freigewordene, der Sklave bleibt Aus freien Stücken, — diesen hefte man Mit dem durchbohrten Ohr an einen Pfosten. Als Schändlichsten. So will es mein Gesetz.“ Und Mose hob die Hand, die war aus Nacht, Darin die scharfen Dornen eines Blitzes Zitternd aufwuchsen. Auch erdonnerte Die Erde, gierig sich zu öffnen und Das blitzgeschlagene, das Haus der Qual Samt aller Menschheit klaffend einzuschlingen — Dieselbe Erde, die den Korah schlang. Dieselbe Hand, die beide Tafeln brach. Schon drohten sie. — Da bildet sich im Aug Des Lehrers jenes Mädchens Auge ab Das sehnsuchtsvoll von seiner Arbeit wegs Zum klaren Himmel nach Erlösung sah Und Schönes fühlte. Kindlich-Richtiges. Und er hielt ein: „Da sie noch selber hoffen, Die Menschen, sollt ich sie vernichten?“ - . Ach, Ins eigne Herz, das liebeheißeste, Ist Hoffnung unauslöschlich ihm gesenkt. Dem Manne Mosie, und zugleich ein Wüten Und Schmerz um seine Kinder.... Und er geht. Mit leichtem Nicken weg, denn eine Träne Entfällt von solchem Glanz, daß der am Schreibtisch Geblendet aufbUillt und zusammenstürzt. Gemeinden* u.Vereins-Icho (Unsere Leser sind zur Einsendung von Mitteilung 8 n aus Gemeinden und Vereinen und von Personalnaohriohten, die In diesen Spalten gerne Aufnahme Anden, höfllohst eingeladen.J Büchsenleerung. I. Halbiahr 1918. Geleert durch Edith Sachs: Geschwister Sachs M. 14.35, Restaurant Weiß L48. Salomon Bogopolsky 6.75, Dr. S. Koschland 1.68, S. Orliansky 24.14, Abr. Mischliborski 8.36. M. Brym 3.35, Th. Harburger 12.65, Sofie Honig 3.35, B. Bogopolsky 3.13, Simon Goldfarb 3-18, Ernestine Mayer 1.—, Dr. L. Ambrunn 2.43, Amalie Pfefferbiiith —.60, Samuel Gostinski 4.—, Josef Mysliboski 6.—, Summa M. 96.45. Geleert durch Dora Bohrer: J. Kluger M. 3.50, Martha Stern 2.—, Dr. Sigbert Feuchtwanger 3.30, Summa M. 8.80. Geleert durch Milo Horn: Anna Botie M. 5.—, David Horn 4.05, Elias Seligsohn 1.06, Samuel Wilschinski 6.—, Frieda Scheer 10.50, Grete und Netti Wilschinski 6.66, Cora Landauer 3.26, Hermann Mysliborksii 6.34, Moriz Blum 5-16, Berta Scherz 1.50, Noe Blum 6.66, Iacob Potowsky 2.64, Karoline Blumenfeld 1.98, Summa M. 60.81. Geleert durch Friedl Goldfarb: Friedl Goldfarb M. 7.75, Max Diamand 2.12, W. Engel 5.-., Aron Tennenbaum 2.—, Juda Blau 1-60, Irma Herrman 1.60, Erna Schuster 3.50, Dora Landmann 2.—, N. Sturm 4.—, J. Deutsch 1.48, Sumrha M. 31.05. Geleert durch Mariele Kohn: Karola Weil M. 24.10, Goldberg 2-52, Flora Landau 10.—, Hedwig Levinger 2.—, Lina Pilpel 2.61, Recha Schweitzer 1.—, Jacob und Henny Reich 20.43, M. Königsberg 10.23, Laura Kohn 4.37, Adolf Kohn 5.58, Summa M. 82.48. Geleert durch S. Bogopolsky: Sally Eppstein M. 4.99, Otto Kohn 5.65, Tina Kohn 2.09, Hans Alterthum —.73, Arno Lauer —.36, Paul Grünbaum 3.50, Riva Kalmus 1.93, Bernhard Zinn 9.61, Soposchnik 2.01, M. Engelhard 2.40, Dr. E. Straus 7.60, Rosl Aß 5.—, Hedwig Schwarz 6.11, J. Wildberg 2-—, Julius Eisen 2.91, Simon Schmick- Jer 17.25, Mary Eisenkling 4.43, Geschwister Cheikowsky 7.08, Dr. Anton Goldscheider —.76, Summa M. 86.41. Geleert durch Rosa Cheikowsky: Lina Strumpf M. 2.—, David Saslawsky 12.30, Moritz Bohrer 2.—, A. Wohlfeiler 2.84, S. Urwand 2.12, A. Peisach 4.60, Abr. Schindler 1.50, W. Meimann 8.55, Geschwister Goldfarb 3.75, Josef Sundheimer 5.37, L. Langenbach 4.66, R. Buchaster 4.97, Abr. Hecht 2-50, Geschwister Zuckerberg 2.78, L. Freylich 4.05, B. Naß 3.—, A. Schrauber 2.17, Max Bensinger 4.25, Summa M. 73.41. Geleert durch Lisbeth Frankel: Justizrat Fränkel M. 3.61, Geschwister Stiefel 4.02, Recha Mysliborsky 13.56, Fanny Koronczyk 2.56, Hilfner Hulisch —.95, Nathan Nußbaum 3.10, Hanna Kraft 1.25, Line u. Heini Feuchtwanger 9.61, Dir. H. Sternefeld 2.—, Rosl Feuchtwanger 6.71, Jacob Fränkel 2.75, Geschwister Großwirth 4.88, Berta Zimmer 2.21, Wilhelm Mechles —.60, Geschwister Leyite 9.—, Königsberger 3.11, Geschwister Böhm 8.44, Martha Feuchtwanger 13.54, Johanna Feuchtwanger 3.19, Viktor Geldern 2-72, U. Ascher 10.—, Alex Wetzlar 1.10, Summa 108.91. Geleert durch Bruno Hirse hberger und Heini Mahler: Klara Gellermann M. 3.—, Leopold Ir am 1.50, Isaack Stobetzki 10.25, Gisela Weiner 3.—, Abr. Weyner —.27, Abr. Gidalewitsch —.62, M. Schneuer 2.50, W. Kasriels 2-07, Dora Fleischer 2.—, W. Monheit 1.53, S. Helfgott 1.59, L. Rehkazischok 1.45, Abr. Strumpf 1.20, Markus Blechner 2.18, J. Wainschel 3.50, M. Schindel 2.20, Markus Altmann 1.78, J. Stiel 1.—, B. Hohenberger 12.20, S. Penzias —.37, Ida Wiesenfeld —.59, Anni Rauchwerg 5.78, S. Orlof 2.72, J.

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