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Das jüdische Echo · 1918-01-04 · 1 (4.1.1918) · p. Seite 7

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
5 (1918)
Issue
1 (4.1.1918)
Date
1918-01-04
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 1 Das Jüdische Echo 7 nistischen Organisation gelungen ist, durch seine politischen Bemühungen das Ansehen der Bewegung in der Öffentlichkeit, bei den Regierungen und bei den Völkern außerordentlich zu stärken und die Grundlagen des Kolonisationswerkes in Palästina im wesentlichen unversehrt zu erhalten. Die Z. V, f. D. dankt der deutschen Reichsregierung für das wohlwollende Interesse, das sie während der gesamten Kriegsdauer der jüdischen Siedelüng in Palästina zugewandt hat. 3. Die Z. V. f. D. erklärt feierlich, daß die zionistische Bewegung nach den Worten Theodor Herzls von dem Wohlwollen aller Mächte und aller Völker getragen sein muß. Die zionistische Bewegung widerspricht keinem Interesse irgendeiner Macht oder irgendeines Volkes, sondern sie dient durch ihr friedliches Kolonisationswerk in Palästina den Interessen der gesamten Kulturmenschheit. Die Z. V. f. D. begrüßt daher mit Befriedigung die Tatsache, daß die englische Regierung in einer amtlichen Erklärung das Recht des jüdischen Volkes auf ein nationales Leben in Palästina anerkannt hat. Sie nimmt mit Dank die Erklärung des österreichisch-ungarischen Ministers des Äußeren zur Kenntnis, daß die österreichischungarische Regierung dem Zionismus sympathisch gegenübersteht und bereit ist, die zionstischen Bemühungen bei der türkischen Regierung zu unterstützen. Wir geben der Hoffnung Ausdruck, daß es dem Aktionskomitee gelingen wird, die Zustimmung aller Großmächte und insbesondere der Türkei zur Durchführung der zionistischen Bestrebungen zu erlangen. 4. Die Z. V. f. D. fordert, daß bei der Neuregelung der Verhältnisse in Osteuropa die jüdische Frage entsprechend den anderen Nationalitätenfragen berücksichtigt und geregelt wird und daß der jüdischen Minorität die gleichen Rechte zur Wahrung ihres Volkstums und ihrer Kultur sichergestellt werden wie den anderen Minoritäten. Wir fordern daher insbesondere, daß den Juden inPolen und Litauen eine nationalkulturelle Autonomie gewährt wird. 5. Die Z. V. f. D. stellt fest, daß Rumänien der einzige europäische Staat ist, der den Juden die Gleichberechtigung verweigert. Rumänien hat die Verpflichtung nicht erfüllt, die es durch die Berliner Kongreßakte übernommen hat. Wir hoffen zuversichtlich, daß die deutsche Regierung bei den kommenden Friedensverhandlungen die uneingeschränkte Gleichberechtigung für die rumänischen Juden durchsetzen wird. Welt-Echo Landsdowne für ein jüdisches Palästina. Dem Jüdischen Preßbulreau in Stockholm wird au$ London telegraphiert: Marquis Landsdowne, der zu der Zeit Minister des Äußeren war, als die englische Regierung ein Territorium in Ostafrika zur Errichtung einer jüdisch-autonomen Kolonisation angeboten hat, sandte an Zangwill ein Schreiben, in dem er sich dahin ausspricht, daß seine Sympathie mit der Sache der Juden nicht gemindert wurde, daß er der Forderung der Juden nicht weniger freundschaftlich gegenüberstehe als die gegenwärtige britische Regierung. Antisemitismus in Siebenbürgen. Das alte deutsche Ritterland im Winkel von Ungarn hat, wie wir seiner Zeit berichteten, jüdischen Kindern aus Deutschland die Gastfreundschaft in diesem Sommer versagt. Über den Antisemitismus der CARL WEIGL JWWStCMEM - MAXIMILIANS-PLATZ NÄCHST $QE!UÄMO?fJWET lT* . TEV2722T LÜSTER in Eisen, Messing und Glas, elektrisch und Gas - Zuglampen mit Nachlaß zu verkaufen. Reparaturen und Neuanfertigungen werden nach Wunsch geliefert. . Nacht. Inhaber: HANS ASAM München, Perusastrasse 4 Gegr. 1840 Tel. 22919 Stets das Neueste in Modewaren Damen-Putz Wiener Modell -Hüte sowie eigene Modelle MM \ t i \ Erstklass.Wiener Damenschneider Elegante Maßanfertigung Spezialität: Sportkostüme und Mäntel Mässige Preise! W. Zinkowitch Schommerstraße 1/n —„y* s i \ I Bankgeschäft München, Residenzstraße 3 (E'n9an9 Hofgraben) Tel. 27946 Erledigung aller ins Bankfach einschlägigen Geschäfte 992^922470

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