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Das jüdische Echo · 1917-06-08 · 23 (8.6.1917) · p. Seite 262

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
4 (1917)
Issue
23 (8.6.1917)
Date
1917-06-08
Page
Seite 262 (sequence 10)
Language
German
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262 Das Jüdische Echo Nr. 23 folgung seiner Vorschriften nicht hingeben. Darum soll man streben, gleichzeitig traurig und fröhlich zu sein, dann gelangt man in die Höfe der Furcht und L i ebe.“ Gemeinden* u. Vereins-Echo (Unsere Leser sind zur Einsendung von Mitteilungen aus Gemeinden und Vereinen und von Personalnaohrlohten, die In diesen Spalten gerne Aufnahme finden, höfllohat eingeladen.} München. Vor kurzem wurde hier eine Zweigstelle München für Berufsberatung der Juden gegründet. An dieser Gründung haben sich Vertreter " , . der „Verwaltung, der isr. Kultusgemeinde in München, des Zentralvereins deutscher Staatsbürger iüd. Glaubens, des Jüdischen Frauenbundes, des Israelitischen Frauenvereins, des Vereins Jugendhilfe, der München-Loge, des Studien- und Arbeitsbeförderungsvereins, des Vereins für Statistik der Juden beteiligt. Zweck der neuen Münchener Zweigstelle ist die Beratung der Schulentlassenen bei der ursprünglichen Berufswahl und der Erwachsenen beim Berufswechsel. Die Berufsberatung will im Interesse der Rat Suchenden und der Allgemeinheit dahin wirken, daß sich die Juden gleichmäßiger als bisher auf die verschiedensten Berufsarten verteilen, um so an einem allmählichen gesünderen sozialen Aufbau der Judenheit in Deutschland überhaupt mitzuhelfen. Zur Erreichung dieses Zweckes wird sie unbemittelten Bewerbern, namentlich aber Bewerbern um gewerbliche Lehrstellen, um Stellen in landwirtschaftlichen Betrieben, ferner um untere und mittlere Beamtenstellen während der Lehr- und Wartezeit ausreichende Unterstützung durch die oben genannten Organisationen vermitteln. Mündliche Beratung erfolgt bis auf weiteres jeden Montag Nachmittag in den Räumen der München-Loge, Käufingerstraße 11/11; außerdem kann Berufsrat schriftlich eingeholt werden bei dem Vorsitzenden der Zweigstelle, Herrn Eugen Neustätter, München, Bavariaring 43. Die Zweigstelle ist in ihrer Tätigkeit in religiöser und politischer Hinsicht völlig unparteiisch; sie wird Angehörige aller religiösen und politischen Richtungen mit gleicher Sachlichkeit und Sorgfalt beraten. Der Israel. Frauen-Verein In München (e. V.) versendet seinen Rechenschaftsbericht für das Jahr 1916. In diesem heißt es: Auch das Berichtsjahr 1916 brachte uns wesentlich vermehrte Ausgaben und — ein Zeichen des Krieges — wiederum nicht unerheblich verminderte Einnahmen; es war neuerlich nötig das Grundvermögen des Vereins anzugreifen. Dringend ergeht deshalb an unsere Mitglieder der Ruf zur Werbung neuer Mitglieder, zur Beihilfe überhaupt; mit dem Danke an alle Gönner unseres Vereins für ihre Zuwendungen im Berichtsjahre verbinden wir die Bitre um weiteres Wohlwollen. Der Frauenausschuß; 1. Vorsteherin: Johanna Kohn; 2. Vorsteherin: Rosa Werner; Frau Hermann Müller, Emma Vogel, Mathilde Landauer, Rosa Neuburger, Cornelie Fränkel; Ersatzmitglieder: Mina Ofner, Sophie Heinemann, Gutta Oppenheimer, Henny Bärwald, Rosa Marx. Der Herrenausschuß: Vorsitzender: A. Ofner, Justizrat; Kassier: Louis Fränkel; 1. Kontroleur: Karl Wurzinger; 2. Kontroleur: Albert Landauer; 1. Schriftführer: Leo Oppenheimer, Justizrat, R/fechtsanwalt; 2. Schriftführer: Adolf Stern; Dr. Eugen Dornberger. Hofrat, prakt. Arzt; Dr. A. Alexander, prakt. Arzt. Die Einnahmen des Vereins für 1916 betrugen 27 851.25 M., die Ausgaben für 1916 betrugen 23 594.52 M„ der Kassabestand am 3. Dezember 1916 war 3757.41 M., Spenden liefen ein im Betrage von 6122.— M. Der Israelit. Verein für Ferienkolonien und zur Bekleidung von Schulkindern in München (e. V.) versendet seinen Rechenschaftsbericht für das Jahr 1916. Dem Verein gingen Spenden im Betrage von 8507 Mark zu, außerdem eine ganze Reihe wertvoller Gegenstände zur Verteilung. Der Kassa-Abschluß für den 31. Dezember 1916 war wie folgt: Einnahmen: Barbestand am 1. Jan. 16 bei der Kassiererin 192.95 M., Barbestand bei der Bank 205.80 M., Geschenke und Vermächtnisse Rauchen Sie Zigaretten ■# m & £ ■ Mi A tadellose Schneiderarbeit, llQSkll ITl 6 chicke Toiletten nach neuesten Modellen sowie Modernisierung übernimmt Werkstätte für feine Damenbekleidung M. Baumgärtner, Kaufingerstraße 25/11 (Lift). Vorsaison Preisermässigung. MAL-SCHULE F. Potocki u. L. H. Ballabene, München Unterricht im Zeichnen, Malen und Modellieren, Kopf, Kostüm, Akt und Stilleben. Abend-Akt mit und ohne Korrektur. Vorbereitung zur Akademieprüfung. Anmeldung Dienstag und Donnerstag von 10—12 Uhr. BlUtenstraBe 3/li, Gartenhaus. FREY & Co. Bankgeschäft München, Residenzsftraße 3 (Eingang Hofgraben) Tel. 27946 Erledigung aller ins Bankfach einschlägigen Geschäfte

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