Das jüdische Echo
- Journal
- Das jüdische Echo
- Volume
- 4 (1917)
- Issue
- 22 (1.6.1917)
- Date
- 1917-06-01
- Page
- Seite 251 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 22 Das Jüdische Echo 251 ' m.paß sich t den na- Judenheit ab- Autonomie ‘d im Vereine 'hen der Zeit erutun? eines ld die Schaiussischen Ju. eht an Wahrchen Organisau berichtet, und anderen K -Politiken“ Kongreß der fes, der zur!neral Skalon Mitteilungen A März alten e Geheimsitiden abgehallossen, nach ne gegen den imtliche Teillutschfreunde, ieses Schrittsversuch, mit e, die Völker und der Ardaß alle Pervor Gericht >ereits verabche Gesandtne Mitteilung änien an die ung des ländi hatte dem gegen Krone reicht, worin Worten Auslischen Juden ändische Gekommen ließe Juden ermden Fragen chen Volkes, uden wie die hutz zu nehr Ansprache Volke geübam Schluß, ten in einem eiche Rechte änischen Juau leben, ha-;che Bürgersie seit Ge- Wehr- und Fremdlingsgierung verlangt für jeden Fall, wo ein Jude sich um das Bürgerrecht bewirbt, ein besonderes Gesetz, das von beiden Häusern der Volksvertretung angenommen und vom König unterschrieben sein muß, um gültig zu sein. Die Aufhebung dieses Artikels der Verfassung und die Verleihung des Bürgerrechts an alle Juden, das ist es, was die Juden Rumäniens verlangen. Bisher waren die rumänischen Juden schlechter daran als die russischen, deren Lage wenigstens gesetzlich geregelt ist. Das amerikanisch - jüdische Hilfswerk. Der 10 Millionen Dollar-Fonds, der für die vom Kriege betroffenen Juden in den Kriegszonen in Amerika durch das American Jewish Relief Committee aufgebracht werden soll, ist durch die Spende von dem Chicagoer Philanthropen Julius Rosenwald, der sich verpflichtete 1 Million Doll, zu geben, bereits fundiert worden. Die Bedingung, die Herr Julius Rosenwald an diese hochherzige Spende knüpft, besteht darin, daß er für je eine Million, die gesammelt wird, selbst 100 000 Dollars spendet, das heißt also, die elfte Million bereitstellt, falls die Judenheit Amerikas bis zum November 1917 die gepanten 10 Millionen aufgebracht hat. Herr Henry Morgenthau verlangt in einem Aufrufe von der amerikanischen Judenheit, daß diese 10 Millionen bis zum 1. Juni des Jahres aufgebracht werden, wenn die 3 Millionen Juden in der östlichen Kriegszone vom Hungertode gerettet werden sollen. Um diesen früheren Termin möglich zu realisieren, hat sich ein neues Komitee gebildet, das sich mit der Propagierung für die schnelle Aufbringung der 10 Millionen beschäftigt, und das außer Herrn Morgenthau, die Herren Jakob H. Schiff. Oberrichter Louis D. Brandeis, Daniel Guggenheim, Nathan Straus und Herbert H. Lehman umfaßt. Die Konferenz der JüdischrSozialistischen Arbeiter wurde Ende März in New York abgehalten; 400 Delegierte, die 67 Städte vertraten, waren erschienen. Die Konferenz begrüßte das russische Volk zu seiner Emanzipation und besprach eingehendst die Frage des J ü - disch-Amerikaniischen Kongresses. Es wurden Resolutionen angenommen, wonach alle Delegierten verpflichtet sind, nicht dagegen zu stimmen, daß die Palästinafrage in ihrer ganzen Ausdehnung auf die Tagesordnung kommt, und für Palästina als eine öffentlich rechtlich gesicherte Heimstätte für das jüdische Volk einzutreten. Die Konferenz verlangte die baldige Abhaltung des Kongresses. Sie protestierte dagegen, daß den Juden in Polen nur eine religiöse Autonomie, afcfer nicht eine nationale gewährt worden ist. Aus Italien. Die Rabbiner von Livorno, Mailand, Verona, Florenz und Rom fordern ihre Kollegen zur Bildung eines Verbandes der Rabbiner Italiens auf. Zweck des Verbandes soll die Wiederbelebung des jüdischen Lebens in Italien, die Verbreitung der jüdischen Wissenschaft, Literatur und Sprache, die Reform des Religionsunterrichts sein. Gemeindenu. Vereins-Echo (Unsere Leser sind zur Einsendung von Mitteilungen aus Gemeinden und Vereinen und von Personalnachriohten, die In diesen Spalten gerne Aufnahme finden, höfliohst eingeiaden.] Personalien. Unser gelegentlicher Mitarbeiter, Herr Arnold Marie hat sich mit Frl. Lilly Freud verlobt. Wir sprechen dem Brautpaar unsere besten Glückwünsche aus. Der bayer. Militär-Verdienstorden mit Schwertern wurde verliehen dem Kriegszahnarzt Siegfr. Stern, den kgl. bayer. Stabsärzten der Reserve Dr. Leo Steinberger (Bayreuth), Alfr. Aronheim und Dr. Erich Feuchtwanger (Müncen) und dem kgl. Assistenzarzt der Reserve Alb. Michaelsohn (München). Dem Unterarzt Arno Lauer in Landshut a. I. wurde das Sachsen-Weimarsche Verdienstkreuz verliehen, nachdem er schon früher das Eiserne Kreuz erhielt. Purim-Sammlung in München zu Gunsten der Notstandsaktion für Palästina. Mark. Berger 1.—, Markus Schneuer 1.—, Hohenberger 1.—, Simon Benzias 1.—, Diamand —.30, Wanschel —.50, Joachim Stiel —.50, Iram —.50, Schachno 1.—, Wegner —.20, Iram 1.—, Mäher 1.—, Bohrer —.50, Buchaster —.50, Tennenbaum —.50. Nußbaum Wir bitten unsere geschätzten Leser, bei Einkäufen unsere Inserenten gefl. zu berücksichtigen. Posaartstr. Nr. 14H Miinelieii Telephon 40757 j Israel. Mterpenslonal , I Frau ApoMer Rothschild Ww. I Dentist Strobel früher über 7 Jahre bei Herrn Hof-Zahnarzt Dr. med. Brubacher tätig Luitpoldstraße 8 Ecke Prielmayerstr. gegenüber Warenhaus Tietz. Konservierung kranker Zähne und Wurzeln. Spezialität: Plattenloser Zahnersatz. Ganze Gebisse. Erstklassige Ausführung. Zahnoperationen ■■■■■■■■■■■■ mit den neuesten schmerzlosen Mitteln. Telephonische Nr. 53611. Anmeldung erwünscht. Sprechzeit nur Werktags von 9—5 Uhr. fffff••••••••••••••••••< >•••••• FREY & Co. 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