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Das jüdische Echo · 1917-03-23 · 12 (23.3.1917) · p. Seite 142

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
4 (1917)
Issue
12 (23.3.1917)
Date
1917-03-23
Page
Seite 142 (sequence 10)
Language
German
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142 Das Jüdische Echo Nr. 12 ließ meine Zudringlichkeit doch nicht nach; ja, da mir mehr daran gelegen war, meine Zweifel vorzubringen, als die Auflösung derselben zu erfahren, so wurde ich immer lebhafter und kühner, wozu er mich durch sein Betragen zu berechtigen schien, übrigens konnte ich nichts aus ihm bringen, als daß er ein über das andere Mal mit seinem bauchschiitternden Lachen ausrief: „Er närrischer Kerl! Er närrischer Junge!“ Mitgeteilt von H. H. C. Gemeinden* u.Vereins-Echo Das 25jährige Jubiläum der Synagoge „Öhel Jakob“ in München wurde am Freitag, den 23. III. durch einen feierlichen Abendgottesdienst gefeiert. Ausführlicher Bericht folgt in der nächsten Nummer des „J. E.“. Personalien. Die Unterärzte Dr. Karl Alexander (Nürnberg) und Dr. Alfred Jakobsberg (München) wurden zu k. bayer. Assistenzärzten der Reserve befördert. Dem Landsturmmann Heinrich L ä m m 1 e wurde die k. bayer. Tapferkeitsmedaille verliehen. Der k. bayer. Militärverdienstorden mit Schwertern 4. Klasse wurde verliehen den k. bayer. Leutnants der Reserve Albert Mayer vom Train, Kurt Königsberger und Hermann Löwenfelder (Bayreuth) von der Infanterie, Alfred Kahn von der Feldartill., Walter Heß von der Fußartill., Fritz F r e n k e 1 von den Pionieren, k. Stabsarzt Dr. Elias Auerbach (Hof), den k. Leutnants der Reserve Heinrich Epstein, Max O ö t z, Fritz Strauß, Karl S c h o h 1 (Zweibrücken), Leorih. Eckstein (Nürnberg), alle von der Infanterie, Bertold Engel und Herbert Wolf von der Feldartillerie, Joseph Behrendt von den Fliegern und Willi Trier vom Train. Ferner dem k. Oberarzt Dr. Bernhard Qutm a n n. Selbstverköstigung rituell lebender jüdischer Mannschaften im Heere. Durch Erlaß des Kriegsministeriums vom 28. Januar 1917 war die Geldabfdndung für Mannschaften, die sich selbst verköstigen, auf 2 Mark erhöht, dabei aber äußerste Einschränkung der Selbstverköstigung den Truppenteilen zur Pflicht gemacht worden. Infolgedessen sind jüdischen Mannschaften, die bisher aus religiösen Gründen von der Truppenküche befreit worden waren, vielfach Schwierigkeiten erwachsen. Um diesen Schwierigkeiten zu begegnen, und unter Ausschluß jedes Mißbrauches den religiösen Anliegen der jüdischen Heeresangehörigen in weitestgehendem Maße Rechnung zu tragen, hat das Kriegsministerium nunmehr durch Verfügung vom 10. März 1917 Nr. 262/3. 17 B 2 sämtliche stellvertretenden Generalkommandos darauf hingewiesen, daß die Festsetzung vom 4. November 1915 Nr. 2148.10 15 B 2 durch den obenerwähnten Erlaß vom 28. Januar keine Einschränkung erfahren habe. Befreiungen von der Truppenküche, für welche lediglich Rücksichten auf die Religionsvorschriften bestimmend sind, fallen auch nicht unter den Erlaß vom 17. Juli 1916 Nr. 420 7/16 B 2 (Befreiungen auf „persönlichen Wunsch“). Um aber unberechtigten Ansprüchen entgegentreten zu können, kann Anträgen unter Berufung auf die Religionsgesetze fernerhin nur dann entsprochen werden, wenn der Antragsteller durch ein Rabbinatszeug- ALBERT LUDW. DAISER Atelier für Gravierkunst und Heraldik Alleiniger Edelstein - Graveur in Bayern Spezial - Lager ln Petschaften aus Silber, Elfenbein, Bronze, echt Stein usw. Auswahl in Siegelringen Zu sämtlichen Gravierungen passende Steine als Carneol, Jaspis, Onyx, Amethyst, Lapislazuli uaw. Stein-Camöes / Ziselieren Stahlprägestempei für Papierdruck Gold - und Silber-Gravierungen Silber-Monogramm für Lederwaren Feinste Empfehlungen MUN<tiEN-2c MAFFE Gummi u-Metal Spei WAPPE N | flnna Strampfer vorm. Franz Musil | jj FEIME DRMEMSCHMEIDEREI 2 Telephon 26186 München Schellingstr.10 (Inhaber: E. & M. Kraus) gegr. 1810 Tiealinerslrafie 49, Enlresol b*w. «ho Größtes Leseinstitut Münchens (60000 Bände) Sämtliche Novitäten belletristischen und wissenschaftlichen Inhalts in deutsch, französisch, englisch und italienisch. Opsrntexts leihweise — Stadtu. Landabonnement TheatlnerstraBe 49, Entresol (Korsethaus Lewandowski. I -Twr- Mumm i! Israel. Töchterpensionat! I Frau Apotheker Rothschild Ww. I Elektrolyt Georg Hirtti Enerslesteigemd ln jeder Apotheke erhältlich In: Pulverform (zu 0.50, 2.25 und 6 Mk.); Tablettenform (zu 0,50, 1.50 und 3.20 Mk.). — Literatur kostenfrei. — Hauptvertrieb und Fabrikation: Ludwigs-Apotheke München N8uhau8er8tr. 8. ■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■>■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■aa>aaaaaaaaaaaaa

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