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Das jüdische Echo · 1917-03-09 · 10 (9.3.1917) · p. Seite 115

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
4 (1917)
Issue
10 (9.3.1917)
Date
1917-03-09
Page
Seite 115 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 10 Das Jüdische Echo 115 sehen Iren King antwortete Law, daß im Notfälle ein neues Gesetz von der Regierung vorgelegt würde. Jacob H. Schilf, der bekannte jüdische Philanthrop, hat anläßlich seines 70. Geburtstages, der am 10. Januar stattfand, und der ihm herzliche Glückwünsche aus allen Teilen der Welt gebracht hat, eine große Anzahl: von Beträgen gestiftet, deren Totalhöhe noch nicht bekannt ist, aber auf 750 000 Dollars geschätzt wird. Aus den Bestätigungen der verschiedenen Institutionen, die beschenkt worden sind, gehen bis jetzt folgende Zahlen klar hervor: Pensions-Fond für Rabbiner 100 000 Dollars, Amerikanisches Rotes Kreuz 100 000 Dollars, New Yorker Universität 50 000 Dollars, Amerikanisch - Jüdisches Theologisches Seminar 100 000 Dollars, Montefiore Heimund Hospital 100 000 Dollars, Henry Street Siedelung 25 000 Dollars. Rituelle Margarine. Die Kriegskommission für rituelle Lebensmittel. (Berlin W 8, Friedrichstr. 79a) bittet uns um Aufnahme folgender Mitteilung: „Jeder Israelit, der den Nachweis bisheriger ritueller Lebensweise erbringen kann, ist berechtigt, gegen Verzicht anderer Fette (auch Butter) rituelle Margarine zu beziehen. Es bleibt dem Haushaltungsvorstande überlassen, für alle oder einen Teil der Haushaltungsmitglieder von diesem Rechte Gebrauch zu machen.“ Gemeindemitglieder, die hievon Gebrauch machen wollen, haben vom Vorstande der israelitischen Gemeinde besondere Formulare zu beziehen und dieselben ausgefüllt zurückzugeben. Alle weiteren Modalitäten sind beim Gemeindevorstand zu erfragen. Die HauptverkaufssteWe der riutellen (auch für Pessach erlaubten) Margarine für Bayern befindet sich bei Herrn Louis Müller, München, Rumfordstraße 42. literarisches Echo Eine neue Zeitschrift. Die Mitarbeiter des eingestellten „Warschauer Tageblatts“ haben eine neue literarisch-politische Wochenschrift „Das Volk“ gegründet. Die uns vorliegenden vier Hefte dieses Blattes enthalten eine Fülle interessanten Materials, 1 II!Ü STATT KARTEN || m JOHANNA DAVIDSON m Ü HÄRTWIG LEWIN M Apotheker {§=§ gjj München, den 5. März 1917 |Ü H| Prinzregentenplatz 21 Bayerstraße 8 =j illlllllllllllllillll UTTRCPV Kunstgeschichte (mit IlUIlOE«! Führung) Literatur (verb. ~ mit Lektüre) Französische, ] ^Englische in alkn Gcbieten Sprache j T akad. Lehrerin für Kunstgesch. LOne nemze, und neue Sprachen v. d. Tannstraße 15, II. Aufg. 0 r. — Sprechstunden 3—4 Uhr. Wasch- Ersatz beschlagnahmend ln Stücken zu 2 Pfd. 20 Pfd. 4 Mit. Hilsenbeck Tattenbachstr. 5/1, Gartenh. Oiffertotionen ®erfe 3eiffdjnffen itt6anb<u.2RafdHttcti< fafc liefert rafdju.Mflifl 35tsd>2>ru<feret 33. £eUer, 3Rün$en flnna Strampfer vorm. Franz Musil FEIME DAMENSCHNEIDEREI Telephon 26186 München 5chellingstr.10 Dentist Strobel früher über 7 Jahre bei Herrn Hof-Zahnarzt Dp. med. Brubaeher tätig Luitpoldstraße 8 Ecke Prielmayerstr. gegenüber Warenhaus Tietz. Konservierung kranker Zähne und Wurzeln. Spezialität; Plattenloser Zahnersatz. Ganze Gebisse. Erstklassige Ausführung. Zahnoperationen ■■■■■■■■■■■■ mit den neuesten schmerzlosen Mitteln. Telephonische Nr. 11361. Anmeldung erwünscht. Sprechzeit nur Werktags von 9—5 Uhr. ■ e7"äi- Miincm “zw i! Israel. Tötiiterpensionat | I Frau Apotheker Rothschild Ww. I München FREY & Co. Erledigung aller ins Bankfach Bankgeschäft München, Residenzstraße 3 (Eingang Hofgraben) Tel. 27946 einschlägigen Geschäfte 5761882923726358023876

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