Das jüdische Echo
- Journal
- Das jüdische Echo
- Volume
- 3 (1916)
- Issue
- 34 (25.8.1916)
- Date
- 1916-08-25
- Page
- Seite 304 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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812 Das Jüdische Echo Nr. 34 bete als freie dichterische Erzeugnisse. Sie wurden ursprünglich vom Dichter selbst gesungen, der sich dabei an das anlehnte was er außerhalb der Synagoge hörte. So drangen in den Synagogengesang Elemente der arabischen Musik Spaniens, der Troubadourgesänge Frankreichs, der Volksmusik Deutschlands usw. ein, ja auch Kirchenlieder hatten darauf Einfluß. Ursprünglich war der Synagogengesang Sache des Vorbeters, der allmählich zum Vorsänger wurde und mit der Zeit Unterstützung durch andere Stimmen erhielt, so daß sich allmählich hieraus ein mehrstimmliger Qesang entwickelte. Sein Klassiker ist Salomone Rossi, der in Mantua um 1587 bis 1628 lebte. Auch von der Entartung des Solistentums blieb der Synagogengesang nicht verschont. Die Vorsänger gewöhnten sich mit der Zeit allerlei, solistische Freiheiten, Verzierungen usw. an. Die Qegenbewegung hierzu brachte erst die Neuzeit. Hier ist in erster Linie die Reform des Wiener Kantors Salomon Sulzer (1804 bis 1890) zu nennen. Er sichtete das Vorhandene kritisch, ergänzte es durch Neues, betrieb diie Hebung des Chores usw. Ihm folgten andere nach, unter denen Louis Lewandowsky in Berlin (1832 bis 1894) hervorragt. SCHREIB ♦ BÜRO ADschrillen >< Diktate SIEGFRIED München, Srtiülzenstr. la/ll (Kontorh. Imperial) Tel _ SnA. S4.Weber tküie Jterren TtäacAe u^Ex&rvaren 9/tunchen, 3%axirrulianjtr 4/ Americ. Surgeon Dentist OSKAR STÄHL l.d.s. ) Nachl. JOSEF HERZOG 1 Schillerstr.43/I Tel.52600 \ L. ordiniert von 10—1 u. 3—5 Uhr. Sonntag nur nach vorheriger Anmeldung. .^5 liiiiillllllilllllllllllllllllillllllllil Seifen- Ersatz beschlagnahmefrei in Stücken zu 2 Pfd. 10 Pfd. 4 Hk. Hilsenbeck Tattenbachstr. 5/1, Gartenh.!IIIIIIIIIIIIIIIIIIIUUIUIII!lllllttUUI«ttl!lllllllllll Dietzels flüssiges, sowie festes, feinstes Parkett- Linoleum-Wachs an Güte und Q alität höchst vorzüglich, angenehmer Geruch, empfiehlt stets zu mäßigen Preisen, da Lieferung nur an Verbraucher. J. Kastenmaier, Parkettbodengeschäft, Parkettbodenreinigung, München, Auenstraße 78. Telephon 24532. M. Gmaeltle’sche Leihbibliothek (Inhaber: E. & M. Kraus) gegr. 1810 49, EfltrßSOl gegr- 1810 Größtes Leseinstitut Münchens (60000 Bände) Sämtliche Novitäten belletristischen und wissenschaftlichen Inhalts in deutsch, französisch, englisch und italienisch. Operntexte leihweise — Stadtu. Landabonnement Theatinerstraße 49, Entresol (Korsethaus Lewandowski. Strobel früher über 7 Jahre bei Herrn Hof-Zahnarzt Dr. med. Brubaolier tätig Luitpoldstraße 8 Ecke Prielmayerstr. gegenüber Warenhaus Tietz. Konservierung kranker Zähne und Wurzeln. Spezialität: Plattenloser Zahnersatz. Ganze Gebisse. Erstklassige Ausführung. Zahnoperationen ■■■■■■■■■■■■ mit den neuesten sohmerzlosen Mitteln. Telephonische Nr. 11361. Anmeldung erwünscht. Sprechzeit nur Werktags von 9—5 Uhr. lEieftrolpt tfieorg üjirfi) flärft (Herum u. (Klagen 3n jeber Vlpottjehe erijältlidj in: ^Juluerform (8U 0.50, 2.25 u. 6 9Jlk.); Sablettenform (ju 0.50, 1.50 u. 3.20 Wh.) — Citerotur koften* frei. — jpauptoertrieb unb Fabrikation: Suönno^iDpotfjeb jilüinrijen Tleul)auferjfrafie 8. i 'S* Erstklass. Wiener Damenschneider . Elegante Maßanfertigung \ Spezialität: Sportkostüme und Mäntel Mässige Preise! W. Zinkowitch Schommerstraße 1/n Druck und Verlag: B. Heller, Buchdruckerei, München, Herzog Maxstr. 4. Verantwortlich für die Redaktion: Helene Hanna Cohn. München-Solln, Hirschenstr. 7; für den Anzeigenteil: H. W. Stöhr, München 1425