Das jüdische Echo
- Journal
- Das jüdische Echo
- Volume
- 3 (1916)
- Issue
- 2 (14.1.1916)
- Date
- 1916-01-14
- Page
- Seite 15 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 2 Das Jüdische Echo 15 rektor Rudolf Mayer, Bankier Heinrich Marx, Bankier Hugo Marx, k. Kommerzienrat Moriz Bühler, k. Professor und 1. Direktor des Statistischen Amtes Dr. Wilhelm Morgenroth, sämtliche in München, ferner der Kommerzienratsgattin Ida Schülein, der Hofratsgattin Clara Oppenheimer,' der Direktorsgattin Emma Mayer, der k. Hofopernsängerin Marie Ivogün sämtliche in München, dem Rentier Emil Freiherrn von Hirsch, dem Rentner James Loeb, dem k. Handelsrichter Max Bernhcimer, dem Fabrikbesitzer Hermann Loeb, dem k. Professor Alexander Petschnikoff, dem k. Professor Kunstmaler Benno Becker, dem k. Universitätsassistenzarzt Dr. Leopold Landecker und Großkaufmann Adolf Mohr sämtliche in München. Ferner dem Kaufmann Adolf Hirsch in Landshut, Fabrikdirektor Karl Kavser in Kaiserslautern, der Rentnerin Ida Pfeiffer in Kaiserslautern, dem Privatier Jakob Thalheimer in Kaiserslautern, Rentier Hermann Meyer in Kusel, Kaufmannsgattin Johanna Plauth in Kusel, Kaufmann Karl Hirsch in Kusel, Kaufmann Jakob Simon in Landau, Hauptlehrer Heinrich Kaufmann in Herxheim, k. Justizrat Albert Mayer in Ludwigshafen, Kaufmann Sigmund Schnurmann in Ludwigshafen, Fabrikant August Heß und Hauptlehrer Bernhard Lang in Speyer, Kaufmann Heinrich Lang in Landau i. Pf., Fabrikdirektor Otto Adler in Weiden, Fabrikbesitzer Zacharias Frank in Neustadt a. W„ Fräulein Sidonie Mayer in Regensburg, Fabrikbesitzer Max Borger in Cham. Dem Generaldirektor Kommerzienrat Philipp Rosenthal in Selb, Kommerzienrat Albert Schaal in Forchheim, dem Mühlenbesitzer Ludw. Ladenburger in Forchheim, Bankdirekt. Kommerzienrat Hermann Hellmann in Bamberg, Fabrikbesitzer und Gemeindebevollmächtigter Dr. Fritz Morgenstern und Fabrikbesitzer Sigmund Schwarzenberger in Fürth, Syndikus der Handelskammmer Dr. Josef Gunz in Nürnberg, Fabrikbesitzer Philipp Scharf in Erlangen, Kommerzienrat Albert Rosenfelder, Großkaufmann Julius Biermann, Kommerzienrat Heinrich Mailänder, k. Hofrat Dr. Wilhelm Mayer und Großkaufmann Wilhelm Erdmann, sämtliche in Fürth, dann die Großkaufmannsgattin Luise Erdmann und die Kommerzienratswitwe Luise Ullmann in Fürth, Magistratsrat Hans Hopf und dessen Gattin Elise Hopf in Nürnberg, k. Justizrat Emil Josephthal, Rechtsanwalt Karl Geiershöfer, Rechtsanwalt Dr. Michael Erlanger, Rechtsanwalt Dr. Arthur Aal, Rechtsanwalt Dr. Oskar Groß, Privatier Paul Frankenthal, Prokurist Friedrich Crämer, k. Oberamtsrichter Dr. Ludolf Hellmann und Fabrikbesitzer Theodor Frank sämtlich in Nürnberg, Fabrikbesitzer Otto Geiershöfer in Allersberg. Dem k. Geheimrat Alfred Nathan in Fürth, den Kommerzienräten Heinrich Morgenstern und Theodor Löwensohn in Fürth, dem k. Geheimrat Ludwig Ritter von Gerngros, Kommerzienrat Eugen Mayer, Fabrikdirektor Jakob Kohn, Magistratsrat Max Mirsberger, alle in Nürnberg, ferner die Großkaufmannsgattinnen Isabella Heim, Paula Erlanger, Aline Eberhardt, Fanni Betzoldt und Ida Wendriner, alle in Nürnberg, dem Rabbiner Dr. Pinchas Kohn in Ansbach, dem Kommerzienrat Ernst Sachs und dem Fabrikbesitzer Ludwig Heimann in Schweinfurt, dem Kommerzienrat Max Ostberg, dem Großkaufmann Jakob Sichel, beide in Würzburg, dem Bankier Max Stern in Mellrichstadt, der Rentiere Klementine Heymann und der Fabrikbesitzersgattin Klara Landauer in Augsburg, dem Bankier Gustav Klopfer in Augsburg, dem k. Oberregierungsrat Dr. August Hausmann in Nürnberg, k. Stabsarzt der Landwehr Dr. Stephan Fuld in München, k. Stabsarzt der Reserve Dr. Hermann Cohen in Kaiserslautern, dem k. Hauptmann der Landwehr Arthur Mayer in Hammelburg, den k. Leutnanten der Reserve Moriz Neuberger und Karl Rosenwald, dem k. Stabsarzt der Landwehr Dr. Julius Peiser (Hof), den k. Oberstabsärzten der Reserve Dr. Max Pretzfelder, Dr. Karl Lehmann, Dr. Eugen Jacoby und Dr. Adolf Silberstein, dann Kaufmann Alfred Braunschweiger in Würzburg, Kaufmann Bernhard Held und Hugo Sichel in Würzburg, die Frauen Liii Hopf in Nürnberg, Frieda Jacob in Kaiserslautern und Hedwig Rosenberger in Zweibrücken. Chirurg Josef Türk in Würzburg, k. Hofrat Dr. Siegfried Flatau in Nürnberg. Zum kgl. bayer. Oberleutnant der Reserve wurde der Leutnant Karl Jacob im 3. Pionierbataillon befördert. Zu kgl. bayer. Leutnants der Reserve wurden ernannt die Vizefeldwebel: Walter Frank, Philipp Löffler und Karl Kuttenfelder im 7. Inf.-Regt.. Oskar Mühion im 5. Res.- Inf.-Regt., Viktor Singer im 13. Res.-Inf.-Regt., Hermann Hartmann im 1. Fußart.-Regt., Alfred Grün, Karl Meyer, Alfred Hartmann im 3. Fußartill.-Regt., Heinrich Klein im 6. Etappenkraftwagenpark, Willy Trier der 2. Trainabteilung, Fritz Beer der 2. Trainabteilung, Hugo Feis in der Landsturmkavallerie, Otto Rosenthal im Ersatz- Feldart.-Regt., Karl Meyer in der 4. Gebirgs- Kanonenabteil., Kurt Lämmle im Fliegerbataillon, Otto Weiß im 10. Landw.-Inf.-Regt., Robert Vogelberg im 4. Feldart.-Regt. und Hermann Vollmer im 2. Pionierbataillon. Der kgl. bayer. Militärverdienstorden 4. Klasse mit Schwertern wurde verliehen: Den Hauptleuten der Reserve Alfred Heß im 1. Feldart.-Regt., Siegfried Kurzmann im 1. Pionierbataillon und Ludwig Epstein, dann den kgl. Oberleutnanten der Reserve Oskar Neu im 16. Inf.- Regt, Heinrich Bachmann im 11. Feldart.-Reg., ferner den k. Leutnants der Reserve Zacharias Wolff, Leopold Ostermann, Arnold Kaufmann, Julius Seligsohn, sämtliche in der Feldartillerie, Adolf Schmolz bei den Pionieren. Scheler im 4. Inf.-Regt., Heinrich Mayer im 7. Feldart.-Regt., Paul Mendel und Edgar Flatau von der Feldartillerie, Wilhelm Joseph und Walter Caminer vom Train. Ferner den kgl. Oberärzten der Reserve Dr. Georg Goldschmidt (Hof), Dr. Erich Aschenheim (Hof), Dr. Eugen Kahn (München), Dr. Albert Regensburger (Nürnberg), Dr. Karl Bühler, dann den k. Assistenzärzten der Reserve Heinrich Bremer, Paul Sack (Nürnberg), Dr. Ludwig Gluskinos (München), Dr. Max Plato (München) und Dr. Siegfried Kahn (München). München. Am 3. Januar hielt Herr Rabbiner Dr. Lazarus - Frankfurt a. M. einen Vortrag im Verein für jüdische Geschichte und Literatur über „Unsere Jugenderziehung und der Krieg". Seine außerordentlich klaren und sachverständigen Ausführungen gaben zunächst ein nur zu wahres Bild der bei den deutschen Juden vor dem Krieg zutage getretenen Erziehungsfehler. Aus dem berechtigten Streben nach Sicherung des Besitzes und des damit verbundenen Bildungsaufschwungs der heranwachsenden Generation, das die Juden der Mitte des verflossenen Jahrhunderts erfüllte, waren drei Feinde jedes wahren geistigen Erziehungsprinzipes entstanden.