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Das jüdische Echo · 1915-12-17 · 50 (17.12.1915) · p. Seite 424

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
2 (1915)
Issue
50 (17.12.1915)
Date
1915-12-17
Page
Seite 424 (sequence 12)
Language
German
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424 Das Jüdische Echo Nr. 50 ziehen. Dieser Versuch führte zu recht befriedigenden Ergebnissen, und diese Einrichtung dürfte auch nach dem Krieg sich als recht praktisch einbürgern. An der Notprüfung im März beteiligten sich 11 Zöglinge mit gutem Resultate. Die Zahl der seit Bestehen der Anstalt in die Praxis übergetretenen Lehrer beträgt jetzt 424. Im neuen Schuljahr 1915/16 wurden 28 Zöglinge aufgenommen; von diesen sind bereits 4 wieder im Felde. Der Bericht ergeht sich ausführlich über den behandelten Lehrstoff, über Zuwendungen zur Bibliothek und über die materielle Fürsorge. Wenn sich auch der Wohltätigkeitsskin in ergiebiger Weise im Interesse der Anstalt zeigte, so bleibt doch noch für Deckung eines großen Defizits zu sorgen; in Anbetracht, daß das Institut die einzige israelitische Lehrerbildungs-Anstalt in ganz Süddeutschland ist, wäre es eine Ehrenpflicht der süddeutschen Judenheit, ihr Möglichstes für die finanzielle Unterlage der Anstalt zu tun. b. 1. m Adressen von bedürftigenjüdischen Soldaten sind in der Redaktion des „Jüdischen Echos" stets zu erfragen. m H DieQeburt eines gesunden Töchterchens zeigen H hocherfreut an I Dr.EliasStrausundFrauDr.Rahel geb. Goitein I MÜNCHEN, Kobellstr. 13, 8. Dez. 1915. MT Neu eröffnen -ibo Das erste in seiner Arn 3^otel Restaurant ^Tcta« Schillerstraße 40 (nächst Hauptbahnhof) Moderne behagl. Zimmer, elektr. Licht, Bad usw. Billige Preise. Vorzügliche österreichische Küche. Spezialität: Wiener Mehlspeisen, polnische u. böhmische Fische, pikante Frühstücke. — Erstklassige Getränke aller Art. "1 Amerie. Surgeon Dentist \ OSK/IRST/IHLl d s. 1 V Nach!. JOSEF HERZOG Schillerstr.43/I Tel. 52600 m L. ordiniert von 10—1 u. 3—5 Uhr. Sonntag nur nach vorheriger ftnmeldang. Än unsere Leser! „Das Jüdische Echo" steht am Ende seines zweiten Jahrgangs. Im ersten Jahre als Monatsschrift erschienen, konnte es zu Beginn des Jahres 1915 trotz der ungünstigen allgemeinen Zeitumstände in ein Wochenblatt verwandelt werden. Der Ausbau, den das „Jüdische Echo" seit seiner Umwandlung erfahren hat, verschaffte ihm in* allen Kreisen neue Freunde. Aber abgesehen von der günstigen Aufnahme durch das Publikum vermochte es auch die Aufmerksamkeit der staatlichen Behörden und der allgemeinen Presse auf sich zu ziehen. Gerade der Einfluß des „Jüdischen Echos" auf die Öffentlichkeit zeigt, wie notwendig die bayerische Judenheit eines in München; der Hauptstadt, erscheinenden jüdischen Organs bedurfte. „Das Jüdische Echo" hat sich im Laufe eines nunmehr zweijährigen Erscheinens bemüht, seine Leser nach allen Richtungen hin über die gegenwärtige jüdische Lage zu orientieren. Es hat sich dabei von jeder parteimäßigen Einseitigkeit ferngehalten. Außer dieses allgemeinen Informationsdienstes hat es aber auch die speziell bayerischen jüdischen Angelegenheiten in hervorragendem Maße berücksichtigt. Sein Vereins- und Gemeinde-Nachrichtendienst hat sich immer mehr vervollkommnet. So hat sich das „Jüdische Echo" für jeden bayerischen Juden, der über alle allgemeinen und lokalen jüdischen Vorgänge unterrichtet bleiben will, unentbehrlich gemacht. Wir richten deshalb an unsere Bezieher die Aufforderung, das Abonnement zu verlängern, an unsere Leser, die bisher die Bestellung unterlassen haben, zu Beginn des neuen Jahrgangs ein Abonnement nicht zu versäumen' und an alle Freunde, sich für die Verbreitung des „Jüdischen Echos" in ihrem Bekanntenkreise einzusetzen. Probenummern und Bestellkarten stehen gerne zur Verfügung. Bestellung mittels nebenstehenden Bestellzettels bei der Post oder direkt beim Verlag: München, Herzog Maxstraße 4. Der Bezugspreis für „Das Jüdische Echo" ist so gering (ganzjährig M. 4.—, halbjährig M. 2.—, vierteljährig M. 1 —), daß niemand zögern* sollte, sich seine regelmäßige Zustellung durch Abonnement zu sichern. DER VERLAG. Druck und Verlag: B. Heller. Buchdruckerei, München, Herzog Maxstr. 4. Verantwortlich für die Redaktion: Dr. Max Mayer. München. Schwanthalerstr. 95; für den Anzeigenteil: H. W. Stöhr. München.

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