Das jüdische Echo
- Journal
- Das jüdische Echo
- Volume
- 2 (1915)
- Issue
- 5 (5.2.1915)
- Date
- 1915-02-05
- Page
- Seite 24 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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40 Das Jüdische Echo Spenden-Echo Statistik der Nationalfondsspenden aus Bayern für das Jahr 1914: Orte Allgemeine Spend. Baum- Spende Sammelbüchs. Andere Spend. Insgesamt 1914 Insgesamt 1913 Bamberg . . . 14.90 18.- 44.82 77.72 80.21 Bayreuth . . . — — 20.- — 20.- — Erlangen . . . 10.10 6.- 39.39 40.- 95.49 206.93 Floß .... — — 116.19 — 116.19 35.16 Günzenhausen . 5.— 36 - 23.91 — 64.91 19 55 Kitzingen . . . 19.10 6.- 42.82 2.- 69.92 16.30 München . . . 284.22 552.- 267.47 90.50 1194.19 1431.30 Nürnberg . . . 76.55 378.- 184.68 127.24 766.47 972 84 409.87 996.- j 739.28! 259.74 2404.89 2772.29 Liste der Orte, aus denen im Jahre 1914 weniger als 20 Mark eingingen: Aschaffenburg, Augsburg, Bechhofen, Burgkundstadt, Kronach, Fürth, Neumarkt, Partenkirchen, Reichenhall, Schweinfurt, Wiirzburg. * * * Die Einnahmen des Jüdischen Nationalfonds aus der ganzen Welt betragen im Jahre 1914 M. 595.850.— gegenüber M. 811.200.— im Jahre 1913. Davon entfallen auf das Deutsche Reich M. 62.264.—, bezw. M. 107.905.—. Bemerkenswert ist, daß in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Juli 1914 M.' 434.474.—, vom 1. August bis 31. Dezember 1914 M. 161.376.— vereinnahmt worden sind. Gesellschafts-Echo Nürnberg. S. M. der König verlieh dem Prof. Dr. Leo T ü r k h e i m an der Oberrealschule in Nürnberg den Titel Studienrat und dem Reallehrer Dr. Norbert Lebermann an derselben Anstalt den Titel eines Professors. Fürth. Geh. Hof rat Alfred N a t h a n hat ein zweites Mal 100 000 Mark für die Kriegsfürsorge gespendet. Anzeigen-Echo Mittwoch, den 10. d. M. 8V4 Uhr, veranstaltet der Verein f. jüd. Geschichte u. Literatur in München in der München-Loge einen Vortrags-Abend, an dem Herr Dr. Ehrentreu über „den Krieg im Lichte des jüd. Schrifttums" sprechen wird. Am Samstag, den 13. d. M., hält Herr Jakob R e i c h in der Zionistischen Ortsgruppe Nürnberg- Fürth einen Vortrag „Der Weltkrieg und das Juderiproblem". Bekanntmachung. 1. Die Zwischcnschcine zu den 5°/0 ReichsschatzanWeisungen von 1914 (Kriegsanleihe) können vom 1. Februar d. J. ab in die endgültigen Schatzanweisungen mit Zinsscheinen umgetauscht werden. Der Umtausch findet bei der „Umtauschstelle für die Kriegsanleihen", Berlin W 8, Behrenstraße 22, statt. Außerdem übernehmen sämtliche Reichsbankanstalten mit Kasseneinrichtung bis zum 25. Mai d. J. die kostenfreie Vermittlung des Umtausches. Die Zwischenscheine sind mit Verzeichnissen, in die sie nach Serien und innerhalb der Serien nach Beträgen und Nummern geordnet einzutragen sind, während der Vormittagsdienststunden bei den genannten Stellen einzureichen; Formulare zu den Verzeichnissen können dort in Empfang genommen werden. Firmen und Kassen haben die von ihnen eingereichten Zwischenscheine oben rechts neben der Stücknummer mit ihrem Firmenstempel zu versehen. 2. Der Umtausch der Zwischenscheine zu den 5°/0 Schuldverschreibungen des Deutschen Reichs von 1914 (Kriegsanleihe) — unkündbar bis 1. Oktober 1924 — findet vom 1. März d. J. ab bei der „Umtauschstelle für die Kriegsanleihen", Berlin W 8, Behrenstr. 22, sowie bei sämtlichen Reichsbankanstalten mit Kasseneinrichtung — bei letzteren jedoch nur bis zum 22. Juni — statt. Im übrigen gelten für ihn die für den Umtausch der Reichsschatzanweisungen getroffenen Bestimmungen. Berlin, im Januar 1915. Reichsbank-Direktorium Havenstein. v. Grimm. Druck und Verlag: B. Heller, Buchdruckerei, München, Herzog Maxstr. 4. - Verantwortlich für die Redaktion: Norbert Weidler, München-Solln, Erikastr. 6, für den Anzeigenteil: Chr. Lehmeyer, München.