Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XVI (1929)
- Date
- 1929-01-01
- Page
- Seite 376 (sequence 381)
- Language
- German
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Der Rückgang im Jahre 5688 ist auf das Versagen einiger weniger Orte zurückzuführen, deren organisatorische Ausgestaltung inzwischen verbessert wurde. Für den Goldenen Schekel wurden aufgebracht: im Jahre 5686 5687 5688 Kc. 3 078 24 000 26160.50 Durch die vereinheitlichte Finanzaktion gelang es, das Budget der tschechoslowakischen Zionistischen Organisation vor Zufälligkeiten der Sammlung zu schützen und die Sonderaktionen zu einem erheblichen Teil einzuschränken. Die Einnähmen betrugen in den beiden Jahren 5687 und 5688 Kc. 623 111.24. Die Verwendung dieses Betrages ergibt sich aus der nachfolgenden Aufstellung: Chaluziuth 66466.10 Schulwerk und Kulturarbeit 140300.— Jugendarbeit 19 000.— Schekel (aus EA) 49180.— Goldener Schekel (aus EA) 2 000.— 276946.10 Organisation und Propaganda, politische Arbeit 346165.14 623111.24 Der Keren Hajessod hat insgesamt seit 1. Oktober 1920 bis 30. September 1928 Kc. 14339 219 aufgebracht, davon in der letzten Zweijahr- Periode Kc. 4 046 839. An seiner 3. Jahreskonferenz nahm Col. Josia G. Wedgwood teil, an der 4. Konferenz der Präsident der Zionistischen Exekutive, Herr N. Sokolow. Das Präsidium der Zentralkommission bestand aus den Herren: Präsident Direktor Ing. Armin Weiner, Vizepräsident Herbert Fuchs-Robetin, Oberfinanzrat Dr. Pick, Oberinspektor Ing. Hugo Slonitz. Der Keren Kajemeth hat seit dem Bestände der tschechoslowakischen Republik Kc. 11 074 542 aufgebracht, davon in der letzten Zweijahr- Periode Kc. 2 563 211. Sein Präsidium besteht aus den Herren: Otto Schleim, Vorsitzender; Ing. Oskar Aschermann, I. Vorsitzender-Stellvertreter; Dr. Angelo Goldstein, II. Vorsitzender-Stellvertreter. Besondere Sammelaktionen, die durch das Exekutivkomitee kontrolliert wurden, haben durchgeführt: Der Ghalüzverband, Hebräischer Schulverein, Tarbuthorganisation, zionistische Jugendverbände, Gruppe Bibrachah und Palästina-Arbeiterfonds. Ungarn. Gleich nach dem XV. Zionisteh-Kongreß, am Tage vor Rosch Haschanah 1927, haben wir nach 25jähriger Arbeit die Legalisierung unserer Statuten von der Regierung erhalten. Dieser Erfolg ist hauptsächlich den Bemühungen unseres Gg. Dr. Nison K a h a n , damaligen Präsidenten des Landeskomitees und Herrn D. W eiß zu verdanken. In jüdischen Kreisen machte die Legalisierung einen unbeschreiblichen Eindruck, da ja allgemein bekannt war, daß die offiziellen jüdischen Organisationen, die sogenannten „Kanzleien", sowohl die Orthodoxe, wie auch die neologe 376