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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1929-01-01 · XVI (1929) · p. Seite 375

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVI (1929)
Date
1929-01-01
Page
Seite 375 (sequence 380)
Language
German
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IRI
…/9038125-9054582--2379-9055832
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Schulwerk, Volksschulen und das Hebräische Gymnasium, in Karpathorußland finanzieren und in der Folge die zahlreichen bestehenden jüdischen Schulen zu gemeinsamer kultureller Arbeit zusammenfassen soll. Das neugewählte Exekutivkomitee besteht aus folgenden Personen: Vorsitzender: Dr. Josef Ruf eisen; Vorsitzender-Stellvertreter: Dr. Franz Kahn; Direktor Leo Eisner, Friedrich Fränkel, Jacques Krieger, Mila Musil, Dr. Emil Müller, Kurt Thieberger. Dem Exekutivkomitee zur Seite stehen das Zentralkomitee unter dem Vorsitz des Herrn Gustav Finzi (Troppau), welches aus 39 Mitgliedern und 39 Ersatzmitgliedern besteht, sowie verschiedene Kommissionen. Die landespolitische Arbeit wird vom Jüdischen Nationalrat geführt, in den die Zionistische Organisation eine Delegation entsendet. Die offiziellen Blätter des Zionistischen Zentralverbandes sind die „Selbstwehr", Prag, und „zidovske Zprävy", Prag. Es erscheinen außerdem die zionistischen Zeitungen: „Jüdische Volkszeitung", Bratislava, „Jüdische Volksstimme", Brünn, „Zsido Neplap", Uzhorod, ferner eine Jugendzeitschrift ,,Jung-Juda", die in diesem Jahre ihr 25jähriges Jubiläum feierte. Die Propaganda- und Kulturarbeit war sehr rege. An ihr nahmen als willkommene Gäste auch der Präsident der Zionistischen Exekutive, JNahum Sokolow, Gol. Wedgwood, Dr. Martin Buber, Dr. Nahum Goldmann, Jizchak Grünbaum, V. Jabotinsky, Dr. Arthur Hantke, Prof. Theodor Lessing, R. Lichtheim, General Schönaich, Ing. Robert Stricker, Robert Weltsch, Arnold Zweig und andere teil. Die schriftliche Propaganda durch Verbreitung des jüdischen Buches und von Broschüren wurde nicht außer acht gelassen. Ebensowenig das Bild (Binjan) und der Film als Propagandamittel. Die Jugendarbeit wird von zentral organisierten Verbänden geführt, die mit dem Exekutivkomitee in ständiger Fühlung stehen. Es sind dies die großen Bünde: Techeleth-Lawan, Haschomer Hazair, Brith Trumpeldor, der tschechische Mittelschülerverband und der Kontinentalbund jüdischer Mädchen. Auch die Jugend des Makkabi kann hier Erwähnung finden, da sie durchaus zionistisch orientiert ist. Die zionistischen Frauen betätigen sich in der tschechoslowakischen Föderation der Wizo, die über zahlreiche Ortsgruppen verfügt. Die Sammlungen der Wizo ergaben für ihre Institutionen in Palästina Kc. 88 876, für den tschechoslowakischen Hechaluz Kc. 22 000, für das hebräische Schulwerk Kc. 5000, für allgemeine Kulturarbeit Kc. 17429, für die Kinder in Ben Schemen Kc. 41 000. Die Präsidentin der Wizo ist Frau Professor Hanna Steiner, Prag. Der tschechoslowakische Hechaluz befand sich infolge der Alijahsperre in einer ungünstigen Situation, die ihn an seiner Ausbreitung (hinderte. Um so größer waren seine Erfolge auf dem Gebiete der Hachscharah. Für die landwirtschaftliche Ausbildung standen neben Einzelposten bei Bauern eine eigene Lehrfarm in Komorau seit Ende 1926, vorher in Neutitschein, zur Verfügung. Die Schekelstatistik zeigt folgendes Bild : 5684 5685 5686 5687 5688 7608 13 178 13 435 13 615 12 060 375

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