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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1929-01-01 · XVI (1929) · p. Seite 369

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVI (1929)
Date
1929-01-01
Page
Seite 369 (sequence 374)
Language
German
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IRI
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für die Schweiz, stellte sich zur Mitarbeit zur Verfügung. In Basel wurde ein Büro gemeinsam mit dem Keren Hajessod eingerichtet. Seit November 1928 befindet sich die Leitung wieder in Zürich. Das auf dem Delegierten tag in Ölten am 21. April 1929 neugewählte Zentralkomitee setzt sich zusammen aus den Herrn: Heinrich Reichenbauch als Präsidenten, Dr. Julius Becker, Isi Berlowitz, B. Bornstein, Fritz Stern, Dr. S. Teitler, Dr. Augusta Weidler, Dr. Alfred Wyler. Vier neugegründete Ortsgruppen (die Gruppen Baden und Lausanne und die Misrachigruppen Basel und Lugano), ferner der Zionistische Klub Zürich und zwei Jugendgruppen schlössen sich dem Verbände an, so daß eine Vermehrung um sieben Gruppen mit etwa 200 Mitgliedern zu verzeichnen ist. Im ganzen sind jetzt Î9 Gruppen mit rund 800 Mitgliedern dem Zionistenverbande angeschlossen. Davon entfallen auf den Misrachi sechs Gruppen (vier Orts- und zwei Jugendgruppen) mit rund 200 Mitgliedern und auf die Revisionisten" eine -, Gruppe mit 20 Mitgliedern. An größeren Propagandaveranstaltungen sind zu erwähnen: eine Vortragstournee von Herrn Dr. Ernst Simon (vier Vorträge), eine Tournee von Herrn Ministerialdirektor Dr. Hermann Badt (drei Vorträge), eine Vortragsreise von Herrn Aimé Pallière (sechs Vorträge), von Herrn Dr. Victor Jacobson auf Einladung des Keren Hajessod (vier Vorträge), von Herrn Nahum Sokolow (drei Vorträge), Herrn Rabbiner Dr. Nurok (drei Vorträge), Herrn Dr. Wolfsberg (drei Vorträge), Herrn Dr. Nähum Goldmann (vier Vorträge). Ferner haben die Herren Dr. Straus, Reichenbauch, Dr. Julius Becker, B. Bornstein und Walter Samuel häufig an verschiedenen Orten teils in öffentlichen Versammlungen, teils an internen Vortragsabenden gesprochen. Außerdem fanden Herzlfeiern in beiden Jahren an allen Orten und Gedächtnisfeiern für Dr. Chajes und Wladimir Tomkin statt. Die anläßlich der Anwesenheit von Dr. Badt veranstalteten Versammlungen vereinigten zum ersten Male Zionisten und Nichtzionisten im Rahmen öffentlicher Kundgebungen. Die Kundgebung in Basel wurde von der Basler Regierung offiziell begrüßt, wobei der Regierungsvertreter erklärte, daß die Regierung des Kantons Basel sich gerne an einem Pro-Palästina-Komitee beteiligen würde. In allen Orts- und Jugendgruppen fanden zahlreiche Vortragsabende statt, die meist von Schweizer Zionisten bestritten wurden. Durch persönliche Bearbeitung und Veranstaltung von Cercles wurden eine Reihe neuer Menschen der Bewegung gewonnen, darunter viele Persönlichkeiten, die einen wesentlichen Gewinn für unsere Sache bedeuten. Diese Fortschritte sind in erster Linie den persönlichen Bemühungen von Herrn Dr. Isaac Straus zu verdanken, ferner auch der Arbeit der Misrachigruppe Zürich. Die Propagandaarbeit fand eine Ergänzung in der Herausgabe der Propagandabroschüre „Die Jüdische Heimstätte", die von Herrn Walter Samuel verfaßt wurde und allen jüdischen Familien der deutschen Schweiz zuging. Eine Unterstützung für die Verbreitung der zionistischen Idee in der Schweiz bedeutet die 1927 gegründete Zeitschrift „Das Jüdische Heim", die zuerst monatlich und jetzt vierzehntägig erscheint. „Das 24 369

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