Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XVI (1929)
- Date
- 1929-01-01
- Page
- Seite 305 (sequence 310)
- Language
- German
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12. Das Gesundheitsbudget für das Jahr 1928/29. Der Sitzung des Aktions-Komitees im Juli 1928 wurden die Vorschläge der Zionistischen Exekutive für das Budget der „Hadassah" und der Krankenkasse für das Jahr 1928/29 unterbreitet, mit ausführlichen Anmerkungen des Gesundheitskomitees. Diese Vorschläge wurden durch das Aktions-Komitee und auch durch die Zionistische Frauenorganisation „Hadassah" in Amerika, soweit sie die „Hadassah" betrafen, bestätigt. Einzelheiten siehe in den Abschnitten über diese Institutionen. Das Budget des Gesundheitssekretariates wurde um £ 1400 im Jahre 1927/28 und um £ 850 im Jahre 1928/29 verringert, als Folge des Ausscheidens des Dr. Peller und des ärztlichen Inspektors Dr. Rättner aus der Arbeit. 13. Der Reorganisationsplan des zionistischen Gesundheitswerkes in Palästina. Der 15. Zionistenkongreß in Basel hatte folgenden Beschluß angenommen : „Der Kongreß beauftragt die Zionistische Exekutive, in der nächsten Zeit die notwendigen Schritte zu unternehmen, um einen endgültigen Plan zur Regelung der zionistischen Gesundheitsangelegenheiten auf folgender Grundlage auszuarbeiten: a) Konzentrierung der nationalen und öffentlichen Anstrengungen, die jm jüdischen Gesundheitswerk investiert sind, mit dem Ziel vollständiger Koordinierung der verschiedenen Tätigkeiten. b) Erweckung der Initiative und der Eigentätigkeit des Jischuws auf dem Felde der Gesundheit und seine systematische Vorbereitung zur Übernahme der Gesundheitsangelegenheiten im Lande durch tatsächliche Beteiligung an der finanziellen Verantwortung und stufenweise Überleitung von bestimmten Teilen der Arbeit auf die örtlichen Organe des Jischuws (Stadtverwaltungen, örtliche Ausschüsse). c) Beteiligung der Regierung an der finanziellen und tatsächlichen Verantwortung für die Gesundheitsangelegenheiten des Jischuws und Sicherung gemeinsamer Arbeit zwischen dem Regierungsgesundheitsdienst und unseren ärztlichen Institutionen. Die Zionistische Exekutive wird beauftragt, diesen Vorschlag dem Aktions-Komitee im Laufe des nächsten Jahres zur Bestätigung vorzulegen." Die Zionistische Exekutive brachte diese Frage erst Ende 1928 vor das Gesundheitskomitee, da sie es für richtig hielt, den Rechenschaftsbericht der ärztlichen Sachverständigen, die Palästina im Namen der gemeinsamen Untersuchungäkommission bereisten, abzuwarten. Das Gesundheitskomitee widmete einen großen Teil seiner Sitzungen der Beratung der Reorganisationsfragen und wählte eine besondere Kommission zur Ausarbeitung der Pläne. Die folgenden Punkte wurden als grundlegend bezeichnet: 1. Die Leitung der Gesundheitsangelegenheiten und die Beziehungen zwischen „Hadassah" und Zionistischer Organisation. 2. Die Beziehungen zwischen „Hadassah" und Krankenkasse. 20 305