Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XVI (1929)
- Date
- 1929-01-01
- Page
- Seite 212 (sequence 217)
- Language
- German
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Die folgende Zusammenstellung zeigt die Aufwärtsbewegung im Verkauf landwirtchaftlicher Produkte durch die ,,Tenuva", die die Verkauf sagentur für die meisten Siedlungen darstellt: Verkauf von Milch und Molkereiprodukten Lit. £ Gemüse, Eier, Obst £ 1924/25 1,131.676 35.000 4.912 1925/26 1,328.333 45.000 7.784 1926/27 1,749.653 47.000 11.500 1927/28 2,184.426 54,000 16.762 Die Anlagen 4 Ibis 8 bringen einige der im Jahre 1927 durchgeführten allgmeinen Zählung entnommene Angaben über: a) das Alter der Siedlungen, b) Hauptkulturen, c) Erträge der wichtigsten Kulturen, d) Fläche des jüdischen Bodenbesitzes, e) Eigentumsverhältnisse an Boden in jüdischem Besitz. 10. Sanitäre Verhältnisse. Der sanitäre Zustand der Siedlungen war im Jahre 1928 zufriedenstellend. In vielen Orten kamen die Moskitos, möglicherweise im Zusammenhang mit der Dürre, nicht zur Entwicklung; selbst in sonst betroffenen Gebieten, wie Dagania, kamen nur wenig Malariafälle vor. Es wird jedoch befürchtet, daß in diesem Sommer nach dem reichlichen Winterregen eine Zunahme an Malaria-Fällen eintreten wird. Alle von uns in den Malaria-Bezirken errichteten neuen Gebäude "wurden mit Netzwerk an Fenstern und Türen ausgerüstet; es wird notwendig sein, die alten Gebäude ebenfalls mit Netzen an Fenstern und Türen zu versehen. d) Maßnahmen zur wirtschaftlichen Verselbständigung der Siedlungen. 11. Bewässerung. Wichtige Fortschritte wurden, in der Hauptsache aus Mitteln, die für die Arbeitslosenunterstützung bereitgestellt worden waren, in Richtung auf eine rationelle Verwertung der geringen Wasservorräte für unsere Siedlungen im. Emek gemacht. Es hat sich erwiesen, daß die Frage, ob Wasser zu Irrigationszwecken verfügbar ist, der entscheidende Faktor in dem Kampf der Siedlungen um wirtschaftliche Verselbständigung sowie für die Gewinnung jährlicher Überschüsse, aus denen die vom Keren Hajessod gewährten Darlehen zurückgezahlt werden können, sein wird. a) Nuris. Das größte durch das Departement in den beiden letzten Jahren durchgeführte Projekt war der Bewässerungsplan im Nuris-Gebiet; hier wurden mit Gesamtkosten von ungefähr £ 15,900.— Zementkanäle in einer Länge von lO1/? km gebaut, 1850 m Röhren gelegt und Maschinen aufgestellt, mit Hilfe deren in der jetzigen Saison von der Quelle Charod 212