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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1929-01-01 · XVI (1929) · p. Seite 163

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVI (1929)
Date
1929-01-01
Page
Seite 163 (sequence 168)
Language
German
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IRI
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Versicherung. Die Tätigkeit im Rahmen des Vertrages zwischen dem Direktorium des KKL und der Wiener Phönix-Versicherungsgesellschaft hat sehr befriedigende Fortschritte gemacht und die Aussichten für die weitere Entwicklung sind gut. Bis Ende März 1929 wurden von der Gesellschaft rund £P 27 000 als Kommissionen aus dem Vertrage gezahlt. Dies ist ein Nettobetrag, da alle Propagandaspesen vom Phönix getragen werden. Außer den automatisch an den Fonds zu überweisenden Kommissionen und sonstigen Vorteilen ist die Gesellschaft verpflichtet, einen gewissen Teil der Prämiengelder in Palästina zu investieren; so hat sie für £P 3000 Aktien der Allgemeinen Zionistischen Hypothekenbank übernommen. Es besteht ferner der Vorschlag, daß sie £P 20 000 als Hypothek auf das zionistische Amtsgebäude in Jerusalem hergeben soll. 60 % dieser Summe ist für den Flügel des Keren Kajemeth bestimmt worden. Diese erfolgreiche Tätigkeit wurde seitens anderer zionistischer Körperschaften bedroht durch Versuche, mit Konkurrenzunternehmungen ähnliche Kontrakte abzuschließen, ein Vorgehen, das nur dazu angetan ist, die ganze Versicherungsaktion zu beeinträchtigen. Auf der A.-C.¬ Sitzung im Dezember 1928 wurde ein Beschluß angenommen, der lautet: „Das A.-C. behält die Beschlußfassung über den Antrag des Keren Kajemeth auf verfassungsmäßige Festlegung seines Versicherungsmonopols dem Kongreß vor; Bis zum Kongreß dürfen weitere Versicherungsverträge von keinem Glied der Zionistischen Weltorganisation (Landesverband oder Sonderverband) abgeschlossen werden." Der Vertrag mit der Phönix-Gesellschaft war in folgenden Ländern in Kraft: Österreich, Deutschland, Tschechoslowakei, Ägypten, Jugoslawien, Palästina, Ungarn, Griechenland, Bulgarien, zu denen seit 1928 noch Ost- und Westgalizien, Italien, Belgien, Frankreich und Transsylvanien hinzugekommen sind. Es wurden bisher 16 000 Policen für e Gesamtversicherungssummc von £P 4 500 000 ausgestellt. .Jie Beziehungen zu der Gesellschaft sind äußerst freundschaftlich; das Abkommen hat sich in jeder Beziehung als von gegenseitigem Vorteil r vesen. Es ist zu hoffen, daß alle zionistischen Organisationen von S .ritten absehen werden, die eine so ertragreiche Einnahmequelle des KKL zu beeinträchtigen geeignet wären. Es ist ferner in den Vereinigten Staaten, Palästina und Ostgalizien eine systematische Propaganda für die Ausstellung von Policen, in denen der KKL als Vollbegünstigter figuriert, getrieben worden, die erfolgversprechend zu sein scheint. Das neue Bürohaus. Am 26. April 1929 wurde der Grundstein für das Amtsgebäude des Hauptbüros des KKL in Jerusalem gelegt, das einen Flügel der vereinigten Hauptbüros von Exekutive, HK und KKL bilden wird. Das Grundstück liegt in dem neuen Wohnviertel Rechawiah. Herr Ussischkin, der Präsident des KKL, und die nachbenannten Persönlichkeiten legten je einen Stein für ihre Organisationen : Gol. F. H. Kisch für die Zionistische Organisation; Dr. J. Thon für Knesseth Jisrael; Leib Jaffe Ii* 163

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