Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XVI (1929)
- Date
- 1929-01-01
- Page
- Seite 162 (sequence 167)
- Language
- German
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(£P 14 000 einschließlich der Sammlungen für den Balfourwald), in den Vereinigten Staaten (um' £P 8000, wobei aber zu bemerken ist, daß die Einnahmen im Jahre 1927 um £P 26 483 gegen das Vorjahr gefallen waren); in Rumänien (um £P 8000); in Frankreich und Ostfrankreich (um £P 4800); in Ungarn (um £P 3000); in Ägypten (um £P 1700); in Bulgarien (um £P 1500) und in Erez-Israel (um £P 1300). In der ersten Hälfte des jetzigen Finanzjahres 1928/29 (5689) hat indessen ein ermutigender Aufstieg eingesetzt. Wenn wir die Sammlungen in den Ländern während der ersten 6 Monate (Oktober 1928 bis März 1929) mit der gleichen Periode des Vorjahres vergleichen, so ist eine Erhöhung um einige £P 10 000 zu konstatieren. Aus den Einnahmen des Hauptbüro ist diese Steigerung nicht ersichtlich, weil die Vereinigten Staaten £P 11 000 zurückgehalten haben, um damit Vorschüsse aus dem letzten Jahre zu decken. Da die Haupteinnahmen in den letzten Monaten des Jahres zu fließen pflegen, so kann man erwarten, daß das Jahr 5689 einen Fortschritt aufweisen wird. Unter den Ländern, die im laufenden Jahre das Sinken ihrer Einnahmen in Steigen umgewandelt haben, sind zu nennen Polen und Südafrika (beide um etwa 30%) sowie Deutschland. Anderseits ist Rumänien um etwa 30% und Ägypten um etwa 20 % zurückgegangen, und Litauen, Griechenland und Lettland haben ebenfalls die sinkende Kurve beibehalten. Der Einfluß der wirtschaftlichen Lage in Erez-Israel auf die Sammelarbeit im Galuth ist sowohl in dem Rückgang der Einnahmen aus Europa, wie auch in der Besserung nach Überwindung der Krise zum Ausdruck gekommen. Aber auch organisatorische und propagandistische Maßnahmen oder deren Fehlen sind in hohem Maße Ursachen für das Steigen oder Fallen der Einnahmen in den verschiedenen Ländern. Die schwachen Büros müssen durch Besuche von Delegierten gestärkt werden, und die Tätigkeit der letzteren wiederum muß durch eine starke umfassende Arbeit bezahlter oder ehrenamtlicher Mitarbeiter ausgenutzt werden. Wir veröffentlichen in unseren Einnahmetabellen auch weiter Brr ,vzahlen, da diese die tatsächlich gesammelten Spenden darstellen. jJe Gesamtspesensatz ist von 29% auf 28% zurückgegangen. Deutschland und die Vereinigten Staaten haben strenge Maßnahmen ergrifi r um ihre Ausgaben zu reduzieren. Auch in Großbritannien hat s i der Prozentsatz der Spesen vermindert, ein Gleiches zeigt sich in Argentinien, Erez-Israel, Frankreich, Kongreßpolen, Österreich und Westgalizien. Südafrika und Belgien können weiterhin als Muster gelten; sie kommen mit einem Spesensatz von 10% aus. Wenn man die Einnahmequellen nach den Sammelmitteln analysiert, so haben die allgemeinen Spenden den Hauptanteil: Bazare (die in einem Jahre über £P 7000 erbrachten), Abzeichentage, gesellschaftliche Veranstaltungen, Synagogenspenden usw. Dann folgen die Büchseneinnahmen, die fast ein'Viertel der gesamten Eingänge ausmachen, sodann das Goldene Buch, dessen Anteil allerdings zurückgegangen ist. Die Baumspenden sind auf 9% angewachsen, ein Resultat der Propaganda für den Balfourwald. Die Kommission auf Phönix-Versicherungen ist auf über £P 6000 pro Jahr gestiegen. Die Einnahmen aus Testamenten sind gesunken, obgleich eine Anzahl von Legaten, insbesondere aus den Vereinigten Staaten, noch in der Schwebe sind. 162